Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Strategien für mehr Beschäftigung

Kurzbeschreibung

"Wie kann das Ziel, die Arbeitslosigkeit abzubauen und bereits bis 2000 zu halbieren, erreicht werden? Diese Frage hat das IAB mit einem makroökonometrischen Modell am Beispiel Westdeutschland untersucht. Da sich das Angebot an Erwerbspersonen kaum vermindern dürfte, müßte der Haupbeitrag über mehr Beschäftigung erfolgen. Dies erscheint durchaus realisierbar und zugleich mit Preisstabilität, höherem Wirtschaftswachstum und zufriedenstellender Zahlungsbilanz vereinbar. Hierzu bedarf es eines umfassenden Bündels von Maßnahmen, das folgende Komponenten umfassen müßte:
- Verringerung der durchschnittlichen Jahresarbeitszeit, vor allem über mehr Teilzeit und Verminderung der Überstunden, also in flexibler, reversibler und kostengünstiger Form;
- längerfristig zurückhaltende Tarifpolitik bei den Löhnen, deren Anstieg zunächst hinter dem Produktivitätsfortschritt zurückbleibt und diesen auch später nicht überschreitet;
- Senkung von Sozialversicherungsbeiträgen und Steuern;
- vertrauensbildende Beschlüsse zur Konsolidierung des Staatshaushaltes, deren kaufkraftmindernde Bestandteile aber angesichts der derzeit ungünstigen Konjunkturlage erst verzögert in Kraft treten sollten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Autorin / Autor


Bibliografische Daten

Klauder, Wolfgang; Schnur, Peter; Zika, Gerd (1996): Strategien für mehr Beschäftigung * Simulationen bis 2005 am Beispiel Westdeutschland. (IAB-Kurzbericht, 07/1996), Nürnberg, 6 S.
 

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