Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Langzeitarbeitslosigkeit in Europa

Kurzbeschreibung

Obwohl die Arbeitslosigkeit in Europa seit Anfang der 90er Jahre steigt, betrug der Anteil der Langzeitarbeitslosen an den Arbeitslosen insgesamt in den letzten zehn Jahren fast gleichbleibend rund die Hälfte. Daß sich die Dauerarbeitslosigkeit nicht überproportional aufgebaut hat, dürfte an der Wirksamkeit arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen oder auch einem vorzeitigen Ausscheiden der Betroffenen aus dem Erwerbsleben liegen. Das Risiko, langfristig arbeitslos zu bleiben, ist bei Älteren, Arbeitslosen mit gesundheitlichen Einschränkungen und Niedrigqualifizierten besonders hoch. Im EU-Durchschnitt sind Frauen gleich stark von Dauerarbeitslosigkeit betroffen wie Männer. In den einzelnen Ländern gibt es allerdings Unterschiede. Die Entwicklung zeigt, daß selbst ein Wirtschaftsaufschwung mit steigender Beschäftigung das Problem der Arbeitslosigkeit wie der Langzeitarbeitslosigkeit nicht löst. Spezielle Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik oder der Arbeitszeitflexibilisierung müssen zusäzlich dazu beitragen, die Folgen einer lang andauernden Arbeitslosigkeit zu lindern. (IAB2)

Autorin / Autor

  • Werner, Heinz

Bibliografische Daten

Werner, Heinz (1996): Langzeitarbeitslosigkeit in Europa * Entwicklung, Ursachen und Strategien ihrer Bekämpfung. (IAB-Kurzbericht, 06/1996), Nürnberg, 6 S.
 

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