Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Jugendliche: Im Sog der Arbeitsmarkt-Turbulenzen

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Kurzbeschreibung

"Deutschland galt noch Anfang der 90er Jahre als ein Land, in dem Jugendliche von der Arbeitsmarktkrise weit weniger betroffen waren als in anderen europäischen Ländern. Inzwischen sind Veränderungen eingetreten, die zu Besorgnis Anlaß geben. Der Anteil jugendlicher Erwerbstätiger ist deutlich gesunken. Gleichzeitig stiegen Arbeitslosigkeit und Nichterwerbstätigkeit weiter an. Am stärksten nahm jedoch die Bildungs- und Ausbildungsbeteiligung der Jugendlichen zu (+ 6,1 %). Diese Jugendlichen werden - je nach Wahl des Ausbildungsganges mit unterschiedlicher zeitlicher Verzögerung - in den nächsten Jahren als Nachfrager auf dem Arbeitsmarkt auftauchen. Der starke Beschäftigungsrückgang bei den Jugendlichen ist zu 40 % auf die Abnahme der absoluten Bevölkerungszahl zurückzuführen. Mit einer weiteren demographisch bedingten Entlastung des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes ist in den kommenden Jahren nicht mehr zu rechnen, da die Zahl der Jugendlichen seit Mitte der 90er Jahre wieder steigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Autorin / Autor

  • Engelbrech, Gerhard
  • Reinberg, Alexander

Bibliografische Daten

Engelbrech, Gerhard; Reinberg, Alexander (1998): Jugendliche: Im Sog der Arbeitsmarkt-Turbulenzen * Erwerbstätigkeit der 15-24jährigen seit 1991 in Westdeutschland drastisch gesunken. (IAB-Kurzbericht, 05/1998), Nürnberg, 8 S.
 

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