Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Was kostet die Arbeitslosigkeit wirklich?

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Kurzbeschreibung

In dem Beitrag werden zunächst die gesamtwirtschaftliche Kosten der Unterbeschäftigung erörtert, dann die enger gefaßten gesamtfiskalischen Kosten der registrierten Arbeitslosigkeit geschätzt und im Hinblick auf ihre Budgetinzidenz analysiert sowie schließlich die Kosten für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, durch deren Einsatz offene Arbeitslosigkeit vermieden wird, betrachtet. Die Ergebnisse machen deutlich, daß die fiskalischen Belastungen durch die registrierte Arbeitslosigkeit in unserem vertikal sehr differenzierten System öffentlicher Finanzwirtschaft und sozialer Sicherung an zahlreichen verschiedenen Stellen auftreten, z. B. bei den Haushalten der Bundesanstalt für Arbeit, von Bund, Ländern und Gemeinden sowie von Trägern der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung. Die gesamtwirtschaftlichen Kosten der gesamten Unterbeschäftigung sind noch weitaus höher zu veranschlagen. Unter Vollbeschäftigungsbedingungen wäre die volkswirtschaftliche Wertschöpfung in Deutschland 1997 schätzungsweise um gut 500 Mrd. DM größer gewesen. (IAB2)

Autorin / Autor

  • Bach, Hans-Uwe
  • Spitznagel, Eugen

Bibliografische Daten

Bach, Hans-Uwe; Spitznagel, Eugen (1998): Was kostet die Arbeitslosigkeit wirklich? * eine Schätzung der gesamtwirtschaftlichen und gesamtfiskalischen Verluste durch Unterbeschäftigung von 1991 bis 1997 - Arbeitsmarktpolitische Aspekte. (IAB-Kurzbericht, 17/1998), Nürnberg, 11 S.
 

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