Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Unternehmensgründungen im internationalen Vergleich: Deutschland - eine Gründungswüste?

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Kurzbeschreibung

"Zur Wahrung des hohen Lebensstandards ist Deutschland auf ständige Innovationen und deren Kommerzialisierung angewiesen. Personen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und ein Unternehmen zu gründen, stärken durch die Gründung nicht nur den Wettbewerb und schaffen Arbeitsplätze. Sie spielen auch bei der Entwicklung neuer Produkte eine wichtige Rolle. Allerdings wird in Deutschland nach wie vor nur relativ selten gegründet, wie die vorliegende Studie anhand der Ergebnisse einer Befragung im Rahmen des 'Global Entrepreneurship Monitor' in 43 Ländern aufzeigt.
Danach wies Deutschland im Jahr 2008 eines der niedrigsten Gründungsniveaus aller an der Untersuchung beteiligten Staaten auf. Dies hat zum einen kulturelle Ursachen. So hält die Angst, mit einem Unternehmen zu scheitern, viele von einer Gründung ab. Auch tritt hierzulande das Ziel, durch Gründungen den Wettbewerb zu stärken und innovativen Ideen zum Durchbruch zu verhelfen, vielfach hinter rein quantitativen Zielen zurück. Gute Noten gibt es jedoch für wichtige Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen. Infolge der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise geht die Studie zudem von einem höheren Förderbedarf für Unternehmensgründungen aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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Autorin / Autor


Bibliografische Daten

Brixy, Udo; Hundt, Christian; Sternberg, Rolf; Stüber, Heiko (2009): Unternehmensgründungen im internationalen Vergleich: Deutschland - eine Gründungswüste? (IAB-Kurzbericht, 15/2009), Nürnberg, 8 S.
 

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