Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Navigation zu den wichtigsten Bereichen.

Hauptnavigation.

Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Erwerbsfähige Hilfebedürftige im SGB II: Aktivierung ist auch in der Krise sinnvoll

Verfügbarkeit

Kurzbeschreibung

"Ziel der Aktivierung von erwerbsfähigen Hilfebedürftigen ist die Aufnahme einer bedarfsdeckenden Beschäftigung. Eine Befragung von ALG-II-Empfängern zeigt, dass diese bei der Arbeitsuche durchaus zu Zugeständnissen bereit sind: Einen langen Arbeitsweg, ungünstige Arbeitszeiten, eine Arbeit unter ihrem Qualifikationsniveau oder belastende Arbeitsbedingungen würden 65 bis 80 Prozent der Befragten in Kauf nehmen. Die Konzessionsbereitschaft der Befragten ist weniger ausgeprägt bei dem erwarteten Lohn. Hier ergeben sich vor allem bei Alleinstehenden Aktivierungsansätze. Weniger als ein Drittel der ALG-II-Empfänger wäre bereit, für einen Arbeitsplatz umzuziehen. Auch hier könnte Aktivierung ansetzen, z. B. mit Mobilitätshilfen und gezielter Beratung. Aktivierung, die an individueller Lebenssituation und Problemlage ansetzt und fördernde wie fordernde Elemente enthält, ist auch in Krisenzeiten ein geeignetes Arbeitsmarktinstrument." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Grafiken

Autorin / Autor


Bibliografische Daten

Bender, Stefan; Koch, Susanne; Mosthaf, Alexander; Walwei, Ulrich (2009): Erwerbsfähige Hilfebedürftige im SGB II: Aktivierung ist auch in der Krise sinnvoll. (IAB-Kurzbericht, 19/2009), Nürnberg, 8 S.
 

Infobereich.

Abspann.