Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Evaluation des Studiengangs "Soziale Arbeit: Beratung und Management"

Verfügbarkeit

Kurzbeschreibung

"Das Konzept beinhaltet vor allem Vorschläge für eine auf wissenschaftlichen Methoden basierende, umfangreiche Selbstbeschreibung des Studiengangs. Für die meisten im Rahmen von Studiengangsevaluationen üblichen Aspekte wurden studiengangspezifische Instrumente entwickelt. Hier wären Studienabbrecherbefragungen, eine Lehrevaluation, Absolventenbefragungen und Auswertungen der Studierendenstatistik zu nennen. In den meisten Fällen wurden mit den Instrumenten bereits Daten erhoben. Lediglich die Lehrevaluation (aus technischen Gründen) und die Befragung von Langzeitstudierenden und Absolventen (da diese Populationen noch nicht vorhanden sind) wurde noch nicht durchgeführt. Zudem wurde die Evaluation angereichert mit relativ unüblichen Bestandteilen wie der Erstsemesterbefragung zu Zielen und Motiven der Studierenden oder der Befragung am Ende des ersten Semesters zu Einführungswoche und Erfahrungen mit dem Studiengang während des ersten Semesters. Die wichtigsten Ergebnisse dieser Befragungen sind: 1. Etwa die Hälfte der Studierenden strebt einen weiterführenden als den DI-Abschluss an. Da der Teilstudiengang DII nun nicht mehr genehmigt wird, spricht das für die schnelle Einführung eines Master-Studiengangs. 2. Von den Studierenden des ersten Semesters werden vor allem die zu kleinen Räume (bzw. zu großen Seminare), in denen nicht genügend Arbeitsplätze (Tische und Stühle) vorhanden sind, bemängelt. 3. Die Schwundquote während der ersten drei Semester liegt bei ca. 6 Prozent pro Semester. Die meisten Exmatrikulierten haben seitdem bereits ein Studium in einem anderen Studienfach aufgenommen. 4. Ein Großteil der Studierenden macht zügige Studienfortschritte. Zur Mitte des vierten Semesters streben beinahe 60 Prozent der Studierenden - das Bestehen der angemeldeten Prüfungen am Semesterende vorausgesetzt - den Abschluss des Vordiploms nach Regelstudienzeit an. 5. Auffällig ist der sehr geringe Studienaufwand der Erstsemester. Er beträgt inklusive der Vor- und Nachbereitung während des Semesters nur ungefähr 26 Stunden pro Woche. Dem steht ein relativ hohe Belastung durch Berufstätigkeit bereits im ersten Semester gegenüber: Zwei Drittel der Studienanfänger sind neben dem Studium erwerbstätig. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit unter diesen liegt bei 15 Stunden. 6. Insbesondere durch kurzfristige Verschiebungen einzelner Lehrveranstaltungen kommt es in verschiedenen Fächern zu für die Studierenden nicht planbaren Überschneidungen von Pflichtveranstaltungen. Hier besteht Handlungsbedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Autorin / Autor


Bibliografische Daten

Trappmann, Mark (2004): Evaluation des Studiengangs "Soziale Arbeit: Beratung und Management" * Konzept und erste Ergebnisse. Essen, 94 S.
 

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