Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Safeguarding jobs in times of crisis

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Kurzbeschreibung

Trotz eines heftigen Konjunktureinbruchs infolge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise konnte sich der deutsche Arbeitsmarkt im internationalen Vergleich gut behaupten. In dem Länderbericht wird der Frage nachgegangen, wie ein solches 'Jobwunder' in Deutschland möglich war, einem Land, das lange Zeit als 'kranker Mann Europas' galt. Hierzu werden die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den deutschen Arbeitsmarkt auf regionaler und sektoraler Ebene sowie auf der Ebene der Beschäftigungsformen betrachtet. Von zentraler Bedeutung sind neben Maßnahmen zur Arbeitszeitflexibilisierung, betriebliche Bündnisse zur Beschäftigungssicherung und Einsatz von Kurzarbeit. Die Tatsache, dass die Verkürzung der Arbeitszeit von einem Rückgang der Produktivität sowohl pro Arbeitsstunde als auch pro Kopf begleitet wird, wird als Indiz für Arbeitskräftehorten gewertet. Es wird untersucht, warum sich Betriebe für Arbeitskräftehorten und für interne Flexibilisierung entscheiden und es wird nach den unerwünschten Nebeneffekten interner Flexibilisierung gefragt. Dabei wurde von Arbeitgebern, Arbeitnehmern, Sozialpartnern und Regierung das gemeinsame Ziel der Arbeitsplatzsicherung verfolgt und dabei dem Subsidiaritätsprinzip Rechnung getragen. Instrumente der passiven und aktiven Arbeitsmarktpolitik spielten zudem eine wichtige flankierende Rolle. Zusammenfassend wird das deutsche Jobwunder erklärt durch eine Kombination von günstigen Anfangsbedingungen, der speziellen Struktur der Wirtschaftskrise, wirksamer Gegenmaßnahmen und günstiger arbeitsmarktpolitischer Rahmenbedingungen. (IAB)

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Bibliografische Daten

Dietz, Martin; Stops, Michael; Walwei, Ulrich (2011): Safeguarding jobs in times of crisis * lessons from the German experience. (International Institute for Labour Studies. Discussion paper, 207), Genf, 67 S.
 

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