Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Gender inequality and the regime change

Kurzbeschreibung

"Diese Arbeit untersucht Geschlechterunterschiede in formaler Erwachsenenbildung, die Arbeitsmarktanpassungen nach dramatischen institutionellen Veränderungen infolge des Übergangs von Russland in eine liberalisierte Marktwirtschaft fördern soll. Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen während des Staatssozialismus weniger Chancen als Männer hatten, an Erwachsenenbildung teilzunehmen. Im postsozialistischen Russland kehrten sich diese Geschlechterunterschiede um. Diese Veränderung war allerdings nicht das Ergebnis einer Verbesserung der Chancen von Frauen, sondern das Ergebnis einer Verschlechterung der Chancen von Männern. Die Erträge der Erwachsenenbildung gemessen an der (Wieder-) Aufnahme von Arbeit variieren nach Geschlecht und über die Zeit. Während des Sozialismus zahlte sich die Erwachsenenbildung stärker für Männer als für Frauen aus. Mit dem Ende der Sowjetunion sanken diese Erträge für Männer, für Frauen ergab sich eine marginale (allerdings nicht statistisch signifikante) Verbesserung, sodass sich die Erträge beider Geschlechter anglichen. Vor dem Hintergrund der neuentstandenen Arbeitsmarktnachteile für Frauen scheint die Erwachsenenbildung zwar ein effizientes Mittel zur Verbesserung ihrer Arbeitsmarktchancen, jedoch nicht zur Kompensation ihrer relativen Arbeitsmarktverluste nach dem Ende der Sowjetunion." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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Autorin / Autor


Bibliografische Daten

Kosyakova, Yuliya (2020): Gender inequality and the regime change * Adult education and labor market rewards in the Soviet and post-Soviet Russia. In: J. Schrader, A. Ioannidou & H.- P. Blossfeld (Hrsg.), Monetäre und nicht monetäre Erträge von Weiterbildung, (Edition ZfE, 07), S. 51-81.
 

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