Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

    IAB-Arbeitsmarktbarometer steigt stark

    Dienstag, 28. Juli 2020

    IAB-Arbeitsmarktbarometer 7/2020Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Juli um 3,1 Punkte auf 97,8 Punkte gestiegen. Gegenüber dem Vormonat hat der Frühindikator des IAB damit einen großen Sprung nach oben gemacht.

    Presseinformation

    Arbeitsmarktbarometer


    Arbeitsaufnahme nach Langzeitarbeitslosigkeit: 58 Prozent erreichen nach dem Wiedereinstieg eine relativ stabile Beschäftigungsentwicklung

    Dienstag, 21. Juli 2020

    Eine Person im Anzug hält eine Lupe in der Hand, davor sind vier weiße und eine rote Figur aufgereihtIm Zeitraum von zweieinhalb Jahren ab Beginn des ersten Arbeitsverhältnisses waren 58 Prozent der zuvor Langzeitarbeitslosen mehr als zwei Jahre und damit mindestens 80 Prozent dieser Zeitspanne beschäftigt. Das geht aus dem IAB-Kurzbericht 15/2020 „Wiedereinstieg nach Langzeitarbeitslosigkeit: Welche Arbeitsverhältnisse sind stabil, welche nicht?“ von Matthias Umkehrer hervor.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 15/2020


    Die Gründe für eine ungeklärte Identität von Geflüchteten sind vielfältig

    Dienstag, 21. Juli 2020

    Profil einer jungen geflüchteten Frau vor einer MauerDer Gesetzgeber hat Geflüchteten, die aufenthaltsrechtlich nur geduldet sind, den Zugang zum Ausbildungsmarkt weitgehend geöffnet. Manchen bleibt dieser Weg aber dennoch versperrt, weil ihre Identität als „ungeklärt“ gilt. Die Gründe dahinter sind vielschichtig und liegen keineswegs immer in der Verantwortung der Geflüchteten selbst.

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    To work or not to work? Eine Fallstudie zur Beschäftigungsstruktur von Studierenden und möglichen Auswirkungen der Corona-Krise

    Donnerstag, 16. Juli 2020

    Sudentin vor einem BildschirmDie Folgen der Covid-19-Pandemie belasten erwerbstätige Studierende in doppelter Hinsicht. Zum einen kann sich ihr Studienfortschritt durch den Ausfall von Präsenzveranstaltungen und die Verlagerung der Lehre ins Internet verzögern. Zum anderen können sie ihre Nebenbeschäftigung verlieren und dadurch in eine finanzielle Schieflage geraten. Allerdings ist bislang wenig darüber bekannt, wie hoch das Risiko eines solchen Beschäftigungsverlusts tatsächlich ist. Nach einer Analyse der studentischen Beschäftigungsstruktur am Beispiel der Universität Regensburg für die Jahre 2011 bis 2016 könnten etwa 20 Prozent der Studierenden betroffen sein.

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    Kritische Infrastruktur in der Corona-Krise: Entwarnung nein, Entspannung ja

    Dienstag, 14. Juli 2020

    Szene aus einem Krankenhausgang mit medizinischem Personal im HintergrundIn existenziellen Krisen wie der derzeitigen Covid-19-Pandemie stellen Einrichtungen der „kritischen Infrastruktur“ wie Krankenhäuser, Supermärkte oder Pflegeheime die Daseinsvorsorge sicher. Sie können aber nur funktionieren, wenn sie über ausreichend Ressourcen, insbesondere Arbeitskräfte, verfügen. Bislang konnten hier größere Engpässe vermieden werden. Für Entwarnung ist es gleichwohl zu früh.

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    Trifft die Corona-Krise ältere Erwerbstätige stärker als jüngere?

    Mittwoch, 8. Juli 2020

    Ein älterer Mann bei der Arbeit in einem WerkIm Zuge der demografischen Entwicklung und des Arbeitsmarktaufschwungs seit der Finanzkrise 2009 hat die Erwerbstätigkeit von Älteren weiter zugenommen. Eine neue monatliche Befragung des IAB über Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona und aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit liefern nun erste empirische Befunde zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Beschäftigung älterer Erwerbspersonen. Die Arbeitslosenquote steigt bei den Älteren nur mäßig. Aber viele ältere Minijobber, die in der Krise ihren Job verloren haben, dürften davon nicht erfasst werden.

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    Längerer Hartz-IV-Bezug in der Übergangsphase von der Schule ins Erwerbsleben: Die Risikogruppe hat keinen oder nur einen niedrigen Schulabschluss

    Dienstag, 7. Juli 2020

    Eine Person tritt in die Pedale eines FahrradsDie Gefahr eines sich verstetigenden Arbeitslosengeld-II-Bezugs bei jungen Menschen hängt nicht unbedingt davon ab, ob bereits die Eltern auf Arbeitslosengeld II angewiesen sind. Entscheidend ist vielmehr, ob es den Jugendlichen gelingt, einen Schulabschluss zu erreichen, der ihnen Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt eröffnet.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 14/2020


    Kurzarbeit in der Corona-Krise: Längere Bezugsdauer bei Qualifizierung der Beschäftigten

    Montag, 6. Juli 2020

    Ausschnitt eines Antrags auf KurzarbeitergeldKurzarbeit darf kein Dauerzustand sein. Gleichwohl gibt es in der gegenwärtigen Ausnahmesituation triftige Gründe dafür, die maximale Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld zu verlängern. Eine längere Bezugsdauer sollte aber unbedingt mit einer stärkeren Qualifizierung der in Kurzarbeit befindlichen Beschäftigten verbunden sein. Entsprechende Regelungen lassen sich durchaus so ausgestalten, dass sie für die betroffenen Betriebe praktikabel sind.

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    IAB-Forschung zu den Folgen der Covid-19-Pandemie

    Freitag, 3. Juli 2020

    Eine schematisierte Darstellung eines Kopfes gefüllt mit Fragezeichen steht neben Schriftzug Die Covid-19-Pandemie hat die stärkste Weltwirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst. Damit sind weitreichende Folgen für den Arbeitsmarkt verbunden. Aufgrund der Tragweite der Entwicklung hat das IAB die Folgen der Covid-19-Pandemie umgehend besonders in den Fokus genommen und sein Forschungs- und Arbeitsprogramm für das Jahr 2020 ergänzt.

    Ergänzung zum Forschungs- und Arbeitsprogramm

    Einen Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse, Projekte und weitere Informationsangebote des IAB zu den Folgen der Covid-19-Pandemie finden Sie auf unserer laufend aktualisierten Sonderseite.

    Sonderseite zu den Folgen der Covid-19-Pandemie

    Großbetriebe haben während des Covid-19-Shutdowns seltener als kleine Betriebe Beschäftigte entlassen

    Freitag, 3. Juli 2020

    Leere BürolandschaftWährend des Shutdowns im Frühjahr dieses Jahres mussten viele, wenn auch keineswegs alle Betriebe ihre wirtschaftlichen Aktivitäten stark nach unten schrauben und ihre personellen Kapazitäten entsprechend anpassen. In welchem Ausmaß die Betriebe auf Kurzarbeit und Entlassungen zurückgreifen mussten, variiert jedoch stark mit der Branche und der Betriebsgröße.

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    Sonderfragen vor dem Hintergrund der Corona-Krise aus der IAB-Stellenerhebung


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage – Juni 2020

    Mittwoch, 1. Juli 2020

    GrafikAuch wenn die aktuelle wirtschaftliche Lage immer noch schlecht bewertet wird, deuten die Zeichen auf eine vorsichtige Erholung hin. Die für Deutschland so wichtigen Exporterwartungen erholen sich etwas. Vor allem die Automobil- und die Pharmabranche erwarten in den kommenden Monaten ein Exportplus. Und auch im durch die Corona-Maßnahmen schwer in Mitleidenschaft gezogenen Konsumbereich sind erste Anzeichen einer Erholung zu spüren.

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    Zuwanderungsmonitor Juni 2020

    Mittwoch, 1. Juli 2020

    Tafel mit Integration, Flüchtlingskrise, Asyl, ErstaufnahmeDie ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im Mai 2020 gegenüber dem Vormonat um gut 8.800 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im April 2020 bei 14,5 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,2 Prozentpunkte gestiegen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im April 51,4 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,1 Prozentpunkte gesunken. Im Zuwanderungsmonitor vom Juni spiegeln sich die Folgen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise noch nicht vollständig wider, da die dem Zuwanderungsmonitor zugrundeliegenden Daten der amtlichen Statistik immer erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung vorliegen.

    Zuwanderungsmonitor Juni 2020


    20 Prozent der Beschäftigten waren im Mai in Kurzarbeit

    Dienstag, 30. Juni 2020

    Zusammengeklappte Klappstühle vor einen LokalIm Mai waren rund 20 Prozent der Beschäftigten in Deutschland in Kurzarbeit. Im Durchschnitt fielen bei den Betroffenen 58 Prozent der Arbeitszeit aus. Bei knapp der Hälfte der Kurzarbeiter stockte der Arbeitgeber durch eigene Zahlungen das Kurzarbeitergeld auf.

    Presseinformation

    Die IAB-Studie ist abrufbar im Online-Magazin IAB-Forum

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    Aktuelle Daten aus dem Online-Personen-Panel „Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona“ des IAB

    Dienstag, 30. Juni 2020

    Vater hilft Kindern bei den HausaufgabenMit der Corona-Krise hat sich das Leben für sehr viele Menschen stark verändert. Das IAB hat daher die Online-Befragung „Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona“ auf den Weg gebracht. Mit den dort erhobenen Daten wird der Einfluss der Corona-Krise auf das (Erwerbs-)Leben in Deutschland untersucht. Hochrechnungen aus der ersten Welle, die im Mai 2020 durgeführt wurde, finden Sie unter Aktuelle Daten und Indikatoren.


    IAB-Arbeitsmarktbarometer verbessert sich weiter

    Montag, 29. Juni 2020

    IAB-Arbeitsmarktbarometer 6/2020Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Juni gegenüber dem Vormonat um 0,8 Punkte gestiegen. Nach dem Absturz im April ist das der zweite Anstieg in Folge. Allerdings weist der Frühindikator mit 94,6 Punkten noch immer einen niedrigen Wert aus.

    Presseinformation

    Arbeitsmarktbarometer


    „Vertrauen ist der Klebstoff, der alles zusammenhält.“ Ein Interview mit Jon Messenger, dem Telearbeitsexperten der Internationalen Arbeitsorganisation

    Donnerstag, 25. Juni 2020

    Frau im Home-Office am PCSeitdem Covid-19 um sich greift, haben sich viele Menschen ins Home-Office zurückgezogen, um die Verbreitung des Virus einzuschränken. Telearbeit erlaubt es ihnen, ihren beruflichen Pflichten nachzukommen und gleichzeitig physischen Kontakt mit Kollegen zu vermeiden. Viele von ihnen verrichten Telearbeit bereits seit Jahren auf Teilzeitbasis oder greifen gelegentlich darauf zurück. Andere beschreiten mit Telearbeit neue Wege. Die Arbeit im Home-Office stellt deshalb viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Herausforderungen.

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    Frauen wechselten häufiger ins Homeoffice

    Donnerstag, 25. Juni 2020

    Geld, ein Tablet mit sinkendem Kurs auf dem Display und ein Mund-Nasenschutz liegen auf einem TischDie Hälfte der Beschäftigten, die in privatwirtschaftlichen Betrieben mit mehr als 50 Mitarbeitern tätig sind und beruflich digitale Informations- und Kommunikationstechnologien nutzen, arbeitete im April oder Mai zumindest zeitweise im Homeoffice. Dabei wechselten Frauen häufiger ins Homeoffice als Männer.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 13/2020


    Was Betriebe tun, damit die Einstellung von Geflüchteten zum Erfolg führt

    Mittwoch, 24. Juni 2020

    Junger Geflüchteter arbeitet in einer TischlereiViele Betriebe haben – zumindest in der Zeit vor dem Beginn der Covid-19-Pandemie – Geflüchtete eingestellt. Dabei sahen sie sich jedoch vor viele Fragen gestellt: Wie sind die Berufserfahrungen und Qualifikationen der Geflüchteten einzuschätzen? Wie gut sind ihre berufsbezogenen Deutschkenntnisse? Wie ist ihre Bleibeperspektive? In zwei fallstudienbasierten Untersuchungen des IAB haben Betriebe berichtet, wie sie mit derartigen Unsicherheiten umgehen.

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    IAB fördert diesjährige „EALE SOLE AASLE World Conference“

    Mittwoch, 24. Juni 2020

    Rund 700 Arbeitsmarktökonomen aus der ganzen Welt treffen sich vom 25. bis 27. Juni bei der virtuellen „EALE SOLE AASLE World Conference 2020“. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr zum fünften Mal statt. Sie wird gemeinsam organisiert von der European Association of Labour Economists (EALE), der Society of Labor Economists (SOLE) und der Asian and Australasian Society of Labour Economics (AASLE).

    Die internationale Konferenz bietet auch zwei vom IAB geförderte Veranstaltungen: die „Plenary Lecture“ des US-amerikanischen Nobelpreisträgers Professor James J. Heckman von der University of Chicago und das Panel „COVID-19 and the Female Labor Market“, ausgerichtet von Professorin Marianne Bertrand von der University of Chicago, Booth School of Business, mit Michèle Tertilt, Professorin an der Universität Mannheim, Lena Hensvik, Professorin an der Uppsala University in Schweden, und Teodora Boneva, Assistenzprofessorin an der Universität Zürich. Die lokalen Organisatoren der Tagung sind Professorin Alexandra Spitz-Oener von der Humboldt-Universität zu Berlin und dem IAB und Professor Bernd Fitzenberger vom IAB.

    EALE SOLE AASLE World Conference 2020


    Fünf Komponenten eines guten Konjunkturprogramms

    Montag, 22. Juni 2020

    Verschieden hohe Geldsäulen - eine Hand legt ein Geldstück auf die höchste Säule.Das Konjunkturpaket der Bundesregierung geht in die richtige Richtung. Es sorgt für die notwendige kurzfristige konjunkturelle Stabilisierung und setzt gleichzeitig auf Zukunftsinvestitionen. Gleichwohl lässt es sich an einigen Stellen verbessern.

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    Kurzarbeit in Europa: Die Rettung in der Corona-Krise? Ein Interview mit IAB-Forscherin Regina Konle-Seidl

    Donnerstag, 18. Juni 2020

    Eine Person hält in einem Werk einen blauen Sicherheitshelm unter dem ArmDie Corona-Pandemie hält die Wirtschaft in Atem. Um die Krise zu meistern, setzen inzwischen 33 von 36 OECD-Staaten Kurzarbeit ein. Alle verfolgen das gleiche Ziel, krisenbedingte Entlassungen zu vermeiden. Gleichwohl gestaltet jeder Staat den schwierigen Balanceakt zwischen hoher Nutzung des Instruments und geringen Missbrauchs- und Mitnahmeeffekten auf eigene Art. Im Interview erläutert IAB-Forscherin Regina Konle-Seidl die wichtigsten Unterschiede, diskutiert die Vor- und Nachteile von Kurzarbeit, zieht Lehren aus dem Einsatz dieses Instruments in früheren Krisen und skizziert erste Zusammenhänge zwischen Kurzarbeits- und Arbeitslosenzahlen.

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    Weitere Artikel zur Serie Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt

    Zum aktuellen IAB-Forschungsbericht 04/2020


    Die Mehrheit deutscher Betriebe misst ökologischer Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert bei

    Mittwoch, 17. Juni 2020

    Mehrere Hände halten eine GrünpflanzeImmer mehr Betriebe schreiben sich Umweltschutz und ökologische Nachhaltigkeit auf ihre Fahnen. Allerdings variiert die Bedeutung des Themas mit Branche und Betriebsgröße. Gerade für kleinere Betriebe indes böte ein stärkeres ökologisches Engagement Chancen, sich im schärfer werdenden Wettbewerb um Fachkräfte besser gegenüber den Großen zu positionieren.

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    Weitere Artikel zur Serie Ökologische und digitale Transformation des Arbeitsmarktes


    IAB-Webinar „Wissenschaft trifft Praxis“

    Montag, 15. Juni 2020

    Tagungsraum mit TeilnehmernDie IAB-Veranstaltung wird im Laufe der nächsten Monate verschiedene Themen mit Arbeitsmarktrelevanz in Form von mehren Online-Seminaren behandeln.

    Den Auftakt macht die Veranstaltung am 18. Juni 2020 auf Zoom mit dem Thema: "Der Corona-Abitur-Jahrgang – Schulschließungen und ihre Folgen für den Bildungsweg und die Arbeitsmarktchancen von Abiturienten".

    Informationen zum Webinar

    Die Folgen der Virusbekämpfung erschweren das Ankommen von Geflüchteten

    Montag, 15. Juni 2020

    Ein junger Mann, der einen Mund-Nasen-Schutz trägtIm Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus wurden einschneidende Maßnahmen in vielen Lebensbereichen ergriffen. Deren Folgen treffen manche Gruppen besonders hart, darunter auch die Geflüchteten. Der wirtschaftliche Einbruch und die stark eingeschränkten sozialen Kontaktmöglichkeiten machen es ihnen noch schwerer, in Deutschland Fuß zu fassen. Die Betroffenen selbst können dem nur wenig entgegensetzen.

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    200.000 Erwerbstätige mehr durch Konjunkturpaket

    Freitag, 12. Juni 2020

    Drei Köche stehen in der Küche und bereiten Speisen zu.Das IAB-Discussion Paper „Auswirkungen des Corona-Konjunkturprogramms auf Wirtschaft und Erwerbstätigkeit“ zeigt, dass das Wirtschaftswachstum um 1,4 Prozent in diesem Jahr und nochmal um 1,7 Prozent im nächsten Jahr günstiger ausfallen wird als ohne das von den Spitzen der Koalition beschlossene Konjunkturpaket. Die Zahl der Erwerbstätigen wird im Verlauf des Jahres 2020 um fast 200.000 höher liegen als in einer Situation, in der es kein Konjunkturpaket gäbe. Im Jahr 2021 sind es rund 240.000.

    IAB-Discussion Paper 18/2020


    Knapper Wohnraum, weniger IT-Ausstattung, häufiger alleinstehend – warum die Corona-Krise Menschen in der Grundsicherung hart trifft

    Mittwoch, 10. Juni 2020

    Außenansicht von AppartementsSie haben selten eine große Wohnung, geschweige denn ein Haus mit Garten, häufig keinen Partner, und nicht immer ein Auto oder einen PC mit Internetanschluss. Menschen, die von der Grundsicherung leben, fehlt es vielfach an Dingen, die für andere selbstverständlich sind. Die Einschränkungen durch den Corona-Shutdown haben sie daher besonders betroffen.

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    Zahl der Arbeitsstunden bereits im ersten Quartal deutlich gesunken

    Dienstag, 9. Juni 2020

    Eine Hand zeigt mit einem Stift auf verschiedene Diagramme„Die Covid-19-Pandemie drückte bereits im ersten Quartal 2020 deutlich auf die Arbeitszeit“, sagt Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“. Die Arbeitszeit pro Erwerbstätigen lag im ersten Quartal 2020 bei 349,8 Stunden und sank damit um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Im ersten Quartal 2020 wurde pro Erwerbstätigen so wenig gearbeitet wie noch nie in einem ersten Quartal seit der Wiedervereinigung“, so Weber.

    Presseinformation


    In der Covid-19-Rezession muss auch die duale Berufsausbildung abgesichert werden

    Freitag, 5. Juni 2020

    Jugendliche bei der AusbildungDas System der dualen Berufsausbildung gerät durch die Corona-Krise stark unter Druck. Insbesondere für ungelernte Jugendliche könnten sich die langfristigen Arbeitsmarktperspektiven deutlich verschlechtern. Auch die langfristigen Folgen für die Versorgung der deutschen Wirtschaft mit dringend benötigten Fachkräften wären fatal. In dieser Situation ist ein flächendeckender, zeitlich befristeter Ausbildungs- und Übernahmebonus für die Betriebe sinnvoll.

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    Digitaler und demografischer Wandel wirken sich regional sehr unterschiedlich auf den künftigen Arbeitskräftebedarf aus

    Donnerstag, 4. Juni 2020

    Ein Mann bei der Arbeit mit einem GerätDemografie und Digitalisierung sind wichtige Treiber für die künftige Entwicklung des Arbeitskräftebedarfs. Die regionalen Unterschiede sind dabei erheblich: Während die Zahl der Arbeitsplätze in manchen Bundesländern steigen wird, werden insbesondere in Ostdeutschland viele Arbeitsplätze wegfallen. Hier spielt auch die historisch gewachsene Branchenstruktur eine Rolle, die von Bundesland zu Bundesland deutlich variiert. Denn Branchen und Berufe sind unterschiedlich stark vom demografischen Wandel und vom technologischen Fortschritt betroffen.

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    Zuwanderungsmonitor Mai 2020

    Mittwoch, 3. Juni 2020

    Tafel mit Integration, Flüchtlingskrise, Asyl, ErstaufnahmeDie ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im April 2020 gegenüber dem Vormonat um gut 2.600 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im März 2020 bei 12,9 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,2 Prozentpunkte gestiegen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im März 52,0 Prozent und hat sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,2 Prozentpunkte erhöht. Im Zuwanderungsmonitor vom Mai spiegeln sich die Folgen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise ganz überwiegend noch nicht wider, da die dem Zuwanderungsmonitor zugrundeliegenden Daten der amtlichen Statistik immer erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung vorliegen.

    Zuwanderungsmonitor Mai 2020


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage – Mai 2020

    Mittwoch, 3. Juni 2020

    GrafikDer Außenhandel geht zurück, Investitionen sinken und der Konsum bricht deutlich ein – die Corona-Krise trifft die deutsche Wirtschaft hart. Das lässt sich vor allem am realen Bruttoinlandsprodukt ablesen, das im ersten Quartal deutlich eingebrochen ist. Dieser Abwärtstrend wird sich im zweiten Quartal voraussichtlich noch stärker fortsetzen. Und auch um den Arbeitsmarkt ist es schlecht bestellt: Im Mai haben sich noch einmal mehr Menschen arbeitslos gemeldet als im Vormonat – Tendenz steigend.

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    Wie sich der demografische Wandel auf den deutschen Arbeitsmarkt auswirkt

    Dienstag, 2. Juni 2020

    Blick auf eine MenschenmengeSeit Jahren steigt das Arbeitskräfteangebot in Deutschland – trotz einer alternden Bevölkerung. Bisher konnten Migranten sowie eine steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren den demografischen Einfluss auf dieses sogenannte Erwerbspersonenpotenzial noch ausgleichen. Plausible Zukunftsszenarien lassen gleichwohl nur einen Schluss zu: Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des demografischen Wandels werden dringlicher und müssen aus verschiedenen Richtungen angegangen werden.

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    Regionale Arbeitsmarktvorausschau (Stand: Mai 2020)

    Freitag, 29. Mai 2020

    LandkartenausschnittAnders als während der letzten Wirtschafts- und Finanzkrise trifft die Corona-Krise den deutschen Arbeitsmarkt flächendeckend. Für die Monate Mai bis Juli 2020 erwarten wir für alle Bundesländer einen sehr hohen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Südliche Bundesländer wie Bayern oder Baden-Württemberg sind davon besonders betroffen. Dennoch ist die Arbeitslosigkeit dort weiterhin auf niedrigem Niveau.

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    IAB-Arbeitsmarktbarometer fängt sich auf niedrigem Niveau

    Donnerstag, 28. Mai 2020

    IAB-Arbeitsmarktbarometer 5/2020Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Mai gegenüber dem historischen Tiefststand im Vormonat um 0,4 Punkte gestiegen. Mit 93,8 Punkten weist der Frühindikator aber noch immer auf eine deutliche Verschlechterung des Arbeitsmarkts in den nächsten Monaten hin.

    Presseinformation

    Arbeitsmarktbarometer


    Kurzarbeit, Entlassungen, Neueinstellungen: Wie sich die Corona-Krise von der Finanzkrise 2009 unterscheidet

    Donnerstag, 28. Mai 2020

    Ein roter Ordner mit der Aufschrift "Kurzarbeit" liegt vor einer Reihe anderer OrdnerDie Corona-Krise trifft Wirtschaft und Arbeitsmarkt schon jetzt deutlich härter als die Finanzkrise von 2009. So sind heute wesentlich mehr Branchen betroffen als damals. Gleichwohl hält sich die Zahl der Entlassungen im Vergleich zur Kurzarbeitsnutzung bislang in Grenzen. Die Tatsache, dass alle Branchen bis dato sehr viel stärker auf Kurzarbeit als auf Entlassungen setzen, zeigt, dass die Betriebe bisher ganz überwiegend gewillt sind, ihr Personal zu halten.

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    Weder faul noch resigniert: Wie Langzeitarbeitslose mit dem Stigma der Arbeitslosigkeit umgehen

    Mittwoch, 27. Mai 2020

    Eine Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielfigur ist durch eine Wand von anderen Figuren getrenntLangzeitarbeitslose müssen bei ihrer Suche nach einer Beschäftigung einige Hindernisse überwinden. Dazu gehört das verbreitete Vorurteil, sie würden gar nicht arbeiten wollen. Viele Betroffene fühlen sich durch solche Vorurteile stigmatisiert. Überraschenderweise ist aber nicht zu beobachten, dass diese Menschen ihre Arbeitsuche entmutigt abbrechen. Im Gegenteil: Sie bemühen sich sogar intensiver als andere Arbeitslose um den Ausstieg aus der Arbeitslosigkeit, allerdings häufig ohne Erfolg.

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    Reaktion der Betriebe auf den Corona-Shutdown: Erst einmal weniger offene Stellen und nicht gleich Entlassungen im großen Umfang

    Dienstag, 26. Mai 2020

    Eine rot gefärbte Taste einer Tastatur mit der Aufschrift "Jobs" und einem MauszeigerIn den ersten zwei Wochen nach dem Corona-Shutdown Mitte März kam es noch nicht zu größeren Entlassungswellen. Stattdessen ging zuerst die Zahl der offenen Stellen zurück. Allerdings führte die abgeflaute Konjunktur schon vor der Corona-Krise zu einer sinkenden Personalnachfrage.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 12/2020


    Eine Deregulierung der Ladenöffnungszeiten hätte auch in Bayern zu mehr Beschäftigung im Lebensmitteleinzelhandel geführt

    Freitag, 22. Mai 2020

    Eine Frau zahlt an der Kasse eines SupermarktesWährend die meisten Bundesländer ihre Ladenöffnungszeiten liberalisiert haben, hält Bayern bislang an seinen restriktiveren Regelungen fest. Aus diesem Grund hat sich die Zahl der Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel dort weniger positiv entwickelt als in vergleichbaren Bundesländern.

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    Wirtschaftsförderung in Zeiten von Corona: Potenzielle Nutzung und Nutzen der staatlichen Soforthilfe

    Mittwoch, 20. Mai 2020

    Ein Tablet, ein Mundschutz mit der Aufschrift "Coronavirus", und mehrere EuroscheineDie Corona-Pandemie hält Deutschland fest im Griff und wirft lange Schatten auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. Noch ist nicht abzusehen, wie lange die Pandemie andauern wird und wie stark sich deren Konsequenzen – insbesondere in Form politischer Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung – letzten Endes auf die Wirtschaftskraft auswirken werden. Zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen hat der Bund Soforthilfen in Höhe von 50 Milliarden Euro bereitgestellt. Doch wie viele Betriebe können diese Hilfe in Anspruch nehmen und wie weit reichen die bereitgestellten Mittel?

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    Arbeitslosenversicherung für Existenzgründer: Zahl der freiwillig versicherten Selbstständigen ist stark gesunken

    Dienstag, 19. Mai 2020

    Ein Stempel mit der Aufschrift "Arbeitslosenversicherung"Die Arbeitslosenversicherung steht auch Selbstständigen offen, wenn sie vor der Gründung sozialversicherungspflichtig beschäftigt oder Arbeitslosengeld-Bezieher waren. Allerdings nutzen immer weniger Selbstständige die Möglichkeit, sich gegen Arbeitslosigkeit zu versichern.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 11/2020


    Weiterbildung in der Corona-Krise: E-Learning ist eine Chance für Unternehmen

    Montag, 18. Mai 2020

    Eine Person arbeitet mit einem TabletÄhnlich wie in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 ist in der aktuellen Corona-Krise zu erwarten, dass die Betriebe ihr Weiterbildungsangebot stark einschränken. Dabei bietet sich ihnen mit E-Learning gerade jetzt eine vergleichsweise kostengünstige, örtlich und zeitlich flexible Möglichkeit, um ihre Beschäftigten etwa in Phasen der Kurzarbeit weiterzubilden. Sie könnten sich dadurch besser für die Herausforderungen einer digitalen Zukunft rüsten.

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    Corona: Die Herausforderungen für den Arbeitsmarkt fangen erst richtig an

    Freitag, 15. Mai 2020

    Portrait von Prof. Bernd Fitzenberger, PhD Im Kommentar der Woche schreibt IAB-Direktor Prof. Bernd Fitzenberger, PhD, im Newsletter BDA Agenda: Trotz der Lockerungen des Shutdowns steht die eigentliche Bewährungsprobe für den Arbeitsmarkt noch bevor. Den Sozialpartnern kommt eine große Rolle im Interessenausgleich zu, denn der Staat wird nicht alle Härten abfangen können. Sehr schwierig ist die Situation für Stellensuchende und Arbeitsmarkteinsteiger. Es drohen ein Einbruch am Ausbildungsmarkt und ein Rückgang der Übernahme von Auszubildenden. Ein missglückter Einstieg in den Arbeitsmarkt und hohe Jugendarbeitslosigkeit können die weiteren Erwerbsperspektiven nachhaltig verschlechtern. Verlorene Corona-Jahrgänge darf es nicht geben.

    Zum vollständigen Kommentar von Bernd Fitzenberger


    Befristungen verloren im Jahr 2019 an Bedeutung

    Freitag, 15. Mai 2020

    Eine gläserne Sanduhr ist neben einem Kalender platziertZwischen 2018 und 2019 ist die Anzahl der Befristungen sowohl bei den bereits Beschäftigten wie auch bei den Neueinstellungen gesunken. Die Anzahl derjenigen, die in eine unbefristete Beschäftigung übernommen werden, war weiterhin hoch. Über 70 Prozent der Übernommenen waren zuvor sachgrundlos befristet eingestellt.

    Befristete Beschäftigung in Deutschland


    Corona-Krise: Der Staat alleine kann es nicht richten

    Freitag, 15. Mai 2020

    Zwei Personen schütteln sich im beruflichen Kontext die HändeUm Wirtschaft und Arbeitsmarkt in der Corona-Krise zu stabilisieren, nimmt der Staat sehr viel Geld in die Hand. Dies tut er aus gutem Grund. Gleichwohl darf und muss über Sinn und Unsinn einzelner Maßnahmen diskutiert werden. Denn staatliche Ausgabenprogramme schaffen fast immer massive Zielkonflikte. Hinzu kommt: Staatliches Geld allein wird nicht reichen, um den Arbeitsmarkt zu schützen. Denn die Wirtschaft wird zumindest kurzfristig – aller staatlichen Stützungsmaßnahmen zum Trotz – massiv einbrechen. Um dennoch Beschäftigung zu sichern, bedarf es – weit mehr als bisher – flexibler und partnerschaftlicher Lösungen, die Betrieben wie Beschäftigten einiges abverlangen werden, aber letztlich in unser aller Interesse sind.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum

    Weitere Artikel zur Serie Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt


    Ost- und Westdeutschland nähern sich bei der Reichweite der betrieblichen Mitbestimmung an

    Mittwoch, 13. Mai 2020

    Eine Betriebsversammlung mit vielen TeilnehmernIn deutschen Unternehmen werden die Interessen der Beschäftigten vielfach durch Betriebsräte vertreten. Seit der Jahrtausendwende war allerdings in beiden Landesteilen lange Zeit eine schleichende Erosion zu beobachten. In den letzten Jahren nahm der Anteil der Beschäftigten in Betrieben mit Betriebsrat jedoch in Ostdeutschland wieder zu. In Westdeutschland zeigte sich zuletzt kein klarer Trend. Damit verringert sich im Osten der langjährige Rückstand bei der betrieblichen Mitbestimmung.

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    Tarifbindung nimmt weiter ab

    Mittwoch, 13. Mai 2020

    Schreibtisch mit Rechenmaschine und GeldscheinenDer Anteil der Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben ist im Jahr 2019 weiter zurückgegangen. In Westdeutschland arbeiteten 46 Prozent der Beschäftigten im Jahr 2019 in Betrieben mit Branchentarifvertrag. Im Jahr 2018 waren es mit 48 Prozent noch zwei Prozentpunkte mehr. In Ostdeutschland sank der entsprechende Anteil der Beschäftigten 2019 gegenüber dem Vorjahr um einen Prozentpunkt von 35 auf 34 Prozent.

    Presseinformation

    Den Beitrag von Susanne Kohaut zum Thema Tarifbindung finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum


    Entscheidende Faktoren bei der Eindämmung der Corona-Pandemie: Schulen und Kitas, Ausgangsbeschränkungen, Profi- und Breitensport

    Dienstag, 12. Mai 2020

    Zwei kleine Jungs mit Rucksäcken halten sich an den Händen.Den größten Effekt unter den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland hatten die Schul- und Kitaschließungen. Das stellen die Wissenschaftler Enzo Weber und Tobias Hartl in einer am Dienstag veröffentlichten Studie fest. Beide forschen am IAB und an der Universität Regensburg.

    Presseinformation


    IAB startet die Online-Befragung „Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona“

    Freitag, 8. Mai 2020

    Vater hilft Kindern bei den HausaufgabenDie Corona-Krise hat das Leben vieler Menschen grundlegend verändert. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) startet daher am 8. Mai 2020 die Online-Befragung „Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona“. Das IAB schreibt für die Befragung 200.000 Personen an und bittet sie, an der ca. 15-minütigen Online-Befragung teilzunehmen. Mit den erhobenen Daten soll untersucht werden, wie die Krise das (Erwerbs-)Leben von Menschen in Deutschland beeinflusst. Wichtige Themen sind dabei zum Beispiel Kurzarbeit, Homeoffice und Kinderbetreuung. Die Befragung des IAB soll auch dazu beitragen, unmittelbare Informationsbedarfe von Verwaltung und Politik aufzugreifen und Grundlagen für informierte Entscheidungen zu schaffen.

    Weitere Informationen für Teilnehmerinnen und Teilnehmer


    Wegen der Corona-Krise können viele Beschäftigte nicht zur Arbeit kommen

    Mittwoch, 6. Mai 2020

    Ein Gabelstapler steht verlassen in einer LagerhalleUm das Corona-Virus einzudämmen, hat Deutschland einschneidende Maßnahmen ergriffen und unter anderem Schulen und Kindertagesstätten geschlossen. Die damit verbundenen Arbeitsausfälle sind beträchtlich und dürften das während der Finanzkrise 2008/2009 erreichte Niveau deutlich überschreiten.

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    IAB-Stellenerhebung 1/2020: Einbruch am Stellenmarkt im ersten Quartal

    Dienstag, 5. Mai 2020

    Hände halten verschiedene Arbeitsgeräte in die HöheIm ersten Quartal 2020 gab es bundesweit rund 1,08 Millionen offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gegenüber dem Vorquartal sank die Zahl der offenen Stellen um rund 330.000. Dies entspricht einem Rückgang von nahezu einem Viertel. Verglichen mit dem Vorjahresquartal beträgt der Rückgang rund 300.000.

    Presseinformation

    IAB-Stellenerhebung

    Lesen Sie dazu auch den Beitrag im Onlinemagazin IAB-Forum.


    Wo ist die Chance in der Krise? Das Corona-Virus und der wirtschaftliche Strukturwandel

    Montag, 4. Mai 2020

    Buchstaben bilden das Wort Chance bzw. ChangeIn der aktuellen Corona-Krise gilt es nicht nur, das kurzfristig Notwendige zu tun, sondern auch Lehren für die Zukunft zu ziehen. So muss das Verhältnis von Staat und Markt neu austariert werden – insbesondere dort, wo es um unsere Daseinssicherung geht.

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    Zuwanderungsmonitor April 2020

    Donnerstag, 30. April 2020

    Tafel mit Integration, Flüchtlingskrise, Asyl, ErstaufnahmeDie ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im März 2020 gegenüber dem Vormonat um gut 18.000 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im Februar 2020 bei 13,1 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,1 Prozentpunkte gestiegen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im Februar 52,0 Prozent und hat sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,8 Prozentpunkte erhöht. In dem Zuwanderungsmonitor vom April spiegeln sich die Folgen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise ganz überwiegend noch nicht wider, da die dem Zuwanderungsmonitor zugrundeliegenden Daten der amtlichen Statistik immer erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung vorliegen.

    Zuwanderungsmonitor April 2020


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage – April 2020

    Donnerstag, 30. April 2020

    Wirtschaftseinschätzung des IAB

    Die Corona-Pandemie dürfte in Deutschland zur schwersten Rezession in der Nachkriegsgeschichte führen. Schätzungsweise ist das Bruttoinlandsprodukt durch die umfassenden Schließungsmaßnahmen im März bereits im ersten Quartal geschrumpft. Und auch wenn sukzessive Lockerungen seit Mitte April auf den Weg gebracht werden, könnte der Rückgang im zweiten Quartal sogar im zweistelligen Prozentbereich liegen und ein historisches Tief markieren. Die Vorlaufindikatoren fallen so pessimistisch aus wie nie zuvor. Die Kurzarbeitsanzeigen schnellen in die Höhe, auch die Arbeitslosigkeit steigt deutlich.

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    Die Welt nach der Corona-Krise – solidarischer, digitaler, nachhaltiger?

    Dienstag, 28. April 2020

    Eine Tafen mit einem Fragezeichen von dem Pfeile weg zeigenDie Politik setzt in Zeiten von Corona stärker denn je auf wissenschaftliche Evidenz. Zugleich bietet die Krise die Chance auf ein solidarischeres und nachhaltigeres Gesellschafts- und Wirtschaftsmodell – wenn wir die richtigen Lehren ziehen. Mit diesem Zwischenruf von IAB-Vizedirektor Ulrich Walwei startet das IAB seine neue Rubrik „IAB-Debattenbeiträge“.

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    IAB-Arbeitsmarktbarometer fällt auf den niedrigsten Wert seit seinem Bestehen

    Dienstag, 28. April 2020

    IAB-Arbeitsmarktbarometer 4/2020Das IAB-Arbeitsmarktbarometer stürzte im April gegenüber dem Vormonat um 6,8 Punkte ab. Mit 93,5 Punkten weist der Frühindikator damit den niedrigsten Wert seit seinem Bestehen auf. Der Rückgang ist beispiellos – das gilt sowohl für das Arbeitsmarktbarometer insgesamt wie für seine Einzelkomponenten, die Arbeitslosigkeitsentwicklung und den Beschäftigungsausblick.

    Presseinformation

    Arbeitsmarktbarometer


    Der Arbeitsmarkt in der schwersten Rezession der Nachkriegsgeschichte

    Freitag, 24. April 2020

    Eine Lupe liegt auf einem Papier mit SäulendiagrammenDie Ausbreitung des Corona-Virus versetzte Wirtschaft und Arbeitsmarkt innerhalb kürzester Zeit in den Ausnahmezustand. Zum Fortgang der Eindämmungsmaßnahmen haben Bund und Länder nach Ostern erste Entscheidungen getroffen. Hier legt das IAB eine aktuelle Vorausschau auf die weitere Entwicklung vor.

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    Schulschließungen wegen Corona: Viele Schüler verbringen nur wenig Zeit mit schulischen Aufgaben

    Donnerstag, 23. April 2020
    Leeres Klassenzimmer

    Trotz der Bereitstellung von Lehrmaterialen durch die Schulen wenden viele Schüler der Sekundarstufe II nur wenig Zeit für die Schule auf. Zugleich macht sich fast die Hälfte der Befragten Sorgen um ihre schulischen Leistungen. Das zeigen aktuelle Daten aus einer Schülerbefragung während der Schulschließungen.

    Presseinformation

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    Die fehlende Generation: Ostdeutschland steht vor einer massiven demografischen Herausforderung

    Mittwoch, 22. April 2020

    Alter Mann und Kind sitzen auf einem Steg und schauen ins WasserMit der Alterung der Bevölkerung schrumpft auch das Potenzial an Arbeitskräften. Ostdeutschland ist davon besonders stark betroffen. Das liegt dort einerseits an den niedrigen Geburtenzahlen in den ersten Jahren nach dem Mauerfall, andererseits an der verstärkten Abwanderung der zwischen 1975 und 1989 Geborenen. Die Zahl der zu versorgenden Personen wird daher im Verhältnis zur Zahl der Erwerbspersonen künftig deutlich steigen. Diese Entwicklung kann nur durch mehr Zuwanderung gebremst werden.

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    Vertrauen zu Menschen aus anderen Ländern wirkt sich stark auf deren Jobchancen aus

    Dienstag, 21. April 2020

    Schneiderin im AtelierDas Vertrauen, das Deutsche zu Menschen aus anderen Ländern haben, wirkt sich stark auf deren Chancen aus, eine Stelle zu finden. Würde der Anteil der Deutschen, die den polnischen Zugewanderten Vertrauen entgegenbringen, von 21 auf 69 Prozent steigen, dann würde dies die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit dieser Gruppe von sechs auf drei Monate halbieren.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 10/2020


    Gastbeitrag von Bernd Fitzenberger zur Zusammenarbeit der Sozialpartner in der Corona-Krise

    Montag, 20. April 2020

    Produktionslinie in einer AutomobilfertigungDass die deutsche Wirtschaft vom kranken Mann Europas zum ökonomischen Superstar aufsteigen konnte, habe auch daran gelegen, dass Arbeitgeber, Gewerkschaften und Arbeitnehmervertreter an einem Strang zogen. Für die Corona-Krise können wir daraus lernen, schreibt IAB-Direktor Prof. Bernd Fitzenberger, PhD, in einem Gastbeitrag für die „Welt“. Es sei unabdingbar, dass Betriebe und ihre Beschäftigten in der Krise große Flexibilität aufbrächten – auch weil der Staat nicht alle Härten auffangen könne. „Eine funktionierende Sozialpartnerschaft kann sicherstellen, dass diese krisenbedingte Anpassungen für Betriebe und Beschäftigte in angemessener Form und fair erfolgen – im Vertrauen darauf, dass die Beschäftigten in wirtschaftlich besseren Zeiten auch wieder an dem wirtschaftlichen Erfolg ihrer Betriebe teilhaben werden“, so Fitzenberger. „Gelingt dies, wird die Corona-Krise zu einer großen Stunde der Sozialpartnerschaft.“

    Den vollständigen Artikel lesen Sie auf Welt.de


    Deutsche Ausfuhren in das Vereinigte Königreich gehen seit dem Brexit-Referendum zurück

    Mittwoch, 15. April 2020

    Aus Knete geformte LKW und das Wort BrexitDie Handelsregeln zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich haben sich bislang trotz des Brexits nicht geändert. Dennoch exportiert Deutschland seit dem Referendum im Juni 2016 deutlich weniger Waren in das Vereinigte Königreich als zuvor. Insbesondere Kraftfahrzeuge und pharmazeutische Erzeugnisse sind betroffen. Dies ist auch insofern bemerkenswert, als die deutschen Exporte in andere Länder bis zur Corona-Pandemie weiter gestiegen sind.

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    Viele Berufe werden sowohl digitaler als auch grüner

    Dienstag, 14. April 2020
    Die Interviewten, Dr. Florian Lehmer und Dr. Markus Janser, vor dem Haupteingangsbereich des IAB

    Der digitale und der ökologische Umbau der Wirtschaft wirken sich schon heute erheblich auf den deutschen Arbeitsmarkt aus. Diese Entwicklung wird sich in den kommenden Jahren weiter beschleunigen. Das IAB befasst sich intensiv mit diesen Transformationsprozessen und vernetzt seine einschlägigen Forschungsaktivitäten zudem durch eine bereichsübergreifende Arbeitsgruppe. Die Redaktion des IAB-Forum hat bei dem Leiter der Arbeitsgruppe Dr. Florian Lehmer und bei Dr. Markus Janser, der als Arbeitsmarktexperte für ökologische Transformationsprozesse darin mitwirkt, nachgefragt.

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    Grenzpendler aus dem Ausland: Mehr Beschäftigte mit ausländischem Wohnort

    Dienstag, 7. April 2020

    Hände umfassen das Lenkrad eines AutosAusländische Beschäftigte, die in Deutschland arbeiten, deren Wohnort sich aber im Ausland befindet, haben deutlich an Bedeutung für den deutschen Arbeitsmarkt gewonnen. Seit der Einführung der Arbeitnehmerfreizügigkeit für die osteuropäischen EU-Beitrittsstaaten ab 2011 ist insbesondere die Zahl osteuropäischer Grenzpendler gestiegen.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 9/2020


    Aktuelle Daten und Indikatoren (Entgelte von Pflegekräften)

    Donnerstag, 2. April 2020

    Pflegerin und Patientin in einer Pflegeeinrichtung

    Der Pflegebranche fehlen akut Fachkräfte. In der aktuellen Corona-Krise könnte sich die Lage noch einmal deutlich verschärfen. Als eine mögliche Ursache werden zu niedrige Gehälter angeführt. Die Löhne der Pflegekräfte stellen für die Pflegeeinrichtungen einen wesentlichen Kostenfaktor dar. Sie sind aufgrund der ausgehandelten Pflegesätze außerdem weniger flexibel als in anderen Wirtschaftsbereichen. Zugleich ist der Lohn als Instrument zur Motivation und längerfristigen Mitarbeiterbindung wie auch im Rahmen des weiter steigenden Fachkräftebedarfs von erheblicher Bedeutung. Dennoch unterscheiden sich die Löhne in der Pflege nach wie vor erheblich zwischen den Pflegeberufen, den Bundesändern und den verschiedenen Pflegeeinrichtungen

    Zum Download des Berichts


    Qualifikationsstruktur der Neueingewanderten: Viele Akademiker, aber auch viele Ungelernte

    Donnerstag, 2. April 2020

    Wissenschaftler bei der ArbeitDie Qualifikationsstruktur der Neueingewanderten ist polarisiert. Einem hohen Akademikeranteil steht ein hoher Anteil von Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung gegenüber. Mit dem Anstieg der Migration seit 2010 ist der Anteil der Akademiker unter den Neueingewanderten gesunken und der Anteil der Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung gestiegen. Der Akademikeranteil ist aber immer noch deutlich höher als in der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 8/2020


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage – März 2020

    Dienstag, 31. März 2020

    Wirtschaftseinschätzung des IAB

    Die deutsche Wirtschaftsleistung bricht durch die Corona-Pandemie ein. War im Januar noch etwas konjunktureller Aufwind zu spüren, so wurden im Februar Lieferketten durch den Produktionsrückgang in China stark beeinträchtigt. Im März kam das öffentliche Leben hierzulande immer weiter zum Stillstand. Dies hinterlässt deutliche Spuren in allen Bereichen der Wirtschaft. Die Vorlaufindikatoren lassen schwere Zeiten erwarten. Sowohl der Geschäftsklimaindex als auch das Arbeitsmarktbarometer verzeichnen bisher noch nie gesehene Rückgänge.

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    Weitere Artikel zur Serie Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt


    Zuwanderungsmonitor März 2020

    Dienstag, 31. März 2020

    Tafel mit Integration, Flüchtlingskrise, Asyl, Erstaufnahme

    Die ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im Februar 2020 gegenüber dem Vormonat um gut 26.000 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im Januar 2020 bei 13,3 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,2 Prozentpunkte gestiegen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im Januar 2020 51,8 Prozent und hat sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,9 Prozentpunkte erhöht.

    Zuwanderungsmonitor, März 2020


    Gerade in Ostdeutschland leisten Betriebsgründungen einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer mittelständischen Wirtschaft

    Freitag, 27. März 2020
    Schild mit der Aufschrift "Start-Up" in einem Feld

    Neu gegründete Betriebe spielen eine wichtige Rolle für die Entstehung von Arbeitsplätzen und den wirtschaftsstrukturellen Wandel. Zudem sind Gründerinnen und Gründer in der Regel der Region verhaftet, in der das neue Unternehmen entsteht. Betriebsgründungen sind deshalb in besonderem Maße dazu geeignet, einen tragfähigen Mittelstand aufzubauen.

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    IAB-Arbeitsmarktbarometer sinkt so stark wie nie

    Donnerstag, 26. März 2020

    IAB-Arbeitsmarktbarometer 3/2020Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im März gegenüber dem Vormonat um 1,5 Punkte auf 100,4 Punkte gefallen. Das ist der stärkste Rückgang in einem Monat seit Bestehen des Frühindikators des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Dabei fand die dem IAB-Arbeitsmarktbarometer zugrundeliegende Befragung der Arbeitsagenturen noch überwiegend vor den einschneidenden Corona-Eindämmungsmaßnahmen statt.

    Presseinformation

    Arbeitsmarktbarometer


    Homeoffice in Zeiten von Corona: In vielen Berufen gibt es bislang ungenutzte Potenziale

    Mittwoch, 25. März 2020
    Person im Homeoffice

    Das Arbeiten von zu Hause erlebt angesichts der Corona-Krise einen ungeahnten Schub. Tatsächlich wurde das Potenzial an beruflichen Tätigkeiten, die auch im Homeoffice erledigt werden könnten, schon zuvor keineswegs ausgeschöpft und kann auch gegenwärtig noch nicht voll genutzt werden. Neben den aktuell in den Hintergrund rückenden Vorbehalten von Arbeitgebern als auch Beschäftigten könnte auch der Abbau technischer Hürden dazu beitragen, die Möglichkeiten für Homeoffice zu erweitern.

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    Maßnahmen gegen das Corona-Virus: Wann werden erste Effekte sichtbar?

    Mittwoch, 25. März 2020
    Ein aufgeschlagenes Buch liegt auf einem Tisch in einem leeren Klassenzimmer.Veranstaltungen wurden abgesagt, Schulen und Kindergärten geschlossen, Ausgangsbeschränkungen erlassen: Das öffentliche Leben in Deutschland ist infolge der Corona-Krise inzwischen extrem eingeschränkt. Nun heißt es abwarten. Denn ob die Maßnahmen wirken und die Ausbreitung des Corona-Virus verringern können, zeigt sich erst mit einer zeitlichen Verzögerung. Aber wie lange dauert das? Wann können wir mit sichtbaren und statistisch gesicherten Effekten rechnen? Merkt man vielleicht sogar schon etwas?  Diesen Fragen ist ein Team um Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftlichen Analysen“ am IAB und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg, nachgegangen. Die Ergebnisse liegen nun vor unter dem Titel Bundesliga, Schulen, Kinos  –  Wann wissen wir, ob die Maßnahmen gegen Corona etwas gebracht haben?


    Rettungsschirm für Neueinstellungen: Gastbeitrag von Enzo Weber zum Corona-Schock am Arbeitsmarkt

    Mittwoch, 25. März 2020
    Leeres Büro„Wir brauchen auch einen Rettungsschirm für Neueinstellungen“, schreibt IAB-Arbeitsmarktforscher Enzo Weber in seinem Gastbeitrag über den Corona-Schock am Arbeitsmarkt am 24. März 2020 für die Online-Ausgabe des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. „Die Regierung will mit viel Geld Beschäftigte in bestehenden Jobs halten. Das reicht nicht: Ohne eine Lösung für die wegfallenden Einstellungen wird der Arbeitsmarkt dennoch einbrechen“, so der Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftlichen Analysen“ am IAB und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg.
    Den vollständigen Artikel lesen Sie in Der Spiegel.


    Neue IAB-Infoplattform „Corona - Auswirkungen der Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt“

    Montag, 23. März 2020

    Eine Hand zeigt auf verschiedene ScreenshotWirtschaft und Arbeitsmarkt stehen durch die Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hat der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen.

    Diese Infoplattform stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.

    IAB-Infoplattform: Corona - Auswirkungen der Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt


    Frauen müssen mitunter höhere Hürden überwinden, um aus der Grundsicherung heraus eine Arbeit aufzunehmen

    Freitag, 20. März 2020

    Ein Verkehrsschild. Oben: Arbeit mit Pfeil nach oben; unten: Hartz IV durchgestrichenFrauen beziehen im Schnitt länger Leistungen aus der Grundsicherung als Männer. Das liegt auch daran, dass sie sich schwerer tun, eine bedarfsdeckende Erwerbsarbeit zu finden. So bietet der Arbeitsmarkt vor Ort Frauen und Männern zum Teil unterschiedlich gute Beschäftigungschancen. Hinzu kommt, dass sich Frauen häufiger um die Betreuung von Kindern oder um die Pflege von Angehörigen kümmern.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum.


    IAB: Der Arbeitsmarkt gerät massiv unter Druck

    Freitag, 20. März 2020

    Lupe auf SäulendiagrammDas IAB erwartet im Jahr 2020 einen drastischen Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von zwei Prozent. Vorübergehend schrumpft das BIP sogar um mehr als sechs Prozent. Das geht aus der Vorausschau für 2020 hervor. Diese erfolgt unter der Annahme, dass ein Teil der Wirtschaftstätigkeit für sechs Wochen ausfällt und dann über einen ebenso langen Zeitraum zur Normalität zurückkehrt. Unterstellt wird dabei eine weltweite Rezession, die nicht zu einer systemischen Krise anwächst.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 7/2020

    Interview-O-Töne von Enzo Weber


    Trotz Mindestlohn zeigt sich die Beschäftigung im Friseurgewerbe bislang stabil

    Donnerstag, 12. März 2020
    Friseur beim Haareschneiden

    Im Jahr 2013 wurde im deutschen Friseurgewerbe ein branchenweiter Mindestlohn eingeführt. In der Folge stiegen die Durchschnittslöhne der dort Beschäftigten deutlich. Da die Arbeitgeber überwiegend in der Lage waren, die höheren Lohnkosten auf die Preise abzuwälzen, konnten größere Beschäftigungsverluste bislang vermieden werden.

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    Betriebe stellen Langzeitarbeitslose meistens über Arbeitsagenturen oder persönliche Kontakte ein

    Dienstag, 10. März 2020

    Verkehrsschilder - Jobs / Hartz IVBei 29 Prozent der Einstellungen von Langzeitarbeitslosen hatten die Betriebe die Stellen mithilfe der Arbeitsagenturen besetzt. 25 Prozent der Einstellungen von Langzeitarbeitslosen kamen über persönliche Kontakte zustande. An dritter Stelle stehen Initiativbewerbungen Langzeitarbeitsloser mit 14 Prozent.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 6/2020 


    Corona-Virus: Konjunktur schwächer, Arbeitsmarkt voraussichtlich robust

    Montag, 9. März 2020

    Frauen und Männer mit Munschutz beim MeetingDie Ausbreitung des neuen Corona-Virus wird die Konjunktur in Deutschland dämpfen. Die Unsicherheit über die damit verbundenen Folgen ist derzeit erheblich. Größere Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sind gleichwohl unwahrscheinlich.

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    Das bundesweite Zentralabitur – ein richtiger Ansatz, aber kein Allheilmittel

    Mittwoch, 4. März 2020
    Leere Stühle und Tische in einer Turnhalle

    Nachdem sich Abiturienten aus einzelnen Bundesländern über aus ihrer Sicht zu anspruchsvolle Abiturprüfungen beschwert hatten, flammte die Diskussion um ein bundesweites Zentralabitur im vergangenen Sommer wieder auf. Tatsächlich könnte ein einheitliches Zentralabitur  zu einer besseren Vergleichbarkeit und einem insgesamt höheren Niveau von Schülerleistungen beitragen.

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    Arbeitsvolumen stieg 2019 auf ein Rekordhoch von 62,7 Milliarden Stunden

    Dienstag, 3. März 2020

    Eine Hand zeigt mit einem Stift auf verschiedene DiagrammeRund 62,7 Milliarden Stunden arbeiteten die Erwerbstätigen im Jahr 2019 in Deutschland. Das entspricht einem Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ist der höchste Stand seit dem Jahr 1991.

    Presseinformation


    Was wissen wir über die Erwerbstätigkeit von Geflüchteten in Deutschland? Einige Antworten auf häufig gestellte Fragen

    Montag, 2. März 2020
    Zwei Arbeiter sitzen am Boden

    Menschen, die zwischen 2013 und 2016 nach Deutschland geflüchtet sind, ist die Integration in den Arbeitsmarkt schneller gelungen, als dies bei früher Geflüchteten der Fall war. Das zeigen im IAB-Kurzbericht 4/2020 veröffentlichte aktuelle Analysen. Herbert Brücker und Yuliya Kosyakova haben wichtige Fragen und Antworten rund um die zusammen mit Eric Schuß verfasste Studie zusammengestellt.

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    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage – Februar 2020

    Freitag, 28. Februar 2020

    Wirtschaftseinschätzung des IAB

    Das deutsche Wirtschaftswachstum stagnierte im Schlussquartal 2019. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein moderates Wachstum von 0,6 Prozent. Für das erste Quartal 2020 zeichnet sich noch keine grundlegende Änderung der Konjunktur ab. Abwärtsrisiken bestehen weiterhin durch die Handelskonflikte zwischen den USA und China sowie den Verlauf der Verhandlungen über das Handelsabkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU. Neu hinzugekommen ist das Risiko, dass es durch das Corona-Virus temporär zu wirtschaftlichen Beeinträchtigungen kommen könnte. Zu Beginn des Jahres 2020 bleibt die Binnenwirtschaft stabil. Die Lage am Arbeitsmarkt verbessert sich erneut.

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    Zuwanderungsmonitor Februar 2020

    Freitag, 28. Februar 2020

    Tafel mit Integration, Flüchtlingskrise, Asyl, ErstaufnahmeDie ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im Januar 2020 gegenüber dem Vormonat um gut 24.000 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im Dezember 2019 bei 12,2 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,1 Prozentpunkte gesunken. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im Dezember 51,8 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,8 Prozentpunkte gestiegen.
    Zuwanderungsmonitor Februar 2020


    IAB-Arbeitsmarktbarometer: Beschäftigungsausblick verbessert sich

    Mittwoch, 26. Februar 2020

    IAB-Arbeitsmarktbarometer 2/2020Das IAB-Arbeitsmarktbarometer steigt im Februar gegenüber dem Vormonat um 0,1 Punkte. Mit 102,0 Punkten weist der Frühindikator damit weiter einen guten Wert auf. Während sich der Beschäftigungsausblick deutlich verbessert hat, gibt der Indikator für die Arbeitslosigkeitsentwicklung leicht nach.

    Presseinformation

    Arbeitsmarktbarometer


    IAB-Stellenerhebung 4/2019: Personalnachfrage ist gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig

    Montag, 24. Februar 2020

    Hände halten verschiedene Messgeräte und einen SchutzhelmIm vierten Quartal 2019 gab es bundesweit rund 1,41 Millionen offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gegenüber dem dritten Quartal 2019 stieg die Zahl der offenen Stellen um rund 55.000. Sie sank jedoch um rund 44.000 unter das Niveau vom vierten Quartal 2018. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des IAB.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum.


    1,41 Millionen Stellen im vierten Quartal 2019

    Donnerstag, 20. Februar 2020

    StellenanzeigenIm vierten Quartal 2019 gab es bundesweit rund 1,41 Millionen offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gegenüber dem dritten Quartal 2019 stieg die Zahl der offenen Stellen um rund 55.000. Sie sank jedoch um rund 44.000 unter das Vorjahresniveau vom vierten Quartal 2018. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor.

    Presseinformation

    IAB-Stellenerhebung



    Mindestlohn ließ Beschäftigte in produktivere Betriebe wechseln

    Dienstag, 18. Februar 2020

    Tafel mit dem Wort Mindestlohn, darunter drei Euro-ZeichenBei der Einführung des Mindestlohns im Jahr 2015 wechselte ein Teil der vom Mindestlohn betroffenen Beschäftigten in produktivere Betriebe. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des University College London (UCL) hervor. Die Studie zeigt, welche Mechanismen dazu beitrugen, dass die Löhne der zum Mindestlohn Beschäftigten deutlich stiegen, ohne dass die Beschäftigung zurückging.

    Presseinformation


    Nürnberger Gespräche: Markt oder Moral? Brauchen wir eine neue Wirtschaftsethik?

    Montag, 17. Februar 2020

    Blick auf das PodiumImmer mehr Menschen sehen die soziale Marktwirtschaft durch Profitgier diskreditiert und verbinden unser Wirt­schaftssystem mit wachsender sozialer Spaltung, Klima­kollaps, Raubbau an der Natur und Ausbeutung der Drit­ten Welt. Der „Ehrbare Kaufmann“, so scheint es vielen, hat ausgedient. Grund genug, über eine neue Wirt­schaftsethik nachzudenken, die wieder den Menschen und seine Lebensgrundlagen in den Mittelpunkt stellt. Doch wie kann diese aussehen? Und wie kann sie verbindlich um­gesetzt werden? Darüber diskutierte eine hochkarätig besetzte Podiumsrunde bei den Nürnberger Gesprächen.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum.


    Langfristige Folgen von Demografie und Strukturwandel

    Freitag, 14. Februar 2020
    Deutschland im 3D-Format mit blauen FigurenZwei IAB-Forschungsberichte beleuchten die langfristigen Folgen von Demografie und Strukturwandel für den Arbeitsmarkt. Der IAB-Forschungsbericht 1/2020 „Langfristige Folgen von Demografie und Strukturwandel für regionale Arbeitsmärkte“ ist unter https://www.iab.de/fb/k200206302 abrufbar, der IAB-Forschungsbericht 2/2020 „Langfristige Folgen von Demografie und Strukturwandel für die Bundesländer“ unter https://www.iab.de/fb/k200206303. Letzterer beschreibt die bis 2035 reichenden Szenarien detailliert für die einzelnen Bundesländer.

    Die Kosten der Arbeitslosigkeit sind 2018 erneut gesunken

    Donnerstag, 13. Februar 2020

    Puzzleteile aus Euroscheinen

    Die Zahl der Arbeitslosen ist auch 2018 nochmals zurückgegangen. Dadurch sind auch die Kosten der Arbeitslosigkeit, also die Belastung der öffentlichen Haushalte durch Mehrausgaben und Mindereinnahmen infolge von Arbeitslosigkeit, gesunken. Sie beliefen sich insgesamt auf 50,3 Milliarden Euro – ein Minus von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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    Lohnungleichheit seit 2011 nicht mehr gestiegen, aber weiterhin auf hohem Niveau

    Mittwoch, 12. Februar 2020
    Eine Hand entnimmt einen 20-Euro-Schein aus einer GeldbörseWährend die Lohnungleichheit zwischen 1990 und 2010 bei den Vollzeitbeschäftigten stark angestiegen ist und die Reallöhne im unteren Bereich der Verteilung gefallen sind, zeigt sich ab 2011 eine Trendwende: Die Lohnungleichheit hat danach nicht weiter zugenommen und die Reallöhne sind über die gesamte Lohnverteilung angestiegen. Mit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns im Jahr 2015 ging dann die Lohnungleichheit am unteren Rand der Lohnverteilung etwas zurück, ist aber weiterhin auf hohem Niveau. Das zeigt der Beitrag „Neues zur Lohnungleichheit in Deutschland“ von Mario Bossler, Bernd Fitzenberger und Arnim Seidlitz im ifo-Schnelldienst, abrufbar unter:  https://www.ifo.de/DocDL/sd-2020-02-niehues-stockhausen-etal-ungleichheit-2020-02-12.pdf.

    Eingliederungsvereinbarungen zwischen Arbeitslosen und Jobcentern: IAB für flexibleren Einsatz als bisher

    Dienstag, 11. Februar 2020

    Die Hände einer Frau und eines Mannes die Formulare bearbeitenIn der Grundsicherung für Arbeitsuchende sind die Jobcenter gesetzlich verpflichtet, mit allen erwerbsfähigen Arbeitslosengeld-II-Empfängern eine Eingliederungsvereinbarung abzuschließen. Diese regelt, welche Bemühungen Arbeitslose erbringen sollen und mit welchen Leistungen das Jobcenter die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit unterstützt. In ihrer gegenwärtigen Form sind Eingliederungsvereinbarungen aus Sicht der Vermittlungsfachkräfte nicht jederzeit und nicht für alle erwerbsfähigen Leistungsberechtigten gleichermaßen sinnvoll, geht jedoch aus dem IAB-Kurzbericht 5/2020 hervor.
    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 5/2020


    Schwierige Jobsuche: Warum die Arbeitslosigkeit in den Städten höher ist als auf dem Land

    Freitag, 7. Februar 2020

    Ein Mann mit Aktenkoffer, der auf einer Art Aussichtsplattform steht, blickt auf die Skyline einer Großstadt.

    Städte bieten im Verhältnis zu ihrer Bevölkerungszahl ein größeres Potenzial an offenen Stellen als der ländliche Raum. Dennoch benötigt ein Arbeitsloser aus der Stadt im Schnitt mehr Zeit, um wieder eine Beschäftigung zu finden, als ein Erwerbsloser in ländlichen Regionen. Dies gilt auch dann, wenn sich beide ansonsten nicht nennenswert voneinander unterscheiden. Wie lässt sich dieses Paradox erklären?

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    Die Hälfte der Geflüchteten sind fünf Jahre nach ihrer Ankunft erwerbstätig

    Dienstag, 4. Februar 2020

    Männer und Frauen mit Migationshintergrund im Unterrichtsraum49 Prozent der Geflüchteten, die seit 2013 nach Deutschland gekommen sind, gehen fünf Jahre nach dem Zuzug einer Erwerbstätigkeit nach. „Die Arbeitsmarktintegration erfolgt damit etwas schneller als bei Geflüchteten früherer Jahre“, schreiben Herbert Brücker, Yuliya Kosyakova und Eric Schuß.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 4/2020


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage – Januar 2020

    Donnerstag, 30. Januar 2020

    Wirtschaftseinschätzung des IAB

    Das reale Bruttoinlandsprodukt ist nach vorläufigen Ergebnissen im Jahr 2019 um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das Wachstum fällt damit deutlich schwächer aus als im Jahr zuvor (+1,5 % in 2018). Im laufenden Jahr wird mit einer Aufhellung der Konjunktur gerechnet, wenngleich das Wachstum wohl nicht mehr so stark wie noch vor 2019 ausgeprägt sein wird. Die Ursachen für die optimistischeren Aussichten liegen in der vorläufigen Gewissheit über den Brexit und in der Annäherung zwischen den USA und China in Bezug auf die Handelskonflikte. Zudem entwickelt sich die private Nachfrage weiter positiv und auch der Arbeitsmarkt hält seinen Kurs. Die Beschäftigung steigt, die Arbeitslosigkeit bleibt niedrig.

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    Zuwanderungsmonitor Januar 2020

    Donnerstag, 30. Januar 2020

    Tafel mit Integration, Flüchtlingskrise, Asyl, ErstaufnahmeDie ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im Dezember 2019 gegenüber dem Vormonat um gut 9.000 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im Oktober 2019 bei 12,0 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,2 Prozentpunkte gesunken. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im Oktober 52,7 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,5 Prozentpunkte gestiegen. Aufgrund einer starken Untererfassung der Ausgangsdaten zur geringfügigen Beschäftigung liegen derzeit keine entsprechenden Daten für den Monat November vor.
    Zuwanderungsmonitor Januar 2020


    IAB-Arbeitsmarktbarometer: Beschäftigung wächst weiter

    Dienstag, 28. Januar 2020

    IAB-Arbeitsmarktbarometer 1/2020Das IAB-Arbeitsmarktbarometer startet ins neue Jahr wie es das alte beendet hat: Der Frühindikator des IAB verbleibt im Januar auf dem Wert von 101,9 Punkten. Das deutet darauf hin, dass sich der Arbeitsmarkt insgesamt weiter gut entwickeln wird.

    Presseinformation

    Arbeitsmarktbarometer


    Die Forschung setzt bei der Evaluation politischer Maßnahmen zunehmend auf Feldexperimente

    Freitag, 24. Januar 2020

    Teilnehmer der Tagung verfolgen einen Vortrag.

    Die internationale Tagung „Field Experiments in Policy Evaluation“ am IAB machte die breite Anwendbarkeit von Feldexperimenten zur Evaluation von Politikmaßnahmen deutlich. Sorgfältig designte und gut ausgeführte Feldexperimente sind zwar im Vergleich zu anderen Arten der Wirkungsforschung wesentlich aufwändiger. Sie versprechen dafür aber belastbarere Evidenz zu den Wirkungen von Maßnahmen und können dadurch zu einer evidenzbasierten Politikgestaltung beitragen.

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    Prof. Dr. Ulrich Walwei wurde in den „Rat der Arbeitswelt“ berufen

    Dienstag, 21. Januar 2020

    Portrait von Dr. Ulrich WalweiDer Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil stellte heute den unabhängigen „Rat der Arbeitswelt“ vor, der künftig Politik, betriebliche Praxis und Öffentlichkeit regelmäßig zum Wandel der Arbeitswelt informieren und beraten wird. Teil des elfköpfigen Rates aus Vertreterinnen und Vertretern der betrieblichen Praxis und der Wissenschaft ist auch IAB-Vizedirektor Dr. Ulrich Walwei.

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Die aktuelle Vorausschau auf den Arbeitsmarkt:
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Monatliche Auswertung zur Zuwanderung, Beschäftigung und Arbeitslosigkeit von Migranten:
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Das Internetportal demowanda.de informiert über demografischen Wandel in der Arbeitswelt.

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