Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

    Zuwanderungsmonitor Juni 2020

    Mittwoch, 1. Juli 2020

    Tafel mit Integration, Flüchtlingskrise, Asyl, ErstaufnahmeDie ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im Mai 2020 gegenüber dem Vormonat um gut 8.800 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im April 2020 bei 14,5 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,2 Prozentpunkte gestiegen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im April 51,4 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,1 Prozentpunkte gesunken. Im Zuwanderungsmonitor vom Juni spiegeln sich die Folgen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise noch nicht vollständig wider, da die dem Zuwanderungsmonitor zugrundeliegenden Daten der amtlichen Statistik immer erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung vorliegen.

    Zuwanderungsmonitor Juni 2020


    IAB-Arbeitsmarktbarometer verbessert sich weiter

    Montag, 29. Juni 2020

    IAB-Arbeitsmarktbarometer 6/2020Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Juni gegenüber dem Vormonat um 0,8 Punkte gestiegen. Nach dem Absturz im April ist das der zweite Anstieg in Folge. Allerdings weist der Frühindikator mit 94,6 Punkten noch immer einen niedrigen Wert aus.

    Presseinformation

    Arbeitsmarktbarometer


    IAB fördert diesjährige „EALE SOLE AASLE World Conference“

    Mittwoch, 24. Juni 2020

    Rund 700 Arbeitsmarktökonomen aus der ganzen Welt treffen sich vom 25. bis 27. Juni bei der virtuellen „EALE SOLE AASLE World Conference 2020“. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr zum fünften Mal statt. Sie wird gemeinsam organisiert von der European Association of Labour Economists (EALE), der Society of Labor Economists (SOLE) und der Asian and Australasian Society of Labour Economics (AASLE).

    Die internationale Konferenz bietet auch zwei vom IAB geförderte Veranstaltungen: die „Plenary Lecture“ des US-amerikanischen Nobelpreisträgers Professor James J. Heckman von der University of Chicago und das Panel „COVID-19 and the Female Labor Market“, ausgerichtet von Professorin Marianne Bertrand von der University of Chicago, Booth School of Business, mit Michèle Tertilt, Professorin an der Universität Mannheim, Lena Hensvik, Professorin an der Uppsala University in Schweden, und Teodora Boneva, Assistenzprofessorin an der Universität Zürich. Die lokalen Organisatoren der Tagung sind Professorin Alexandra Spitz-Oener von der Humboldt-Universität zu Berlin und dem IAB und Professor Bernd Fitzenberger vom IAB.

    EALE SOLE AASLE World Conference 2020


    IAB-Webinar „Wissenschaft trifft Praxis“

    Montag, 15. Juni 2020

    Tagungsraum mit TeilnehmernDie IAB-Veranstaltung wird im Laufe der nächsten Monate verschiedene Themen mit Arbeitsmarktrelevanz in Form von mehren Online-Seminaren behandeln.

    Den Auftakt macht die Veranstaltung am 18. Juni 2020 auf Zoom mit dem Thema: "Der Corona-Abitur-Jahrgang – Schulschließungen und ihre Folgen für den Bildungsweg und die Arbeitsmarktchancen von Abiturienten".

    Informationen zum Webinar

    Knapper Wohnraum, weniger IT-Ausstattung, häufiger alleinstehend – warum die Corona-Krise Menschen in der Grundsicherung hart trifft

    Mittwoch, 10. Juni 2020

    Außenansicht von AppartementsSie haben selten eine große Wohnung, geschweige denn ein Haus mit Garten, häufig keinen Partner, und nicht immer ein Auto oder einen PC mit Internetanschluss. Menschen, die von der Grundsicherung leben, fehlt es vielfach an Dingen, die für andere selbstverständlich sind. Die Einschränkungen durch den Corona-Shutdown haben sie daher besonders betroffen.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum

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    Zahl der Arbeitsstunden bereits im ersten Quartal deutlich gesunken

    Dienstag, 9. Juni 2020

    Eine Hand zeigt mit einem Stift auf verschiedene Diagramme„Die Covid-19-Pandemie drückte bereits im ersten Quartal 2020 deutlich auf die Arbeitszeit“, sagt Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“. Die Arbeitszeit pro Erwerbstätigen lag im ersten Quartal 2020 bei 349,8 Stunden und sank damit um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Im ersten Quartal 2020 wurde pro Erwerbstätigen so wenig gearbeitet wie noch nie in einem ersten Quartal seit der Wiedervereinigung“, so Weber.

    Presseinformation


    In der Covid-19-Rezession muss auch die duale Berufsausbildung abgesichert werden

    Freitag, 5. Juni 2020

    Jugendliche bei der AusbildungDas System der dualen Berufsausbildung gerät durch die Corona-Krise stark unter Druck. Insbesondere für ungelernte Jugendliche könnten sich die langfristigen Arbeitsmarktperspektiven deutlich verschlechtern. Auch die langfristigen Folgen für die Versorgung der deutschen Wirtschaft mit dringend benötigten Fachkräften wären fatal. In dieser Situation ist ein flächendeckender, zeitlich befristeter Ausbildungs- und Übernahmebonus für die Betriebe sinnvoll.

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    Digitaler und demografischer Wandel wirken sich regional sehr unterschiedlich auf den künftigen Arbeitskräftebedarf aus

    Donnerstag, 4. Juni 2020

    Ein Mann bei der Arbeit mit einem GerätDemografie und Digitalisierung sind wichtige Treiber für die künftige Entwicklung des Arbeitskräftebedarfs. Die regionalen Unterschiede sind dabei erheblich: Während die Zahl der Arbeitsplätze in manchen Bundesländern steigen wird, werden insbesondere in Ostdeutschland viele Arbeitsplätze wegfallen. Hier spielt auch die historisch gewachsene Branchenstruktur eine Rolle, die von Bundesland zu Bundesland deutlich variiert. Denn Branchen und Berufe sind unterschiedlich stark vom demografischen Wandel und vom technologischen Fortschritt betroffen.

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    Zuwanderungsmonitor Mai 2020

    Mittwoch, 3. Juni 2020

    Tafel mit Integration, Flüchtlingskrise, Asyl, ErstaufnahmeDie ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im April 2020 gegenüber dem Vormonat um gut 2.600 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im März 2020 bei 12,9 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,2 Prozentpunkte gestiegen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im März 52,0 Prozent und hat sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,2 Prozentpunkte erhöht. Im Zuwanderungsmonitor vom Mai spiegeln sich die Folgen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise ganz überwiegend noch nicht wider, da die dem Zuwanderungsmonitor zugrundeliegenden Daten der amtlichen Statistik immer erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung vorliegen.

    Zuwanderungsmonitor Mai 2020


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage – Mai 2020

    Mittwoch, 3. Juni 2020

    GrafikDer Außenhandel geht zurück, Investitionen sinken und der Konsum bricht deutlich ein – die Corona-Krise trifft die deutsche Wirtschaft hart. Das lässt sich vor allem am realen Bruttoinlandsprodukt ablesen, das im ersten Quartal deutlich eingebrochen ist. Dieser Abwärtstrend wird sich im zweiten Quartal voraussichtlich noch stärker fortsetzen. Und auch um den Arbeitsmarkt ist es schlecht bestellt: Im Mai haben sich noch einmal mehr Menschen arbeitslos gemeldet als im Vormonat – Tendenz steigend.

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    Wie sich der demografische Wandel auf den deutschen Arbeitsmarkt auswirkt

    Dienstag, 2. Juni 2020

    Blick auf eine MenschenmengeSeit Jahren steigt das Arbeitskräfteangebot in Deutschland – trotz einer alternden Bevölkerung. Bisher konnten Migranten sowie eine steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren den demografischen Einfluss auf dieses sogenannte Erwerbspersonenpotenzial noch ausgleichen. Plausible Zukunftsszenarien lassen gleichwohl nur einen Schluss zu: Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des demografischen Wandels werden dringlicher und müssen aus verschiedenen Richtungen angegangen werden.

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    Regionale Arbeitsmarktvorausschau (Stand: Mai 2020)

    Freitag, 29. Mai 2020

    LandkartenausschnittAnders als während der letzten Wirtschafts- und Finanzkrise trifft die Corona-Krise den deutschen Arbeitsmarkt flächendeckend. Für die Monate Mai bis Juli 2020 erwarten wir für alle Bundesländer einen sehr hohen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Südliche Bundesländer wie Bayern oder Baden-Württemberg sind davon besonders betroffen. Dennoch ist die Arbeitslosigkeit dort weiterhin auf niedrigem Niveau.

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    IAB-Arbeitsmarktbarometer fängt sich auf niedrigem Niveau

    Donnerstag, 28. Mai 2020

    IAB-Arbeitsmarktbarometer 5/2020Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Mai gegenüber dem historischen Tiefststand im Vormonat um 0,4 Punkte gestiegen. Mit 93,8 Punkten weist der Frühindikator aber noch immer auf eine deutliche Verschlechterung des Arbeitsmarkts in den nächsten Monaten hin.

    Presseinformation

    Arbeitsmarktbarometer


    Kurzarbeit, Entlassungen, Neueinstellungen: Wie sich die Corona-Krise von der Finanzkrise 2009 unterscheidet

    Donnerstag, 28. Mai 2020

    Ein roter Ordner mit der Aufschrift "Kurzarbeit" liegt vor einer Reihe anderer OrdnerDie Corona-Krise trifft Wirtschaft und Arbeitsmarkt schon jetzt deutlich härter als die Finanzkrise von 2009. So sind heute wesentlich mehr Branchen betroffen als damals. Gleichwohl hält sich die Zahl der Entlassungen im Vergleich zur Kurzarbeitsnutzung bislang in Grenzen. Die Tatsache, dass alle Branchen bis dato sehr viel stärker auf Kurzarbeit als auf Entlassungen setzen, zeigt, dass die Betriebe bisher ganz überwiegend gewillt sind, ihr Personal zu halten.

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    Weder faul noch resigniert: Wie Langzeitarbeitslose mit dem Stigma der Arbeitslosigkeit umgehen

    Mittwoch, 27. Mai 2020

    Eine Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielfigur ist durch eine Wand von anderen Figuren getrenntLangzeitarbeitslose müssen bei ihrer Suche nach einer Beschäftigung einige Hindernisse überwinden. Dazu gehört das verbreitete Vorurteil, sie würden gar nicht arbeiten wollen. Viele Betroffene fühlen sich durch solche Vorurteile stigmatisiert. Überraschenderweise ist aber nicht zu beobachten, dass diese Menschen ihre Arbeitsuche entmutigt abbrechen. Im Gegenteil: Sie bemühen sich sogar intensiver als andere Arbeitslose um den Ausstieg aus der Arbeitslosigkeit, allerdings häufig ohne Erfolg.

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    Reaktion der Betriebe auf den Corona-Shutdown: Erst einmal weniger offene Stellen und nicht gleich Entlassungen im großen Umfang

    Dienstag, 26. Mai 2020

    Eine rot gefärbte Taste einer Tastatur mit der Aufschrift "Jobs" und einem MauszeigerIn den ersten zwei Wochen nach dem Corona-Shutdown Mitte März kam es noch nicht zu größeren Entlassungswellen. Stattdessen ging zuerst die Zahl der offenen Stellen zurück. Allerdings führte die abgeflaute Konjunktur schon vor der Corona-Krise zu einer sinkenden Personalnachfrage.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 12/2020


    Eine Deregulierung der Ladenöffnungszeiten hätte auch in Bayern zu mehr Beschäftigung im Lebensmitteleinzelhandel geführt

    Freitag, 22. Mai 2020

    Eine Frau zahlt an der Kasse eines SupermarktesWährend die meisten Bundesländer ihre Ladenöffnungszeiten liberalisiert haben, hält Bayern bislang an seinen restriktiveren Regelungen fest. Aus diesem Grund hat sich die Zahl der Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel dort weniger positiv entwickelt als in vergleichbaren Bundesländern.

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    Wirtschaftsförderung in Zeiten von Corona: Potenzielle Nutzung und Nutzen der staatlichen Soforthilfe

    Mittwoch, 20. Mai 2020

    Ein Tablet, ein Mundschutz mit der Aufschrift "Coronavirus", und mehrere EuroscheineDie Corona-Pandemie hält Deutschland fest im Griff und wirft lange Schatten auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. Noch ist nicht abzusehen, wie lange die Pandemie andauern wird und wie stark sich deren Konsequenzen – insbesondere in Form politischer Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung – letzten Endes auf die Wirtschaftskraft auswirken werden. Zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen hat der Bund Soforthilfen in Höhe von 50 Milliarden Euro bereitgestellt. Doch wie viele Betriebe können diese Hilfe in Anspruch nehmen und wie weit reichen die bereitgestellten Mittel?

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    Arbeitslosenversicherung für Existenzgründer: Zahl der freiwillig versicherten Selbstständigen ist stark gesunken

    Dienstag, 19. Mai 2020

    Ein Stempel mit der Aufschrift "Arbeitslosenversicherung"Die Arbeitslosenversicherung steht auch Selbstständigen offen, wenn sie vor der Gründung sozialversicherungspflichtig beschäftigt oder Arbeitslosengeld-Bezieher waren. Allerdings nutzen immer weniger Selbstständige die Möglichkeit, sich gegen Arbeitslosigkeit zu versichern.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 11/2020


    Weiterbildung in der Corona-Krise: E-Learning ist eine Chance für Unternehmen

    Montag, 18. Mai 2020

    Eine Person arbeitet mit einem TabletÄhnlich wie in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 ist in der aktuellen Corona-Krise zu erwarten, dass die Betriebe ihr Weiterbildungsangebot stark einschränken. Dabei bietet sich ihnen mit E-Learning gerade jetzt eine vergleichsweise kostengünstige, örtlich und zeitlich flexible Möglichkeit, um ihre Beschäftigten etwa in Phasen der Kurzarbeit weiterzubilden. Sie könnten sich dadurch besser für die Herausforderungen einer digitalen Zukunft rüsten.

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    Corona: Die Herausforderungen für den Arbeitsmarkt fangen erst richtig an

    Freitag, 15. Mai 2020

    Portrait von Prof. Bernd Fitzenberger, PhD Im Kommentar der Woche schreibt IAB-Direktor Prof. Bernd Fitzenberger, PhD, im Newsletter BDA Agenda: Trotz der Lockerungen des Shutdowns steht die eigentliche Bewährungsprobe für den Arbeitsmarkt noch bevor. Den Sozialpartnern kommt eine große Rolle im Interessenausgleich zu, denn der Staat wird nicht alle Härten abfangen können. Sehr schwierig ist die Situation für Stellensuchende und Arbeitsmarkteinsteiger. Es drohen ein Einbruch am Ausbildungsmarkt und ein Rückgang der Übernahme von Auszubildenden. Ein missglückter Einstieg in den Arbeitsmarkt und hohe Jugendarbeitslosigkeit können die weiteren Erwerbsperspektiven nachhaltig verschlechtern. Verlorene Corona-Jahrgänge darf es nicht geben.

    Zum vollständigen Kommentar von Bernd Fitzenberger


    Befristungen verloren im Jahr 2019 an Bedeutung

    Freitag, 15. Mai 2020

    Eine gläserne Sanduhr ist neben einem Kalender platziertZwischen 2018 und 2019 ist die Anzahl der Befristungen sowohl bei den bereits Beschäftigten wie auch bei den Neueinstellungen gesunken. Die Anzahl derjenigen, die in eine unbefristete Beschäftigung übernommen werden, war weiterhin hoch. Über 70 Prozent der Übernommenen waren zuvor sachgrundlos befristet eingestellt.

    Befristete Beschäftigung in Deutschland


    Corona-Krise: Der Staat alleine kann es nicht richten

    Freitag, 15. Mai 2020

    Zwei Personen schütteln sich im beruflichen Kontext die HändeUm Wirtschaft und Arbeitsmarkt in der Corona-Krise zu stabilisieren, nimmt der Staat sehr viel Geld in die Hand. Dies tut er aus gutem Grund. Gleichwohl darf und muss über Sinn und Unsinn einzelner Maßnahmen diskutiert werden. Denn staatliche Ausgabenprogramme schaffen fast immer massive Zielkonflikte. Hinzu kommt: Staatliches Geld allein wird nicht reichen, um den Arbeitsmarkt zu schützen. Denn die Wirtschaft wird zumindest kurzfristig – aller staatlichen Stützungsmaßnahmen zum Trotz – massiv einbrechen. Um dennoch Beschäftigung zu sichern, bedarf es – weit mehr als bisher – flexibler und partnerschaftlicher Lösungen, die Betrieben wie Beschäftigten einiges abverlangen werden, aber letztlich in unser aller Interesse sind.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum

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    Ost- und Westdeutschland nähern sich bei der Reichweite der betrieblichen Mitbestimmung an

    Mittwoch, 13. Mai 2020

    Eine Betriebsversammlung mit vielen TeilnehmernIn deutschen Unternehmen werden die Interessen der Beschäftigten vielfach durch Betriebsräte vertreten. Seit der Jahrtausendwende war allerdings in beiden Landesteilen lange Zeit eine schleichende Erosion zu beobachten. In den letzten Jahren nahm der Anteil der Beschäftigten in Betrieben mit Betriebsrat jedoch in Ostdeutschland wieder zu. In Westdeutschland zeigte sich zuletzt kein klarer Trend. Damit verringert sich im Osten der langjährige Rückstand bei der betrieblichen Mitbestimmung.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum


    Tarifbindung nimmt weiter ab

    Mittwoch, 13. Mai 2020

    Schreibtisch mit Rechenmaschine und GeldscheinenDer Anteil der Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben ist im Jahr 2019 weiter zurückgegangen. In Westdeutschland arbeiteten 46 Prozent der Beschäftigten im Jahr 2019 in Betrieben mit Branchentarifvertrag. Im Jahr 2018 waren es mit 48 Prozent noch zwei Prozentpunkte mehr. In Ostdeutschland sank der entsprechende Anteil der Beschäftigten 2019 gegenüber dem Vorjahr um einen Prozentpunkt von 35 auf 34 Prozent.

    Presseinformation

    Den Beitrag von Susanne Kohaut zum Thema Tarifbindung finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum


    Entscheidende Faktoren bei der Eindämmung der Corona-Pandemie: Schulen und Kitas, Ausgangsbeschränkungen, Profi- und Breitensport

    Dienstag, 12. Mai 2020

    Zwei kleine Jungs mit Rucksäcken halten sich an den Händen.Den größten Effekt unter den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland hatten die Schul- und Kitaschließungen. Das stellen die Wissenschaftler Enzo Weber und Tobias Hartl in einer am Dienstag veröffentlichten Studie fest. Beide forschen am IAB und an der Universität Regensburg.

    Presseinformation


    IAB startet die Online-Befragung „Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona“

    Freitag, 8. Mai 2020

    Vater hilft Kindern bei den HausaufgabenDie Corona-Krise hat das Leben vieler Menschen grundlegend verändert. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) startet daher am 8. Mai 2020 die Online-Befragung „Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona“. Das IAB schreibt für die Befragung 200.000 Personen an und bittet sie, an der ca. 15-minütigen Online-Befragung teilzunehmen. Mit den erhobenen Daten soll untersucht werden, wie die Krise das (Erwerbs-)Leben von Menschen in Deutschland beeinflusst. Wichtige Themen sind dabei zum Beispiel Kurzarbeit, Homeoffice und Kinderbetreuung. Die Befragung des IAB soll auch dazu beitragen, unmittelbare Informationsbedarfe von Verwaltung und Politik aufzugreifen und Grundlagen für informierte Entscheidungen zu schaffen.

    Weitere Informationen für Teilnehmerinnen und Teilnehmer


    Wegen der Corona-Krise können viele Beschäftigte nicht zur Arbeit kommen

    Mittwoch, 6. Mai 2020

    Ein Gabelstapler steht verlassen in einer LagerhalleUm das Corona-Virus einzudämmen, hat Deutschland einschneidende Maßnahmen ergriffen und unter anderem Schulen und Kindertagesstätten geschlossen. Die damit verbundenen Arbeitsausfälle sind beträchtlich und dürften das während der Finanzkrise 2008/2009 erreichte Niveau deutlich überschreiten.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum

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    IAB-Stellenerhebung 1/2020: Einbruch am Stellenmarkt im ersten Quartal

    Dienstag, 5. Mai 2020

    Hände halten verschiedene Arbeitsgeräte in die HöheIm ersten Quartal 2020 gab es bundesweit rund 1,08 Millionen offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gegenüber dem Vorquartal sank die Zahl der offenen Stellen um rund 330.000. Dies entspricht einem Rückgang von nahezu einem Viertel. Verglichen mit dem Vorjahresquartal beträgt der Rückgang rund 300.000.

    Presseinformation

    IAB-Stellenerhebung

    Lesen Sie dazu auch den Beitrag im Onlinemagazin IAB-Forum.


    Wo ist die Chance in der Krise? Das Corona-Virus und der wirtschaftliche Strukturwandel

    Montag, 4. Mai 2020

    Buchstaben bilden das Wort Chance bzw. ChangeIn der aktuellen Corona-Krise gilt es nicht nur, das kurzfristig Notwendige zu tun, sondern auch Lehren für die Zukunft zu ziehen. So muss das Verhältnis von Staat und Markt neu austariert werden – insbesondere dort, wo es um unsere Daseinssicherung geht.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum

    Weitere Artikel zur Serie Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt


    Zuwanderungsmonitor April 2020

    Donnerstag, 30. April 2020

    Tafel mit Integration, Flüchtlingskrise, Asyl, ErstaufnahmeDie ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im März 2020 gegenüber dem Vormonat um gut 18.000 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im Februar 2020 bei 13,1 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,1 Prozentpunkte gestiegen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im Februar 52,0 Prozent und hat sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,8 Prozentpunkte erhöht. In dem Zuwanderungsmonitor vom April spiegeln sich die Folgen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise ganz überwiegend noch nicht wider, da die dem Zuwanderungsmonitor zugrundeliegenden Daten der amtlichen Statistik immer erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung vorliegen.

    Zuwanderungsmonitor April 2020


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage – April 2020

    Donnerstag, 30. April 2020

    Wirtschaftseinschätzung des IAB

    Die Corona-Pandemie dürfte in Deutschland zur schwersten Rezession in der Nachkriegsgeschichte führen. Schätzungsweise ist das Bruttoinlandsprodukt durch die umfassenden Schließungsmaßnahmen im März bereits im ersten Quartal geschrumpft. Und auch wenn sukzessive Lockerungen seit Mitte April auf den Weg gebracht werden, könnte der Rückgang im zweiten Quartal sogar im zweistelligen Prozentbereich liegen und ein historisches Tief markieren. Die Vorlaufindikatoren fallen so pessimistisch aus wie nie zuvor. Die Kurzarbeitsanzeigen schnellen in die Höhe, auch die Arbeitslosigkeit steigt deutlich.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum.

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    Die Welt nach der Corona-Krise – solidarischer, digitaler, nachhaltiger?

    Dienstag, 28. April 2020

    Eine Tafen mit einem Fragezeichen von dem Pfeile weg zeigenDie Politik setzt in Zeiten von Corona stärker denn je auf wissenschaftliche Evidenz. Zugleich bietet die Krise die Chance auf ein solidarischeres und nachhaltigeres Gesellschafts- und Wirtschaftsmodell – wenn wir die richtigen Lehren ziehen. Mit diesem Zwischenruf von IAB-Vizedirektor Ulrich Walwei startet das IAB seine neue Rubrik „IAB-Debattenbeiträge“.

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    IAB-Arbeitsmarktbarometer fällt auf den niedrigsten Wert seit seinem Bestehen

    Dienstag, 28. April 2020

    IAB-Arbeitsmarktbarometer 4/2020Das IAB-Arbeitsmarktbarometer stürzte im April gegenüber dem Vormonat um 6,8 Punkte ab. Mit 93,5 Punkten weist der Frühindikator damit den niedrigsten Wert seit seinem Bestehen auf. Der Rückgang ist beispiellos – das gilt sowohl für das Arbeitsmarktbarometer insgesamt wie für seine Einzelkomponenten, die Arbeitslosigkeitsentwicklung und den Beschäftigungsausblick.

    Presseinformation

    Arbeitsmarktbarometer


    Der Arbeitsmarkt in der schwersten Rezession der Nachkriegsgeschichte

    Freitag, 24. April 2020

    Eine Lupe liegt auf einem Papier mit SäulendiagrammenDie Ausbreitung des Corona-Virus versetzte Wirtschaft und Arbeitsmarkt innerhalb kürzester Zeit in den Ausnahmezustand. Zum Fortgang der Eindämmungsmaßnahmen haben Bund und Länder nach Ostern erste Entscheidungen getroffen. Hier legt das IAB eine aktuelle Vorausschau auf die weitere Entwicklung vor.

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    Schulschließungen wegen Corona: Viele Schüler verbringen nur wenig Zeit mit schulischen Aufgaben

    Donnerstag, 23. April 2020
    Leeres Klassenzimmer

    Trotz der Bereitstellung von Lehrmaterialen durch die Schulen wenden viele Schüler der Sekundarstufe II nur wenig Zeit für die Schule auf. Zugleich macht sich fast die Hälfte der Befragten Sorgen um ihre schulischen Leistungen. Das zeigen aktuelle Daten aus einer Schülerbefragung während der Schulschließungen.

    Presseinformation

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    Die fehlende Generation: Ostdeutschland steht vor einer massiven demografischen Herausforderung

    Mittwoch, 22. April 2020

    Alter Mann und Kind sitzen auf einem Steg und schauen ins WasserMit der Alterung der Bevölkerung schrumpft auch das Potenzial an Arbeitskräften. Ostdeutschland ist davon besonders stark betroffen. Das liegt dort einerseits an den niedrigen Geburtenzahlen in den ersten Jahren nach dem Mauerfall, andererseits an der verstärkten Abwanderung der zwischen 1975 und 1989 Geborenen. Die Zahl der zu versorgenden Personen wird daher im Verhältnis zur Zahl der Erwerbspersonen künftig deutlich steigen. Diese Entwicklung kann nur durch mehr Zuwanderung gebremst werden.

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    Vertrauen zu Menschen aus anderen Ländern wirkt sich stark auf deren Jobchancen aus

    Dienstag, 21. April 2020

    Schneiderin im AtelierDas Vertrauen, das Deutsche zu Menschen aus anderen Ländern haben, wirkt sich stark auf deren Chancen aus, eine Stelle zu finden. Würde der Anteil der Deutschen, die den polnischen Zugewanderten Vertrauen entgegenbringen, von 21 auf 69 Prozent steigen, dann würde dies die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit dieser Gruppe von sechs auf drei Monate halbieren.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 10/2020


    Gastbeitrag von Bernd Fitzenberger zur Zusammenarbeit der Sozialpartner in der Corona-Krise

    Montag, 20. April 2020

    Produktionslinie in einer AutomobilfertigungDass die deutsche Wirtschaft vom kranken Mann Europas zum ökonomischen Superstar aufsteigen konnte, habe auch daran gelegen, dass Arbeitgeber, Gewerkschaften und Arbeitnehmervertreter an einem Strang zogen. Für die Corona-Krise können wir daraus lernen, schreibt IAB-Direktor Prof. Bernd Fitzenberger, PhD, in einem Gastbeitrag für die „Welt“. Es sei unabdingbar, dass Betriebe und ihre Beschäftigten in der Krise große Flexibilität aufbrächten – auch weil der Staat nicht alle Härten auffangen könne. „Eine funktionierende Sozialpartnerschaft kann sicherstellen, dass diese krisenbedingte Anpassungen für Betriebe und Beschäftigte in angemessener Form und fair erfolgen – im Vertrauen darauf, dass die Beschäftigten in wirtschaftlich besseren Zeiten auch wieder an dem wirtschaftlichen Erfolg ihrer Betriebe teilhaben werden“, so Fitzenberger. „Gelingt dies, wird die Corona-Krise zu einer großen Stunde der Sozialpartnerschaft.“

    Den vollständigen Artikel lesen Sie auf Welt.de


    Deutsche Ausfuhren in das Vereinigte Königreich gehen seit dem Brexit-Referendum zurück

    Mittwoch, 15. April 2020

    Aus Knete geformte LKW und das Wort BrexitDie Handelsregeln zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich haben sich bislang trotz des Brexits nicht geändert. Dennoch exportiert Deutschland seit dem Referendum im Juni 2016 deutlich weniger Waren in das Vereinigte Königreich als zuvor. Insbesondere Kraftfahrzeuge und pharmazeutische Erzeugnisse sind betroffen. Dies ist auch insofern bemerkenswert, als die deutschen Exporte in andere Länder bis zur Corona-Pandemie weiter gestiegen sind.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum.


    Viele Berufe werden sowohl digitaler als auch grüner

    Dienstag, 14. April 2020
    Die Interviewten, Dr. Florian Lehmer und Dr. Markus Janser, vor dem Haupteingangsbereich des IAB

    Der digitale und der ökologische Umbau der Wirtschaft wirken sich schon heute erheblich auf den deutschen Arbeitsmarkt aus. Diese Entwicklung wird sich in den kommenden Jahren weiter beschleunigen. Das IAB befasst sich intensiv mit diesen Transformationsprozessen und vernetzt seine einschlägigen Forschungsaktivitäten zudem durch eine bereichsübergreifende Arbeitsgruppe. Die Redaktion des IAB-Forum hat bei dem Leiter der Arbeitsgruppe Dr. Florian Lehmer und bei Dr. Markus Janser, der als Arbeitsmarktexperte für ökologische Transformationsprozesse darin mitwirkt, nachgefragt.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum


    Grenzpendler aus dem Ausland: Mehr Beschäftigte mit ausländischem Wohnort

    Dienstag, 7. April 2020

    Hände umfassen das Lenkrad eines AutosAusländische Beschäftigte, die in Deutschland arbeiten, deren Wohnort sich aber im Ausland befindet, haben deutlich an Bedeutung für den deutschen Arbeitsmarkt gewonnen. Seit der Einführung der Arbeitnehmerfreizügigkeit für die osteuropäischen EU-Beitrittsstaaten ab 2011 ist insbesondere die Zahl osteuropäischer Grenzpendler gestiegen.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 9/2020


    Aktuelle Daten und Indikatoren (Entgelte von Pflegekräften)

    Donnerstag, 2. April 2020

    Pflegerin und Patientin in einer Pflegeeinrichtung

    Der Pflegebranche fehlen akut Fachkräfte. In der aktuellen Corona-Krise könnte sich die Lage noch einmal deutlich verschärfen. Als eine mögliche Ursache werden zu niedrige Gehälter angeführt. Die Löhne der Pflegekräfte stellen für die Pflegeeinrichtungen einen wesentlichen Kostenfaktor dar. Sie sind aufgrund der ausgehandelten Pflegesätze außerdem weniger flexibel als in anderen Wirtschaftsbereichen. Zugleich ist der Lohn als Instrument zur Motivation und längerfristigen Mitarbeiterbindung wie auch im Rahmen des weiter steigenden Fachkräftebedarfs von erheblicher Bedeutung. Dennoch unterscheiden sich die Löhne in der Pflege nach wie vor erheblich zwischen den Pflegeberufen, den Bundesändern und den verschiedenen Pflegeeinrichtungen

    Zum Download des Berichts


    Qualifikationsstruktur der Neueingewanderten: Viele Akademiker, aber auch viele Ungelernte

    Donnerstag, 2. April 2020

    Wissenschaftler bei der ArbeitDie Qualifikationsstruktur der Neueingewanderten ist polarisiert. Einem hohen Akademikeranteil steht ein hoher Anteil von Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung gegenüber. Mit dem Anstieg der Migration seit 2010 ist der Anteil der Akademiker unter den Neueingewanderten gesunken und der Anteil der Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung gestiegen. Der Akademikeranteil ist aber immer noch deutlich höher als in der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 8/2020


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage – März 2020

    Dienstag, 31. März 2020

    Wirtschaftseinschätzung des IAB

    Die deutsche Wirtschaftsleistung bricht durch die Corona-Pandemie ein. War im Januar noch etwas konjunktureller Aufwind zu spüren, so wurden im Februar Lieferketten durch den Produktionsrückgang in China stark beeinträchtigt. Im März kam das öffentliche Leben hierzulande immer weiter zum Stillstand. Dies hinterlässt deutliche Spuren in allen Bereichen der Wirtschaft. Die Vorlaufindikatoren lassen schwere Zeiten erwarten. Sowohl der Geschäftsklimaindex als auch das Arbeitsmarktbarometer verzeichnen bisher noch nie gesehene Rückgänge.

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    Weitere Artikel zur Serie Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt


    Zuwanderungsmonitor März 2020

    Dienstag, 31. März 2020

    Tafel mit Integration, Flüchtlingskrise, Asyl, Erstaufnahme

    Die ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im Februar 2020 gegenüber dem Vormonat um gut 26.000 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im Januar 2020 bei 13,3 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,2 Prozentpunkte gestiegen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im Januar 2020 51,8 Prozent und hat sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,9 Prozentpunkte erhöht.

    Zuwanderungsmonitor, März 2020


    Gerade in Ostdeutschland leisten Betriebsgründungen einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer mittelständischen Wirtschaft

    Freitag, 27. März 2020
    Schild mit der Aufschrift "Start-Up" in einem Feld

    Neu gegründete Betriebe spielen eine wichtige Rolle für die Entstehung von Arbeitsplätzen und den wirtschaftsstrukturellen Wandel. Zudem sind Gründerinnen und Gründer in der Regel der Region verhaftet, in der das neue Unternehmen entsteht. Betriebsgründungen sind deshalb in besonderem Maße dazu geeignet, einen tragfähigen Mittelstand aufzubauen.

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    IAB-Arbeitsmarktbarometer sinkt so stark wie nie

    Donnerstag, 26. März 2020

    IAB-Arbeitsmarktbarometer 3/2020Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im März gegenüber dem Vormonat um 1,5 Punkte auf 100,4 Punkte gefallen. Das ist der stärkste Rückgang in einem Monat seit Bestehen des Frühindikators des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Dabei fand die dem IAB-Arbeitsmarktbarometer zugrundeliegende Befragung der Arbeitsagenturen noch überwiegend vor den einschneidenden Corona-Eindämmungsmaßnahmen statt.

    Presseinformation

    Arbeitsmarktbarometer


    Homeoffice in Zeiten von Corona: In vielen Berufen gibt es bislang ungenutzte Potenziale

    Mittwoch, 25. März 2020
    Person im Homeoffice

    Das Arbeiten von zu Hause erlebt angesichts der Corona-Krise einen ungeahnten Schub. Tatsächlich wurde das Potenzial an beruflichen Tätigkeiten, die auch im Homeoffice erledigt werden könnten, schon zuvor keineswegs ausgeschöpft und kann auch gegenwärtig noch nicht voll genutzt werden. Neben den aktuell in den Hintergrund rückenden Vorbehalten von Arbeitgebern als auch Beschäftigten könnte auch der Abbau technischer Hürden dazu beitragen, die Möglichkeiten für Homeoffice zu erweitern.

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    Maßnahmen gegen das Corona-Virus: Wann werden erste Effekte sichtbar?

    Mittwoch, 25. März 2020
    Ein aufgeschlagenes Buch liegt auf einem Tisch in einem leeren Klassenzimmer.Veranstaltungen wurden abgesagt, Schulen und Kindergärten geschlossen, Ausgangsbeschränkungen erlassen: Das öffentliche Leben in Deutschland ist infolge der Corona-Krise inzwischen extrem eingeschränkt. Nun heißt es abwarten. Denn ob die Maßnahmen wirken und die Ausbreitung des Corona-Virus verringern können, zeigt sich erst mit einer zeitlichen Verzögerung. Aber wie lange dauert das? Wann können wir mit sichtbaren und statistisch gesicherten Effekten rechnen? Merkt man vielleicht sogar schon etwas?  Diesen Fragen ist ein Team um Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftlichen Analysen“ am IAB und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg, nachgegangen. Die Ergebnisse liegen nun vor unter dem Titel Bundesliga, Schulen, Kinos  –  Wann wissen wir, ob die Maßnahmen gegen Corona etwas gebracht haben?


    Rettungsschirm für Neueinstellungen: Gastbeitrag von Enzo Weber zum Corona-Schock am Arbeitsmarkt

    Mittwoch, 25. März 2020
    Leeres Büro„Wir brauchen auch einen Rettungsschirm für Neueinstellungen“, schreibt IAB-Arbeitsmarktforscher Enzo Weber in seinem Gastbeitrag über den Corona-Schock am Arbeitsmarkt am 24. März 2020 für die Online-Ausgabe des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. „Die Regierung will mit viel Geld Beschäftigte in bestehenden Jobs halten. Das reicht nicht: Ohne eine Lösung für die wegfallenden Einstellungen wird der Arbeitsmarkt dennoch einbrechen“, so der Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftlichen Analysen“ am IAB und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg.
    Den vollständigen Artikel lesen Sie in Der Spiegel.


    Neue IAB-Infoplattform „Corona - Auswirkungen der Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt“

    Montag, 23. März 2020

    Eine Hand zeigt auf verschiedene ScreenshotWirtschaft und Arbeitsmarkt stehen durch die Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hat der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen.

    Diese Infoplattform stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.

    IAB-Infoplattform: Corona - Auswirkungen der Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt


    Frauen müssen mitunter höhere Hürden überwinden, um aus der Grundsicherung heraus eine Arbeit aufzunehmen

    Freitag, 20. März 2020

    Ein Verkehrsschild. Oben: Arbeit mit Pfeil nach oben; unten: Hartz IV durchgestrichenFrauen beziehen im Schnitt länger Leistungen aus der Grundsicherung als Männer. Das liegt auch daran, dass sie sich schwerer tun, eine bedarfsdeckende Erwerbsarbeit zu finden. So bietet der Arbeitsmarkt vor Ort Frauen und Männern zum Teil unterschiedlich gute Beschäftigungschancen. Hinzu kommt, dass sich Frauen häufiger um die Betreuung von Kindern oder um die Pflege von Angehörigen kümmern.

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    IAB: Der Arbeitsmarkt gerät massiv unter Druck

    Freitag, 20. März 2020

    Lupe auf SäulendiagrammDas IAB erwartet im Jahr 2020 einen drastischen Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von zwei Prozent. Vorübergehend schrumpft das BIP sogar um mehr als sechs Prozent. Das geht aus der Vorausschau für 2020 hervor. Diese erfolgt unter der Annahme, dass ein Teil der Wirtschaftstätigkeit für sechs Wochen ausfällt und dann über einen ebenso langen Zeitraum zur Normalität zurückkehrt. Unterstellt wird dabei eine weltweite Rezession, die nicht zu einer systemischen Krise anwächst.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 7/2020

    Interview-O-Töne von Enzo Weber


    Trotz Mindestlohn zeigt sich die Beschäftigung im Friseurgewerbe bislang stabil

    Donnerstag, 12. März 2020
    Friseur beim Haareschneiden

    Im Jahr 2013 wurde im deutschen Friseurgewerbe ein branchenweiter Mindestlohn eingeführt. In der Folge stiegen die Durchschnittslöhne der dort Beschäftigten deutlich. Da die Arbeitgeber überwiegend in der Lage waren, die höheren Lohnkosten auf die Preise abzuwälzen, konnten größere Beschäftigungsverluste bislang vermieden werden.

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    Betriebe stellen Langzeitarbeitslose meistens über Arbeitsagenturen oder persönliche Kontakte ein

    Dienstag, 10. März 2020

    Verkehrsschilder - Jobs / Hartz IVBei 29 Prozent der Einstellungen von Langzeitarbeitslosen hatten die Betriebe die Stellen mithilfe der Arbeitsagenturen besetzt. 25 Prozent der Einstellungen von Langzeitarbeitslosen kamen über persönliche Kontakte zustande. An dritter Stelle stehen Initiativbewerbungen Langzeitarbeitsloser mit 14 Prozent.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 6/2020 


    Corona-Virus: Konjunktur schwächer, Arbeitsmarkt voraussichtlich robust

    Montag, 9. März 2020

    Frauen und Männer mit Munschutz beim MeetingDie Ausbreitung des neuen Corona-Virus wird die Konjunktur in Deutschland dämpfen. Die Unsicherheit über die damit verbundenen Folgen ist derzeit erheblich. Größere Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sind gleichwohl unwahrscheinlich.

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    Das bundesweite Zentralabitur – ein richtiger Ansatz, aber kein Allheilmittel

    Mittwoch, 4. März 2020
    Leere Stühle und Tische in einer Turnhalle

    Nachdem sich Abiturienten aus einzelnen Bundesländern über aus ihrer Sicht zu anspruchsvolle Abiturprüfungen beschwert hatten, flammte die Diskussion um ein bundesweites Zentralabitur im vergangenen Sommer wieder auf. Tatsächlich könnte ein einheitliches Zentralabitur  zu einer besseren Vergleichbarkeit und einem insgesamt höheren Niveau von Schülerleistungen beitragen.

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    Arbeitsvolumen stieg 2019 auf ein Rekordhoch von 62,7 Milliarden Stunden

    Dienstag, 3. März 2020

    Eine Hand zeigt mit einem Stift auf verschiedene DiagrammeRund 62,7 Milliarden Stunden arbeiteten die Erwerbstätigen im Jahr 2019 in Deutschland. Das entspricht einem Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ist der höchste Stand seit dem Jahr 1991.

    Presseinformation


    Was wissen wir über die Erwerbstätigkeit von Geflüchteten in Deutschland? Einige Antworten auf häufig gestellte Fragen

    Montag, 2. März 2020
    Zwei Arbeiter sitzen am Boden

    Menschen, die zwischen 2013 und 2016 nach Deutschland geflüchtet sind, ist die Integration in den Arbeitsmarkt schneller gelungen, als dies bei früher Geflüchteten der Fall war. Das zeigen im IAB-Kurzbericht 4/2020 veröffentlichte aktuelle Analysen. Herbert Brücker und Yuliya Kosyakova haben wichtige Fragen und Antworten rund um die zusammen mit Eric Schuß verfasste Studie zusammengestellt.

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    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage – Februar 2020

    Freitag, 28. Februar 2020

    Wirtschaftseinschätzung des IAB

    Das deutsche Wirtschaftswachstum stagnierte im Schlussquartal 2019. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein moderates Wachstum von 0,6 Prozent. Für das erste Quartal 2020 zeichnet sich noch keine grundlegende Änderung der Konjunktur ab. Abwärtsrisiken bestehen weiterhin durch die Handelskonflikte zwischen den USA und China sowie den Verlauf der Verhandlungen über das Handelsabkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU. Neu hinzugekommen ist das Risiko, dass es durch das Corona-Virus temporär zu wirtschaftlichen Beeinträchtigungen kommen könnte. Zu Beginn des Jahres 2020 bleibt die Binnenwirtschaft stabil. Die Lage am Arbeitsmarkt verbessert sich erneut.

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    Zuwanderungsmonitor Februar 2020

    Freitag, 28. Februar 2020

    Tafel mit Integration, Flüchtlingskrise, Asyl, ErstaufnahmeDie ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im Januar 2020 gegenüber dem Vormonat um gut 24.000 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im Dezember 2019 bei 12,2 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,1 Prozentpunkte gesunken. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im Dezember 51,8 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,8 Prozentpunkte gestiegen.
    Zuwanderungsmonitor Februar 2020


    IAB-Arbeitsmarktbarometer: Beschäftigungsausblick verbessert sich

    Mittwoch, 26. Februar 2020

    IAB-Arbeitsmarktbarometer 2/2020Das IAB-Arbeitsmarktbarometer steigt im Februar gegenüber dem Vormonat um 0,1 Punkte. Mit 102,0 Punkten weist der Frühindikator damit weiter einen guten Wert auf. Während sich der Beschäftigungsausblick deutlich verbessert hat, gibt der Indikator für die Arbeitslosigkeitsentwicklung leicht nach.

    Presseinformation

    Arbeitsmarktbarometer


    IAB-Stellenerhebung 4/2019: Personalnachfrage ist gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig

    Montag, 24. Februar 2020

    Hände halten verschiedene Messgeräte und einen SchutzhelmIm vierten Quartal 2019 gab es bundesweit rund 1,41 Millionen offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gegenüber dem dritten Quartal 2019 stieg die Zahl der offenen Stellen um rund 55.000. Sie sank jedoch um rund 44.000 unter das Niveau vom vierten Quartal 2018. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des IAB.

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    1,41 Millionen Stellen im vierten Quartal 2019

    Donnerstag, 20. Februar 2020

    StellenanzeigenIm vierten Quartal 2019 gab es bundesweit rund 1,41 Millionen offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gegenüber dem dritten Quartal 2019 stieg die Zahl der offenen Stellen um rund 55.000. Sie sank jedoch um rund 44.000 unter das Vorjahresniveau vom vierten Quartal 2018. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor.

    Presseinformation

    IAB-Stellenerhebung



    Mindestlohn ließ Beschäftigte in produktivere Betriebe wechseln

    Dienstag, 18. Februar 2020

    Tafel mit dem Wort Mindestlohn, darunter drei Euro-ZeichenBei der Einführung des Mindestlohns im Jahr 2015 wechselte ein Teil der vom Mindestlohn betroffenen Beschäftigten in produktivere Betriebe. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des University College London (UCL) hervor. Die Studie zeigt, welche Mechanismen dazu beitrugen, dass die Löhne der zum Mindestlohn Beschäftigten deutlich stiegen, ohne dass die Beschäftigung zurückging.

    Presseinformation


    Nürnberger Gespräche: Markt oder Moral? Brauchen wir eine neue Wirtschaftsethik?

    Montag, 17. Februar 2020

    Blick auf das PodiumImmer mehr Menschen sehen die soziale Marktwirtschaft durch Profitgier diskreditiert und verbinden unser Wirt­schaftssystem mit wachsender sozialer Spaltung, Klima­kollaps, Raubbau an der Natur und Ausbeutung der Drit­ten Welt. Der „Ehrbare Kaufmann“, so scheint es vielen, hat ausgedient. Grund genug, über eine neue Wirt­schaftsethik nachzudenken, die wieder den Menschen und seine Lebensgrundlagen in den Mittelpunkt stellt. Doch wie kann diese aussehen? Und wie kann sie verbindlich um­gesetzt werden? Darüber diskutierte eine hochkarätig besetzte Podiumsrunde bei den Nürnberger Gesprächen.

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    Langfristige Folgen von Demografie und Strukturwandel

    Freitag, 14. Februar 2020
    Deutschland im 3D-Format mit blauen FigurenZwei IAB-Forschungsberichte beleuchten die langfristigen Folgen von Demografie und Strukturwandel für den Arbeitsmarkt. Der IAB-Forschungsbericht 1/2020 „Langfristige Folgen von Demografie und Strukturwandel für regionale Arbeitsmärkte“ ist unter https://www.iab.de/fb/k200206302 abrufbar, der IAB-Forschungsbericht 2/2020 „Langfristige Folgen von Demografie und Strukturwandel für die Bundesländer“ unter https://www.iab.de/fb/k200206303. Letzterer beschreibt die bis 2035 reichenden Szenarien detailliert für die einzelnen Bundesländer.

    Die Kosten der Arbeitslosigkeit sind 2018 erneut gesunken

    Donnerstag, 13. Februar 2020

    Puzzleteile aus Euroscheinen

    Die Zahl der Arbeitslosen ist auch 2018 nochmals zurückgegangen. Dadurch sind auch die Kosten der Arbeitslosigkeit, also die Belastung der öffentlichen Haushalte durch Mehrausgaben und Mindereinnahmen infolge von Arbeitslosigkeit, gesunken. Sie beliefen sich insgesamt auf 50,3 Milliarden Euro – ein Minus von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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    Lohnungleichheit seit 2011 nicht mehr gestiegen, aber weiterhin auf hohem Niveau

    Mittwoch, 12. Februar 2020
    Eine Hand entnimmt einen 20-Euro-Schein aus einer GeldbörseWährend die Lohnungleichheit zwischen 1990 und 2010 bei den Vollzeitbeschäftigten stark angestiegen ist und die Reallöhne im unteren Bereich der Verteilung gefallen sind, zeigt sich ab 2011 eine Trendwende: Die Lohnungleichheit hat danach nicht weiter zugenommen und die Reallöhne sind über die gesamte Lohnverteilung angestiegen. Mit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns im Jahr 2015 ging dann die Lohnungleichheit am unteren Rand der Lohnverteilung etwas zurück, ist aber weiterhin auf hohem Niveau. Das zeigt der Beitrag „Neues zur Lohnungleichheit in Deutschland“ von Mario Bossler, Bernd Fitzenberger und Arnim Seidlitz im ifo-Schnelldienst, abrufbar unter:  https://www.ifo.de/DocDL/sd-2020-02-niehues-stockhausen-etal-ungleichheit-2020-02-12.pdf.

    Eingliederungsvereinbarungen zwischen Arbeitslosen und Jobcentern: IAB für flexibleren Einsatz als bisher

    Dienstag, 11. Februar 2020

    Die Hände einer Frau und eines Mannes die Formulare bearbeitenIn der Grundsicherung für Arbeitsuchende sind die Jobcenter gesetzlich verpflichtet, mit allen erwerbsfähigen Arbeitslosengeld-II-Empfängern eine Eingliederungsvereinbarung abzuschließen. Diese regelt, welche Bemühungen Arbeitslose erbringen sollen und mit welchen Leistungen das Jobcenter die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit unterstützt. In ihrer gegenwärtigen Form sind Eingliederungsvereinbarungen aus Sicht der Vermittlungsfachkräfte nicht jederzeit und nicht für alle erwerbsfähigen Leistungsberechtigten gleichermaßen sinnvoll, geht jedoch aus dem IAB-Kurzbericht 5/2020 hervor.
    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 5/2020


    Schwierige Jobsuche: Warum die Arbeitslosigkeit in den Städten höher ist als auf dem Land

    Freitag, 7. Februar 2020

    Ein Mann mit Aktenkoffer, der auf einer Art Aussichtsplattform steht, blickt auf die Skyline einer Großstadt.

    Städte bieten im Verhältnis zu ihrer Bevölkerungszahl ein größeres Potenzial an offenen Stellen als der ländliche Raum. Dennoch benötigt ein Arbeitsloser aus der Stadt im Schnitt mehr Zeit, um wieder eine Beschäftigung zu finden, als ein Erwerbsloser in ländlichen Regionen. Dies gilt auch dann, wenn sich beide ansonsten nicht nennenswert voneinander unterscheiden. Wie lässt sich dieses Paradox erklären?

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    Die Hälfte der Geflüchteten sind fünf Jahre nach ihrer Ankunft erwerbstätig

    Dienstag, 4. Februar 2020

    Männer und Frauen mit Migationshintergrund im Unterrichtsraum49 Prozent der Geflüchteten, die seit 2013 nach Deutschland gekommen sind, gehen fünf Jahre nach dem Zuzug einer Erwerbstätigkeit nach. „Die Arbeitsmarktintegration erfolgt damit etwas schneller als bei Geflüchteten früherer Jahre“, schreiben Herbert Brücker, Yuliya Kosyakova und Eric Schuß.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 4/2020


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage – Januar 2020

    Donnerstag, 30. Januar 2020

    Wirtschaftseinschätzung des IAB

    Das reale Bruttoinlandsprodukt ist nach vorläufigen Ergebnissen im Jahr 2019 um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das Wachstum fällt damit deutlich schwächer aus als im Jahr zuvor (+1,5 % in 2018). Im laufenden Jahr wird mit einer Aufhellung der Konjunktur gerechnet, wenngleich das Wachstum wohl nicht mehr so stark wie noch vor 2019 ausgeprägt sein wird. Die Ursachen für die optimistischeren Aussichten liegen in der vorläufigen Gewissheit über den Brexit und in der Annäherung zwischen den USA und China in Bezug auf die Handelskonflikte. Zudem entwickelt sich die private Nachfrage weiter positiv und auch der Arbeitsmarkt hält seinen Kurs. Die Beschäftigung steigt, die Arbeitslosigkeit bleibt niedrig.

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    Zuwanderungsmonitor Januar 2020

    Donnerstag, 30. Januar 2020

    Tafel mit Integration, Flüchtlingskrise, Asyl, ErstaufnahmeDie ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im Dezember 2019 gegenüber dem Vormonat um gut 9.000 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im Oktober 2019 bei 12,0 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,2 Prozentpunkte gesunken. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im Oktober 52,7 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,5 Prozentpunkte gestiegen. Aufgrund einer starken Untererfassung der Ausgangsdaten zur geringfügigen Beschäftigung liegen derzeit keine entsprechenden Daten für den Monat November vor.
    Zuwanderungsmonitor Januar 2020


    IAB-Arbeitsmarktbarometer: Beschäftigung wächst weiter

    Dienstag, 28. Januar 2020

    IAB-Arbeitsmarktbarometer 1/2020Das IAB-Arbeitsmarktbarometer startet ins neue Jahr wie es das alte beendet hat: Der Frühindikator des IAB verbleibt im Januar auf dem Wert von 101,9 Punkten. Das deutet darauf hin, dass sich der Arbeitsmarkt insgesamt weiter gut entwickeln wird.

    Presseinformation

    Arbeitsmarktbarometer


    Die Forschung setzt bei der Evaluation politischer Maßnahmen zunehmend auf Feldexperimente

    Freitag, 24. Januar 2020

    Teilnehmer der Tagung verfolgen einen Vortrag.

    Die internationale Tagung „Field Experiments in Policy Evaluation“ am IAB machte die breite Anwendbarkeit von Feldexperimenten zur Evaluation von Politikmaßnahmen deutlich. Sorgfältig designte und gut ausgeführte Feldexperimente sind zwar im Vergleich zu anderen Arten der Wirkungsforschung wesentlich aufwändiger. Sie versprechen dafür aber belastbarere Evidenz zu den Wirkungen von Maßnahmen und können dadurch zu einer evidenzbasierten Politikgestaltung beitragen.

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    Prof. Dr. Ulrich Walwei wurde in den „Rat der Arbeitswelt“ berufen

    Dienstag, 21. Januar 2020

    Portrait von Dr. Ulrich WalweiDer Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil stellte heute den unabhängigen „Rat der Arbeitswelt“ vor, der künftig Politik, betriebliche Praxis und Öffentlichkeit regelmäßig zum Wandel der Arbeitswelt informieren und beraten wird. Teil des elfköpfigen Rates aus Vertreterinnen und Vertretern der betrieblichen Praxis und der Wissenschaft ist auch IAB-Vizedirektor Dr. Ulrich Walwei.

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    Wohnsitzauflage für Geflüchtete reduziert ihre Beschäftigungswahrscheinlichkeit

    Dienstag, 21. Januar 2020

    Frau trägt Koffer (Bildausschnitt)Geflüchtete mit einem anerkannten Schutzstatus, die einer regionalen Wohnsitzauflage unterliegen, haben eine geringere Beschäftigungswahrscheinlichkeit. Die regionale Wohnsitzauflage senkt die Wahrscheinlichkeit, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, um rund sechs Prozentpunkte. Bei der Berechnung wurden die individuellen und regionalen Einflussfaktoren berücksichtigt.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 3/2020


    Professor Bernd Fitzenberger erhält den Deutschen Wirtschaftspreis

    Freitag, 17. Januar 2020

    Prof. Bernd Fitzenberger, Ph.D.IAB-Direktor Bernd Fitzenberger wird mit dem Deutschen Wirtschaftspreis der Joachim Herz Stiftung ausgezeichnet. Der Arbeitsmarktökonom erhält den mit 150.000 Euro dotierten Preis für das beste Forschungswerk.

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    Krank zur Arbeit? Präsentismus ist in Deutschland weit verbreitet

    Freitag, 17. Januar 2020

    Mann am Schreibtisch putzt sich die Nase.

    In Deutschland gehen viele Beschäftigte trotz Krankheit ihrer Arbeit nach. Dies hat auch mit den Arbeitsbedingungen und der Angst vor Jobverlust zu tun. Es erscheint deshalb sinnvoll, stärker auf ein angemessenes Gesundheitsverhalten hinzuwirken.

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    Bedarf an Erzieherinnen und Erziehern steigt weiter

    Dienstag, 14. Januar 2020

    Erzieherin spielt mit drei KindernDie zuletzt wieder gestiegene Anzahl an Geburten, der Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren und der geplante Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen wird den Bedarf an Erzieherinnen und Erziehern weiter steigen lassen. Dabei sind bereits heute Fachkräfte in diesem Bereich knapp.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 2/2020


    Berufswechsel: Ursachen für regionale Unterschiede

    Freitag, 10. Januar 2020

    Menschen sitzen in einer Reihe nebeneinander

    Dr. Michaela Fuchs und Dr. Duncan Roth vom Regionalen Forschungsnetz des IAB gehen im Videointerview auf das Phänomen regional gehäufter Berufswechsel ein. So verlassen beispielsweise in Thüringen und Bayern auffallend mehr Erwerbstätige ihren Betrieb, um gleichzeitig ihren Beruf zu wechseln, als im Ruhrgebiet.

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    460.000 Arbeitsplätze in Deutschland sind mit Exporten in das Vereinigte Königreich verbunden

    Dienstag, 7. Januar 2020

    Ansicht einer Stadt, hälftig transparent mit den Flaggen Großbritanniens und der Europäischen Union überdecktRund 460.000 Arbeitsplätze in Deutschland sind direkt oder indirekt mit Exporten in das Vereinigte Königreich verbunden. Davon entfallen gut 60.000 auf Beschäftigte in der Automobilindustrie, zeigt der IAB-Kurzbericht 1/2020. Noch sei unklar, wie die künftigen Handelsbeziehungen infolge des bevorstehenden EU-Austritts des Vereinigten Königreichs geregelt sein werden, betonen die Autoren des IAB-Kurzberichts.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 1/2020


    Zuwanderungsmonitor Dezember 2019

    Freitag, 3. Januar 2020

    Tafel mit Integration, Flüchtlingskrise, Asyl, ErstaufnahmeDie ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im November 2019 gegenüber dem Vormonat um gut 35.000 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im Oktober 2019 bei 12,0 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,2 Prozentpunkte gesunken. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im Oktober 52,7 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,5 Prozentpunkte gestiegen.
    Zuwanderungsmonitor Dezember 2019


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage – Dezember 2019

    Freitag, 3. Januar 2020

    Wirtschaftseinschätzung des IAB

    Das Bruttoinlandsprodukt nahm im dritten Quartal preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal zu. Auch derzeit ist noch nicht mit einer Konjunkturbelebung zu rechnen. Die Zweiteilung der Wirtschaftsentwicklung bleibt bestehen, denn die Grundtendenz in der exportorientierten Industrie ist weiterhin schwach, die Binnenkonjunktur hingegen robust. Es gibt erste Anzeichen, dass die Konjunktur im Verlauf des nächsten Jahres anziehen könnte. Die Unternehmen schätzen nicht nur ihre derzeitige Lage erneut besser ein, auch die Geschäftserwartungen haben sich verbessert. Ebenso hellen sich die Exporterwartungen am aktuellen Rand weiter auf. Die Stabilität des Arbeitsmarktes hält an und lässt die Beschäftigung weiter steigen.

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    IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitsmarkt geht stabil ins nächste Jahr

    Montag, 30. Dezember 2019

    IAB-Arbeitsmarktbarometer 12/2019Das IAB-Arbeitsmarktbarometer hat sich im Dezember auf seinem Vormonatswert behauptet. Der Frühindikator des IAB liegt bei 102,0 Punkten und signalisiert damit weiterhin eine gute Arbeitsmarktentwicklung.

    Presseinformation

    Arbeitsmarktbarometer


    Weihnachts- und Neujahrswünsche des IAB

    Montag, 23. Dezember 2019

    IAB-Festtagsprognose in Form eines TannenbaumsDas alte Jahr neigt sich dem Ende zu, und wir freuen uns darauf, 2020 Neues zu beginnen. Wir wünschen Ihnen und allen, die Ihnen am Herzen liegen, besinnliche Feiertage und ein erfolgreiches und schönes neues Jahr.


    Video: 30 Jahre IAB-Stellenerhebung

    Donnerstag, 19. Dezember 2019

    Verschiedene Diagrammblätter und ein Blatt mit dem Text 30 Jahre Stellenerhebung1989 startete die IAB-Stellenerhebung, damals unter dem Namen „IAB-Erhebung des Gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots“, mit dem Anspruch, eine repräsentative Datengrundlage zur Gesamtzahl und zur Struktur offener Stellen sowie zu Stellenbesetzungs­prozessen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu schaffen. Sie ist die einzige Erhebung in Deutschland, die repräsentativ und statistisch valide die Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Arbeitskräftebedarfs misst und den betrieblichen Rekrutierungsprozess im Detail untersucht. Politik, Wirtschaft, Arbeitsvermittlung und Arbeitsmarktforschung profitieren von den Ergebnissen.

    Das Video finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum.


    Warum die Löhne von Männern regional stärker variieren als die von Frauen

    Mittwoch, 18. Dezember 2019

    Münzstapel mit Sympolen für Man und FrauDas Lohnniveau in Deutschland unterscheidet sich deutlich zwischen den Regionen. Dafür sind vor allem die Löhne der Männer verantwortlich, denn sie sind im Schnitt nicht nur wesentlich höher, sondern variieren auch regional stärker als die der Frauen. Daher ist die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern insbesondere in den strukturstarken westdeutschen Ballungsräumen sehr groß.

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    Duales Studium erleichtert den Berufseinstieg

    Dienstag, 17. Dezember 2019

    Mann in Hemd und Krawatte trägt Schutzhelm und steht in Fertigungshalle.Duale Studiengänge, die Praxis und Studium miteinander verbinden, erleichtern den Berufseinstieg nach dem Studium. Die Beschäftigungswahrscheinlichkeit liegt in den ersten Jahren nach einem Dualen Studium vier Prozentpunkte höher als nach einem Universitätsstudium. Im weiteren Erwerbsverlauf verschwindet dieser Beschäftigungsvorteil aber.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 25/2019


    Ingenieur- und Naturwissenschaften: In manchen MINT-Fächern dominieren Frauen

    Montag, 16. Dezember 2019

    Mann und Frau in weißer Arbeitskleidung vor dem Display einer MaschineMINT-Fächer – das Kürzel steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik – gelten gemeinhin als Männerdomäne. Frauen sind allerdings in bestimmten Teilbereichen schon länger relativ stark vertreten. Dies gilt etwa für die Verfahrenstechnik, die Gesundheits- oder Textiltechnik und für viele naturwissenschaftliche Fächer. Auch neuere Fächer wie Medientechnik, Bioinformatik oder Regenerative Energien scheinen für Frauen oftmals attraktiv zu sein.

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    Warum klaffen die Löhne in der Stadt stärker auseinander als auf dem Land?

    Freitag, 13. Dezember 2019

    50-Euro-Scheine im Umriss der Bundesrepublik DeutschlandIn politischen Debatten um Verteilungsgerechtigkeit steht oft die Lohnungleichheit auf der gesamtwirtschaftlichen Ebene im Vordergrund. Neue Auswertungen mit IAB-Daten zeigen, dass Lohnentgelte nicht nur zwischen Regionen, sondern auch innerhalb von Regionen erheblich variieren können. Urbane Regionen weisen dabei im Durchschnitt eine höhere Lohnungleichheit auf als ländliche Gebiete, denn in den Ballungsräumen sind sowohl Akademiker als auch ausländische Beschäftigte überrepräsentiert.

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    Sozialpartnerschaft und soziale Sicherung stehen unter Druck

    Dienstag, 10. Dezember 2019

    Teilnehmer der Fachtagung "Wissenschaft trifft Praxis"Im Mittelpunkt der diesjährigen Fachtagung „Wissenschaft trifft Praxis“ in Nürnberg stand das Thema „Sozialpartnerschaft und soziale Sicherung“. Der Fokus lag dabei insbesondere auf den Ursachen und Folgen der sich seit Jahren abschwächenden Tarifbindung und auf der mangelnden sozialen Absicherung von Selbstständigen, vor allem im Bereich digitaler Dienstleistungen.

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    Mindestlohn brachte den Betroffenen im Schnitt rund zehn Prozent höhere Löhne

    Dienstag, 10. Dezember 2019

    Tafel mit dem Wort Mindestlohn, darunter drei Euro-ZeichenDer in Deutschland zum 1. Januar 2015 eingeführte flächendeckende Mindestlohn brachte den betroffenen Beschäftigten im Durchschnitt einen Anstieg der Löhne in Höhe von rund zehn Prozent.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 24/2019


    Der Löwenanteil der Geflüchteten wird in kleinen und mittleren Betrieben eingestellt

    Freitag, 6. Dezember 2019

    Geflüchtete Auszubildende in verschiedenen JobsDie seit 2015 nach Deutschland geflüchteten Menschen kommen zunehmend am Arbeitsmarkt an. Neben Großbetrieben engagieren sich hier auch viele kleine und mittlere Betriebe und beschäftigen Geflüchtete. Bei insgesamt großen Integrationsfortschritten finden viele Geflüchtete bislang allerdings oft nur Jobs im Helferbereich. Neben der deutschen Sprache stellen fehlende berufliche oder beruflich verwertbare Qualifikationen eine wichtige Hürde für den Einstieg in besser bezahlte Jobs dar. Eine Aus- und Weiterbildung von Geflüchteten könnte dazu beitragen, deren Arbeitsmarktperspektive zu verbessern

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    Internationaler Workshop beleuchtet die „Black Box“ von Such- und Einstellungsprozessen auf Arbeitgeberseite

    Freitag, 6. Dezember 2019

    Workshop "Vacancies, Hiring and Matching"Der internationale Workshop „Vacancies, Hiring and Matching“ bot einem Fachpublikum Gelegenheit, sich über aktuelle empirische und theoriebasierte Forschung zu arbeitgeberseitigen Such- und Einstellungsprozessen auszutauschen. Die Veranstaltung, zu der das IAB anlässlich des 30-jährigen Bestehens der IAB-Stellenerhebung eingeladen hatte, verdeutlichte die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und damit die große Notwendigkeit hochwertiger mikro-ökonomischer Datensätze zur Beantwortung zahlreicher Forschungsfragen

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    Die Reihe IAB-Regional bietet eine reichhaltige Fundgrube an aktuellen Analysen zu regionalen Arbeitsmarktaspekten

    Donnerstag, 5. Dezember 2019

    Titelblätter von IAB-RegionalWie wirkt sich die Digitalisierung in Berlin und Brandenburg aus? Wie ist es um die Bedeutung des Handwerks in Bayern bestellt? Wie entwickelt sich die Langzeitarbeitslosigkeit in Niedersachsen? Und wie viele Pflegekräfte werden bis 2035 in Thüringen benötigt? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt das Regionale Forschungsnetz des IAB in seiner Schriftenreihe IAB-Regional. Die Reihe bietet damit insbesondere Arbeitsmarktpraktikern auf lokaler und regionaler Ebene eine wertvolle Informationsbasis.

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    Ergebnisse der IAB-Arbeitszeitrechnung für das dritte Quartal 2019: Mehr Kurzarbeit, weniger Überstunden

    Dienstag, 3. Dezember 2019

    Eine Hand zeigt mit einem Stift auf verschiedene Diagramme.Mehr Kurzarbeit, weniger Überstunden und eine schwächere Entwicklung gerade bei exportabhängigen Vollzeitjobs: Der Wirtschaftsabschwung drückt auf die Arbeitszeit. Dass die Zahl der Arbeitsstunden pro Erwerbstätigem trotzdem leicht stieg, liegt vor allem an einem Kalendereffekt – im dritten Quartal 2019 gab es aufgrund der Lage der Wochenenden einen Arbeitstag mehr als im dritten Quartal 2018.

    Presseinformation



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