Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Familiäre Situation von arbeitslosen und erwerbstätigen Hartz IV-Empfängern

Verfügbarkeit

Kurzbeschreibung

"Spätestens seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Regelsätzen des Hartz IV-Systems gibt es ist eine neue Kontroverse um dieses Fürsorgesystem. Allzu häufig werden dabei Alleinverdiener mit mehreren Kindern heranzuziehen versucht, um ein vermeintlich zu hohes Hartz IV-Niveau begründen zu können. Tatsächlich jedoch hat nur der kleinere Teil der Hartz IV-Haushalte Kinder. Eine Differenzierung nach der familiären Situation der Hilfeempfänger zeigt jedoch, dass es für die weit überwiegende Mehrzahl der Hilfebedürftigen keinesfalls an finanziellen Arbeitsanreizen fehlt. Vielmehr lässt die Verfügbarkeit ausreichender Kinderbetreuungsmöglichkeiten oftmals noch zu wünschen übrig und sind einkommensschwache Haushalte mit Kindern von staatlichen Einsparungen bei anderen öffentlichen Angeboten meist negativ betroffen. Die mangelnde Vereinbarkeit von Kindererziehung und Erwerbstätigkeit insbesondere für Mütter ist zentrale Stellschraube für Hartz IV-Bedürftigkeit, bzw. die Armutsvermeidung. Die Hartz IV-Bedürftigkeit von Paaren mit Kindern hingegen ist - entgegen den vielfach unterstellten unzureichenden Erwerbsanreizen für größere Haushalte - deutlich niedriger als für alleinstehende Personen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Autorin / Autor

  • Adamy, Wilhelm

Bibliografische Daten

Adamy, Wilhelm (2010): Familiäre Situation von arbeitslosen und erwerbstätigen Hartz IV-Empfängern. Berlin, 20 S.
 

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