Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona

Seit sich das Corona-Virus ausbreitet, hat sich das Leben fast aller Menschen in Deutschland stark verändert. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) führt daher eine Online-Befragung „Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona“ durch. Mit den erhobenen Daten wird untersucht, wie die Corona-Krise das (Erwerbs-)Leben von Menschen in Deutschland beeinflusst. Dazu wird eine wiederholte Online-Befragung durchgeführt.

Warum ist Ihre Teilnahme wichtig?

Je mehr Personen an der Befragung teilnehmen, desto genauer und umfassender wird das Bild darüber, wie sich das Leben und die Erwerbstätigkeit von Menschen in Deutschland angesichts der durch die Corona-Pandemie verursachten Wirtschaftskrise entwickelt haben. Ihre Unterstützung ist von großer Bedeutung, um politische Entscheidungsträger auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse beraten zu können.

Ablauf der Befragung

Die Befragung ist als Internet-Befragung angelegt. Die Beantwortung dauert etwa 15 Minuten. Das Schreiben, mit dem wir Sie zur Befragung eingeladen haben, enthält ein individuelles Passwort. Bitte geben Sie dieses Passwort zum Start der Befragung ein.

Nach dem Ende der Befragung werden alle Informationen, aus denen sich ein offensichtlicher Personenbezug (Name, Kontaktdaten) ergibt, gelöscht und der Datensatz wird mit einem vom IAB vergebenen pseudonymen Identifikator (einer zufällig zugeordneten Kombination aus Nummern und Buchstaben) versehen. Diese Pseudo-ID ermöglicht – falls Sie dem zugestimmt haben – eine Verknüpfung der Antworten mit Daten, die bereits bei der Bundesagentur für Arbeit zu Ihnen vorliegen. Sie helfen uns mit Ihrer Zustimmung zur Verknüpfung der Daten sehr.

Den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist es zu keinem Zeitpunkt möglich, Rückschlüsse auf Ihre Identität zu ziehen. Personenbezogene Daten, anhand derer wir Sie zu dieser Befragung eingeladen haben, werden ausschließlich durch einen Treuhänder – die IT-Abteilung des IAB – verwaltet.

Ihre Teilnahme an der Studie ist selbstverständlich freiwillig. Es entstehen Ihnen keine Nachteile, egal, ob Sie sich für oder gegen eine Teilnahme entscheiden.

Musteranschreiben zur Befragung

Woher hat das IAB die Kontaktdaten?

Das IAB ist eine Dienststelle der Bundesagentur für Arbeit und hat Ihre Kontaktdaten – unter strikter Wahrung des gesetzlichen Datenschutzes – aus dem Datenbestand der BA erhalten. Dieser umfasst auch betriebliche Meldungen von Beschäftigungszeiten an die Sozialversicherung.

Diese Vorgehensweise des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ist datenschutzrechtlich abgesichert. Dem IAB werden gemäß § 282 Absatz 5 SGB III die Daten der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung gestellt und dürfen dort für dessen Zwecke genutzt und verarbeitet werden. Das IAB darf außerdem Erhebungen ohne Auskunftspflicht der zu Befragenden durchführen, wenn sich die Informationen nicht bereits aus den zur Verfügung gestellten Daten entnehmen lassen. 

Wo erhalte ich weitere Informationen?

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gern per E-Mail an die beteiligten Forscherinnen und Forscher: online-befragung@iab.de

Datenschutz

Das IAB nimmt den Datenschutz sehr ernst. In dem Institut gelten strenge Umsetzungsregeln und Standards, um den gesetzlichen Vorschriften zum Datenschutz in vollem Umfang nachzukommen.

Ihre Antworten werden durch einen Treuhänder – die IT-Abteilung des IAB – in anonymisierter Form, das heißt ohne Namen und ohne Anschrift, an die beteiligten Forscherinnen und Forscher übermittelt. Die Angaben aller Teilnehmenden werden gemeinsam ausgewertet und in aggregierter Form veröffentlicht. Es werden also nur Durchschnittswerte oder Prozentangaben in Tabellenform berichtet. Angaben einzelner Personen sind nicht erkennbar. Die Daten werden ausschließlich zu Forschungszwecken genutzt.

Darüber hinaus möchten wir Sie auf einige Rechte hinweisen, die sich für Sie als betroffene Person aus der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ergeben:

Recht auf Auskunft über gespeicherte Daten

Artikel 15 DSGVO gibt Ihnen das Recht, von uns eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet werden. Ist dies der Fall, so haben Sie einen Anspruch auf Auskunft über diese personenbezogenen Daten und auf folgende Informationen:

  1. die Verarbeitungszwecke;
  2. die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden;
  3. die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen;
  4. falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer;
  5. das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
  6. das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
  7. wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden, alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten;
  8. das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Artikel 22 Absätze 1 und 4 und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.

Dieses Recht ist an keine Voraussetzungen gebunden und Sie können es mithilfe eines formlosen Antrags bei uns geltend machen. Bitte beachten Sie, dass wir allerdings nicht zur Auskunft verpflichtet sind, wenn die Verarbeitung Ihrer Daten für wissenschaftliche Forschungszwecke erforderlich ist und die Erteilung der Auskunft die Verwirklichung dieser Zwecke unmöglich machen oder ernsthaft beeinträchtigen würde.

Recht auf Löschung von Daten

Artikel 17 DSGVO gibt Ihnen in einigen Fällen das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten verlangen zu können. Dafür muss jedoch einer der dort genannten Gründe vorliegen, zum Beispiel:

  1. Die personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben wurden, nicht mehr notwendig.
  2. Sie haben die Einwilligung, auf der die Verarbeitung beruhte, widerrufen und es fehlt an einer anderen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
  3. Die Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.

Bitte beachten Sie, dass wir allerdings nicht zur Löschung verpflichtet sind, wenn die Verarbeitung Ihrer Daten für wissenschaftliche Forschungszwecke erforderlich ist und die Löschung die Verwirklichung dieser Zwecke unmöglich machen oder ernsthaft beeinträchtigen würde.

Recht auf Einschränkung der Verarbeitung von Daten

Sie können die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen vorliegt:

  1. Sie bestreiten die Richtigkeit der Daten und zwar für eine Dauer, die es uns ermöglicht, die Richtigkeit der Daten zu überprüfen.
  2. Die Verarbeitung ist unrechtmäßig und Sie lehnen die Löschung der Daten ab, verlangen aber stattdessen die Einschränkung deren Verarbeitung.
  3. Wir benötigen Ihre personenbezogenen Daten nicht weiter, Sie brauchen sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
  4. Sie haben gemäß Artikel 21 Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt und es steht noch nicht fest, ob Ihre berechtigten Gründe den unseren überwiegen.

Ihre Daten werden dann markiert, damit ihre künftige Verarbeitung begrenzt wird. Die Daten dürfen dann nur noch unter besonders engen Voraussetzungen und besonderen Zweckbestimmungen verarbeitet werden. Bitte beachten Sie, dass wir allerdings nicht zur Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verpflichtet sind, wenn die Verarbeitung Ihrer Daten für wissenschaftliche Forschungszwecke erforderlich ist und deren Einschränkung die Verwirklichung dieser Zwecke unmöglich machen oder ernsthaft beeinträchtigen würde.

Recht auf Datenübertragbarkeit

Artikel 20 DSGVO gibt Ihnen das Recht, Ihre bereitgestellten personenbezogenen Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Sie dürfen diese Daten auch Dritten weitergeben.

Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde

Sollten Sie der Ansicht sein, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, können Sie bei einer Aufsichtsbehörde Beschwerde einlegen. Anderweitige Rechtsbehelfe werden dadurch nicht eingeschränkt.

Fragen zum Datenschutz in der Bundesagentur für Arbeit (BA)

Sie haben Fragen zum Datenschutz in der BA? Unsere Datenschutzbeauftragte Barbara Rüstemeier können Sie folgendermaßen erreichen:

Postanschrift:
Bundesagentur für Arbeit, Stabsstelle Datenschutz, Regensburger Straße 104, 90478 Nürnberg
E-Mail: Zentrale.JDC-Datenschutz@arbeitsagentur.de.

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