Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Sonderfragen vor dem Hintergrund der Corona-Krise

Im Rahmen der IAB-Stellenerhebung werden in jedem Quartal Betriebe zur Zahl der offenen Stellen und ihrem Einstellungsverhalten befragt. Seit dem 1. April werden diesen Betrieben zusätzlich Sonderfragen zu ihren Erfahrungen mit der Corona-Pandemie gestellt. Die hier vorgestellten Ergebnisse werden regelmäßig aktualisiert.

Inhalt:

Corona-Krise: Betroffenheit der Betriebe

 

Die Grafik zeigt inwiefern Betriebe nach eigenen Angaben im vierten Quartal 2020 von der Corona-Krise betroffen sind. 45 Prozent der Betriebe haben angegeben, von der Krise betroffen zu sein, davon 31 Prozent überwiegend negativ, 11 Prozent negativ und positiv, und 3 Prozent überwiegend positiv. 54 Prozent haben angegeben, nicht betroffen zu sein. 0,3 Prozent der Betriebe machten keine Angabe. Die Werte basieren auf der Betriebsbefragung IAB-Stellenerhebung.Quelle: IAB-Stellenerhebung, Sonderauswertung viertes Quartal 2020. @IAB

 

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Veränderung des Geschäftsvolumens im Vergleich zur erwarteten Entwicklung aufgrund der Corona-Krise, nach Wirtschaftszweigen

Das gestapelte Balkendiagramm zeigt, wie sich das Geschäftsvolumen von Betrieben aufgrund der Corona-Krise im Vergleich zur davor erwarteten Entwicklung verändert hat. Dargestellt werden die Anteile der Betriebe in Prozent, die im vierten Quartal 2020 aufgrund der Corona-Krise mehr, weniger oder gleichgebliebenes Geschäftsvolumen haben, gegliedert nach Wirtschaftszweigen. Durchschnittlich 44 Prozent der Betriebe gaben an, dass sich ihr Geschäftsvolumen wegen der Krise verringert hat. Im Sektor „Information und Kommunikation“ ist es mit 59 Prozent der größte Anteil, im Sektor „Öffentliche Verwaltung/Sozialversicherung“ mit 17 Prozent der geringste. Die Datenquelle für die Darstellung ist die Betriebsbefragung IAB-Stellenerhebung.Quelle: IAB-Stellenerhebung, Sonderauswertung viertes Quartal 2020. @IAB

 

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Betriebe, die aufgrund der Corona-Krise Schwierigkeiten mit Lieferanten haben, nach Betriebsgröße

Das gestapelte Balkendiagramm zeigt den Anteil der Betriebe, die nach eigenen Angaben im vierten Quartal 2020 auf Grund der Corona-Krise Schwierigkeiten mit Lieferanten haben gegliedert nach Betriebsgröße. Von den großen Betrieben mit 250 und mehr Beschäftigten geben 16 Prozent an, Schwierigkeiten zu haben, 78 Prozent geben an, keine Schwierigkeiten zu haben und 7 Prozent machen hierzu keine Angabe. In den mittleren Betrieben mit 50 bis unter 249 Beschäftigten haben 23 Prozent Schwierigkeiten mit Lieferanten, 75 Prozent haben keine und 2 Prozent machen keine Angabe. In den kleinen Betrieben mit unter 50 Beschäftigten haben 19 Prozent Schwierigkeiten, 80 Prozent haben keine und 1 Prozent macht keine Angabe. Die Darstellung basiert auf Daten der IAB-Stellenerhebung.Quelle: IAB-Stellenerhebung, Sonderauswertung viertes Quartal 2020. @IAB

 

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Betriebe, die Beschäftigte entlassen haben, nach Betriebsgröße und Wirtschaftszweigen

Das Balkendiagramm zeigt die Anteile der Betriebe, die im dritten Quartal 2020 aufgrund der Corona-Krise Beschäftigte entlassen haben in Prozent - gegliedert nach Betriebsgröße, nach Wirtschaftszweigen und insgesamt. Insgesamt beläuft sich der Anteil der Betriebe, die Beschäftigte entlassen haben auf 10,2 Prozent. Der Anteil der Betriebe, die Beschäftigte entlassen haben, steigt mit der Betriebsgröße. So sind es 8,2 Prozent der Kleinstbetriebe (1 bis 9 Beschäftigte), 13,2 Prozent der kleinen Betriebe (10 bis 49 Beschäftigte), 19,6 Prozent der mittleren Betriebe (50 bis 249 Beschäftigte) und 21,4 Prozent der großen Betriebe (250 und mehr Beschäftigte). Bei der Betrachtung nach Wirtschaftszweigen ergibt sich das folgenden Bild: Der Anteil der Betriebe mit Entlassungen war überdurchschnittlich in den Sektoren Land- und Forstwirtschaft: (13,6%), Unternehmensnahe Dienstleistungen (3,2 %), Verkehr und Lagerei (11,4%) und im Baugewerbe: (11,3%). Unter dem Durchschnitt lagen Betriebe aus den Sektoren Handel und KFZ-Reparatur (10,0%), Sonstige Dienstleistungen (8,7 %), Bergbau/Energie/Wasser/Abfall (8,0%), Verarbeitendes Gewerbe, Information und Kommunikation (je 6,2%), Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (4,1%) sowie Öffentliche Verwaltung/Sozialversicherung (3,4%). Die Darstellung basiert auf Daten der Betriebsbefragung IAB-Stellenerhebung.Quelle: IAB-Stellenerhebung, Sonderauswertung viertes Quartal 2020. @IAB

 

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Entlassungen während der Corona-Krise nach Betriebsgröße und Wirtschaftszweigen

Das Balkendiagramm zeigt die Anteile der Betriebe, die im dritten Quartal 2020 aufgrund der Corona-Krise Beschäftigte entlassen haben in Prozent - gegliedert nach Betriebsgröße, nach Wirtschaftszweigen und insgesamt. Insgesamt beläuft sich der Anteil der Betriebe, die Beschäftigte entlassen haben auf 10,2 Prozent. Der Anteil der Betriebe, die Beschäftigte entlassen haben, steigt mit der Betriebsgröße. So sind es 8,2 Prozent der Kleinstbetriebe (1 bis 9 Beschäftigte), 13,2 Prozent der kleinen Betriebe (10 bis 49 Beschäftigte), 19,6 Prozent der mittleren Betriebe (50 bis 249 Beschäftigte) und 21,4 Prozent der großen Betriebe (250 und mehr Beschäftigte). Bei der Betrachtung nach Wirtschaftszweigen ergibt sich das folgenden Bild: Der Anteil der Betriebe mit Entlassungen war überdurchschnittlich in den Sektoren Land- und Forstwirtschaft: (13,6%), Unternehmensnahe Dienstleistungen (3,2 %), Verkehr und Lagerei (11,4%) und im Baugewerbe: (11,3%). Unter dem Durchschnitt lagen Betriebe aus den Sektoren Handel und KFZ-Reparatur (10,0%), Sonstige Dienstleistungen (8,7 %), Bergbau/Energie/Wasser/Abfall (8,0%), Verarbeitendes Gewerbe, Information und Kommunikation (je 6,2%), Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (4,1%) sowie Öffentliche Verwaltung/Sozialversicherung (3,4%). Die Darstellung basiert auf Daten der Betriebsbefragung IAB-Stellenerhebung.Quelle: IAB-Stellenerhebung, Sonderauswertung viertes Quartal 2020. @IAB

 

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Anteil der Betriebe, die digitale Arbeits- und Kommunikationsmittel (wie z. B. Homeoffice oder Videokonferenzen) während der Corona-Krise mehr nutzen, nach Wirtschaftszweigen

Das Balkendiagramm zeigt die Entlassungen im dritten Quartal 2020 in Betrieben gegliedert nach Betriebsgröße, Wirtschaftszweigen und insgesamt. Dargestellt werden die Anteile der Entlassenen an allen Beschäftigten in der jeweiligen Gruppe in Prozent. Insgesamt haben die Betriebe 1,1 Prozent der Beschäftigten entlassen. Anteilig gab es mit 3,0 Prozent die meisten Entlassungen in den Kleinstbetrieben und mit 0,3 Prozent die wenigsten in den großen Betrieben. Betrachtet man die verschiedenen Branchen, war der Anteil der Entlassungen unter dem Durchschnitt im Baugewerbe (1,0%), in den Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (0,8%), im Verarbeitenden Gewerbe (0,7%), in Information und Kommunikation (0,6%), im Bergbau/Energie/Wasser/Abfall (0,4%) und am niedrigsten im Sektor Öffentliche Verwaltung/Sozialversicherung (0,1%). Über dem Durchschnitt lagen die Sonstigen Dienstleistungen (1,2%), Handel und KFZ-Reparatur (1,3%), Verkehr und Lagerei (1,6%), Land- und Forstwirtschaft (1,9%) und an der Spitze die Unternehmensnahen Dienstleistungen (5,0%). Die Darstellung basiert auf Daten der Betriebsbefragung IAB-Stellenerhebung.Quelle: IAB-Stellenerhebung, Sonderauswertung dritttes Quartal 2020. @IAB

 

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Weitere Informationen

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