Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

    IAB-Forschung zu den Folgen der Covid-19-Pandemie

    Freitag, 3. Juli 2020

    Leere BürolandschaftDie Covid-19-Pandemie hat die stärkste Weltwirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst. Damit sind weitreichende Folgen für den Arbeitsmarkt verbunden. Aufgrund der Tragweite der Entwicklung hat das IAB die Folgen der Covid-19-Pandemie umgehend besonders in den Fokus genommen und sein Forschungs- und Arbeitsprogramm für das Jahr 2020 ergänzt.

    Ergänzung zum Forschungs- und Arbeitsprogramm

    Einen Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse, Projekte und weitere Informationsangebote des IAB zu den Folgen der Covid-19-Pandemie finden Sie auf unserer laufend aktualisierten Sonderseite.

    Sonderseite zu den Folgen der Covid-19-Pandemie

    Großbetriebe haben während des Covid-19-Shutdowns seltener als kleine Betriebe Beschäftigte entlassen

    Freitag, 3. Juli 2020

    Leere BürolandschaftWährend des Shutdowns im Frühjahr dieses Jahres mussten viele, wenn auch keineswegs alle Betriebe ihre wirtschaftlichen Aktivitäten stark nach unten schrauben und ihre personellen Kapazitäten entsprechend anpassen. In welchem Ausmaß die Betriebe auf Kurzarbeit und Entlassungen zurückgreifen mussten, variiert jedoch stark mit der Branche und der Betriebsgröße.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum

    Weitere Artikel zur Serie Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt

    Sonderfragen vor dem Hintergrund der Corona-Krise aus der IAB-Stellenerhebung


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage – Juni 2020

    Mittwoch, 1. Juli 2020

    GrafikAuch wenn die aktuelle wirtschaftliche Lage immer noch schlecht bewertet wird, deuten die Zeichen auf eine vorsichtige Erholung hin. Die für Deutschland so wichtigen Exporterwartungen erholen sich etwas. Vor allem die Automobil- und die Pharmabranche erwarten in den kommenden Monaten ein Exportplus. Und auch im durch die Corona-Maßnahmen schwer in Mitleidenschaft gezogenen Konsumbereich sind erste Anzeichen einer Erholung zu spüren.

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    Zuwanderungsmonitor Juni 2020

    Mittwoch, 1. Juli 2020

    Tafel mit Integration, Flüchtlingskrise, Asyl, ErstaufnahmeDie ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im Mai 2020 gegenüber dem Vormonat um gut 8.800 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im April 2020 bei 14,5 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,2 Prozentpunkte gestiegen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im April 51,4 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,1 Prozentpunkte gesunken. Im Zuwanderungsmonitor vom Juni spiegeln sich die Folgen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise noch nicht vollständig wider, da die dem Zuwanderungsmonitor zugrundeliegenden Daten der amtlichen Statistik immer erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung vorliegen.

    Zuwanderungsmonitor Juni 2020


    20 Prozent der Beschäftigten waren im Mai in Kurzarbeit

    Dienstag, 30. Juni 2020

    Zusammengeklappte Klappstühle vor einen LokalIm Mai waren rund 20 Prozent der Beschäftigten in Deutschland in Kurzarbeit. Im Durchschnitt fielen bei den Betroffenen 58 Prozent der Arbeitszeit aus. Bei knapp der Hälfte der Kurzarbeiter stockte der Arbeitgeber durch eigene Zahlungen das Kurzarbeitergeld auf.

    Presseinformation

    Die IAB-Studie ist abrufbar im Online-Magazin IAB-Forum

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    Aktuelle Daten aus dem Online-Personen-Panel „Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona“ des IAB

    Dienstag, 30. Juni 2020

    Vater hilft Kindern bei den HausaufgabenMit der Corona-Krise hat sich das Leben für sehr viele Menschen stark verändert. Das IAB hat daher die Online-Befragung „Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona“ auf den Weg gebracht. Mit den dort erhobenen Daten wird der Einfluss der Corona-Krise auf das (Erwerbs-)Leben in Deutschland untersucht. Hochrechnungen aus der ersten Welle, die im Mai 2020 durgeführt wurde, finden Sie unter Aktuelle Daten und Indikatoren.


    IAB-Arbeitsmarktbarometer verbessert sich weiter

    Montag, 29. Juni 2020

    IAB-Arbeitsmarktbarometer 6/2020Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Juni gegenüber dem Vormonat um 0,8 Punkte gestiegen. Nach dem Absturz im April ist das der zweite Anstieg in Folge. Allerdings weist der Frühindikator mit 94,6 Punkten noch immer einen niedrigen Wert aus.

    Presseinformation

    Arbeitsmarktbarometer


    „Vertrauen ist der Klebstoff, der alles zusammenhält.“ Ein Interview mit Jon Messenger, dem Telearbeitsexperten der Internationalen Arbeitsorganisation

    Donnerstag, 25. Juni 2020

    Frau im Home-Office am PCSeitdem Covid-19 um sich greift, haben sich viele Menschen ins Home-Office zurückgezogen, um die Verbreitung des Virus einzuschränken. Telearbeit erlaubt es ihnen, ihren beruflichen Pflichten nachzukommen und gleichzeitig physischen Kontakt mit Kollegen zu vermeiden. Viele von ihnen verrichten Telearbeit bereits seit Jahren auf Teilzeitbasis oder greifen gelegentlich darauf zurück. Andere beschreiten mit Telearbeit neue Wege. Die Arbeit im Home-Office stellt deshalb viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Herausforderungen.

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    Frauen wechselten häufiger ins Homeoffice

    Donnerstag, 25. Juni 2020

    Geld, ein Tablet mit sinkendem Kurs auf dem Display und ein Mund-Nasenschutz liegen auf einem TischDie Hälfte der Beschäftigten, die in privatwirtschaftlichen Betrieben mit mehr als 50 Mitarbeitern tätig sind und beruflich digitale Informations- und Kommunikationstechnologien nutzen, arbeitete im April oder Mai zumindest zeitweise im Homeoffice. Dabei wechselten Frauen häufiger ins Homeoffice als Männer.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 13/2020


    Was Betriebe tun, damit die Einstellung von Geflüchteten zum Erfolg führt

    Mittwoch, 24. Juni 2020

    Junger Geflüchteter arbeitet in einer TischlereiViele Betriebe haben – zumindest in der Zeit vor dem Beginn der Covid-19-Pandemie – Geflüchtete eingestellt. Dabei sahen sie sich jedoch vor viele Fragen gestellt: Wie sind die Berufserfahrungen und Qualifikationen der Geflüchteten einzuschätzen? Wie gut sind ihre berufsbezogenen Deutschkenntnisse? Wie ist ihre Bleibeperspektive? In zwei fallstudienbasierten Untersuchungen des IAB haben Betriebe berichtet, wie sie mit derartigen Unsicherheiten umgehen.

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    Fünf Komponenten eines guten Konjunkturprogramms

    Montag, 22. Juni 2020

    Verschieden hohe Geldsäulen - eine Hand legt ein Geldstück auf die höchste Säule.Das Konjunkturpaket der Bundesregierung geht in die richtige Richtung. Es sorgt für die notwendige kurzfristige konjunkturelle Stabilisierung und setzt gleichzeitig auf Zukunftsinvestitionen. Gleichwohl lässt es sich an einigen Stellen verbessern.

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    Kurzarbeit in Europa: Die Rettung in der Corona-Krise? Ein Interview mit IAB-Forscherin Regina Konle-Seidl

    Donnerstag, 18. Juni 2020

    Eine Person hält in einem Werk einen blauen Sicherheitshelm unter dem ArmDie Corona-Pandemie hält die Wirtschaft in Atem. Um die Krise zu meistern, setzen inzwischen 33 von 36 OECD-Staaten Kurzarbeit ein. Alle verfolgen das gleiche Ziel, krisenbedingte Entlassungen zu vermeiden. Gleichwohl gestaltet jeder Staat den schwierigen Balanceakt zwischen hoher Nutzung des Instruments und geringen Missbrauchs- und Mitnahmeeffekten auf eigene Art. Im Interview erläutert IAB-Forscherin Regina Konle-Seidl die wichtigsten Unterschiede, diskutiert die Vor- und Nachteile von Kurzarbeit, zieht Lehren aus dem Einsatz dieses Instruments in früheren Krisen und skizziert erste Zusammenhänge zwischen Kurzarbeits- und Arbeitslosenzahlen.

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    Weitere Artikel zur Serie Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt

    Zum aktuellen IAB-Forschungsbericht 04/2020


    Die Mehrheit deutscher Betriebe misst ökologischer Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert bei

    Mittwoch, 17. Juni 2020

    Mehrere Hände halten eine GrünpflanzeImmer mehr Betriebe schreiben sich Umweltschutz und ökologische Nachhaltigkeit auf ihre Fahnen. Allerdings variiert die Bedeutung des Themas mit Branche und Betriebsgröße. Gerade für kleinere Betriebe indes böte ein stärkeres ökologisches Engagement Chancen, sich im schärfer werdenden Wettbewerb um Fachkräfte besser gegenüber den Großen zu positionieren.

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    Weitere Artikel zur Serie Ökologische und digitale Transformation des Arbeitsmarktes


    Die Folgen der Virusbekämpfung erschweren das Ankommen von Geflüchteten

    Montag, 15. Juni 2020

    Ein junger Mann, der einen Mund-Nasen-Schutz trägtIm Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus wurden einschneidende Maßnahmen in vielen Lebensbereichen ergriffen. Deren Folgen treffen manche Gruppen besonders hart, darunter auch die Geflüchteten. Der wirtschaftliche Einbruch und die stark eingeschränkten sozialen Kontaktmöglichkeiten machen es ihnen noch schwerer, in Deutschland Fuß zu fassen. Die Betroffenen selbst können dem nur wenig entgegensetzen.

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    200.000 Erwerbstätige mehr durch Konjunkturpaket

    Freitag, 12. Juni 2020

    Drei Köche stehen in der Küche und bereiten Speisen zu.Das IAB-Discussion Paper „Auswirkungen des Corona-Konjunkturprogramms auf Wirtschaft und Erwerbstätigkeit“ zeigt, dass das Wirtschaftswachstum um 1,4 Prozent in diesem Jahr und nochmal um 1,7 Prozent im nächsten Jahr günstiger ausfallen wird als ohne das von den Spitzen der Koalition beschlossene Konjunkturpaket. Die Zahl der Erwerbstätigen wird im Verlauf des Jahres 2020 um fast 200.000 höher liegen als in einer Situation, in der es kein Konjunkturpaket gäbe. Im Jahr 2021 sind es rund 240.000.

    IAB-Discussion Paper 18/2020


    Knapper Wohnraum, weniger IT-Ausstattung, häufiger alleinstehend – warum die Corona-Krise Menschen in der Grundsicherung hart trifft

    Mittwoch, 10. Juni 2020

    Außenansicht von AppartementsSie haben selten eine große Wohnung, geschweige denn ein Haus mit Garten, häufig keinen Partner, und nicht immer ein Auto oder einen PC mit Internetanschluss. Menschen, die von der Grundsicherung leben, fehlt es vielfach an Dingen, die für andere selbstverständlich sind. Die Einschränkungen durch den Corona-Shutdown haben sie daher besonders betroffen.

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    Weitere Artikel zum Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung


    Zahl der Arbeitsstunden bereits im ersten Quartal deutlich gesunken

    Dienstag, 9. Juni 2020

    Eine Hand zeigt mit einem Stift auf verschiedene Diagramme„Die Covid-19-Pandemie drückte bereits im ersten Quartal 2020 deutlich auf die Arbeitszeit“, sagt Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“. Die Arbeitszeit pro Erwerbstätigen lag im ersten Quartal 2020 bei 349,8 Stunden und sank damit um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Im ersten Quartal 2020 wurde pro Erwerbstätigen so wenig gearbeitet wie noch nie in einem ersten Quartal seit der Wiedervereinigung“, so Weber.

    Presseinformation


    In der Covid-19-Rezession muss auch die duale Berufsausbildung abgesichert werden

    Freitag, 5. Juni 2020

    Jugendliche bei der AusbildungDas System der dualen Berufsausbildung gerät durch die Corona-Krise stark unter Druck. Insbesondere für ungelernte Jugendliche könnten sich die langfristigen Arbeitsmarktperspektiven deutlich verschlechtern. Auch die langfristigen Folgen für die Versorgung der deutschen Wirtschaft mit dringend benötigten Fachkräften wären fatal. In dieser Situation ist ein flächendeckender, zeitlich befristeter Ausbildungs- und Übernahmebonus für die Betriebe sinnvoll.

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    Digitaler und demografischer Wandel wirken sich regional sehr unterschiedlich auf den künftigen Arbeitskräftebedarf aus

    Donnerstag, 4. Juni 2020

    Ein Mann bei der Arbeit mit einem GerätDemografie und Digitalisierung sind wichtige Treiber für die künftige Entwicklung des Arbeitskräftebedarfs. Die regionalen Unterschiede sind dabei erheblich: Während die Zahl der Arbeitsplätze in manchen Bundesländern steigen wird, werden insbesondere in Ostdeutschland viele Arbeitsplätze wegfallen. Hier spielt auch die historisch gewachsene Branchenstruktur eine Rolle, die von Bundesland zu Bundesland deutlich variiert. Denn Branchen und Berufe sind unterschiedlich stark vom demografischen Wandel und vom technologischen Fortschritt betroffen.

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    Zuwanderungsmonitor Mai 2020

    Mittwoch, 3. Juni 2020

    Tafel mit Integration, Flüchtlingskrise, Asyl, ErstaufnahmeDie ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im April 2020 gegenüber dem Vormonat um gut 2.600 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im März 2020 bei 12,9 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,2 Prozentpunkte gestiegen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im März 52,0 Prozent und hat sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,2 Prozentpunkte erhöht. Im Zuwanderungsmonitor vom Mai spiegeln sich die Folgen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise ganz überwiegend noch nicht wider, da die dem Zuwanderungsmonitor zugrundeliegenden Daten der amtlichen Statistik immer erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung vorliegen.

    Zuwanderungsmonitor Mai 2020


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage – Mai 2020

    Mittwoch, 3. Juni 2020

    GrafikDer Außenhandel geht zurück, Investitionen sinken und der Konsum bricht deutlich ein – die Corona-Krise trifft die deutsche Wirtschaft hart. Das lässt sich vor allem am realen Bruttoinlandsprodukt ablesen, das im ersten Quartal deutlich eingebrochen ist. Dieser Abwärtstrend wird sich im zweiten Quartal voraussichtlich noch stärker fortsetzen. Und auch um den Arbeitsmarkt ist es schlecht bestellt: Im Mai haben sich noch einmal mehr Menschen arbeitslos gemeldet als im Vormonat – Tendenz steigend.

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    Wie sich der demografische Wandel auf den deutschen Arbeitsmarkt auswirkt

    Dienstag, 2. Juni 2020

    Blick auf eine MenschenmengeSeit Jahren steigt das Arbeitskräfteangebot in Deutschland – trotz einer alternden Bevölkerung. Bisher konnten Migranten sowie eine steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren den demografischen Einfluss auf dieses sogenannte Erwerbspersonenpotenzial noch ausgleichen. Plausible Zukunftsszenarien lassen gleichwohl nur einen Schluss zu: Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des demografischen Wandels werden dringlicher und müssen aus verschiedenen Richtungen angegangen werden.

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    Regionale Arbeitsmarktvorausschau (Stand: Mai 2020)

    Freitag, 29. Mai 2020

    LandkartenausschnittAnders als während der letzten Wirtschafts- und Finanzkrise trifft die Corona-Krise den deutschen Arbeitsmarkt flächendeckend. Für die Monate Mai bis Juli 2020 erwarten wir für alle Bundesländer einen sehr hohen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Südliche Bundesländer wie Bayern oder Baden-Württemberg sind davon besonders betroffen. Dennoch ist die Arbeitslosigkeit dort weiterhin auf niedrigem Niveau.

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    Kurzarbeit, Entlassungen, Neueinstellungen: Wie sich die Corona-Krise von der Finanzkrise 2009 unterscheidet

    Donnerstag, 28. Mai 2020

    Ein roter Ordner mit der Aufschrift "Kurzarbeit" liegt vor einer Reihe anderer OrdnerDie Corona-Krise trifft Wirtschaft und Arbeitsmarkt schon jetzt deutlich härter als die Finanzkrise von 2009. So sind heute wesentlich mehr Branchen betroffen als damals. Gleichwohl hält sich die Zahl der Entlassungen im Vergleich zur Kurzarbeitsnutzung bislang in Grenzen. Die Tatsache, dass alle Branchen bis dato sehr viel stärker auf Kurzarbeit als auf Entlassungen setzen, zeigt, dass die Betriebe bisher ganz überwiegend gewillt sind, ihr Personal zu halten.

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    Weder faul noch resigniert: Wie Langzeitarbeitslose mit dem Stigma der Arbeitslosigkeit umgehen

    Mittwoch, 27. Mai 2020

    Eine Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielfigur ist durch eine Wand von anderen Figuren getrenntLangzeitarbeitslose müssen bei ihrer Suche nach einer Beschäftigung einige Hindernisse überwinden. Dazu gehört das verbreitete Vorurteil, sie würden gar nicht arbeiten wollen. Viele Betroffene fühlen sich durch solche Vorurteile stigmatisiert. Überraschenderweise ist aber nicht zu beobachten, dass diese Menschen ihre Arbeitsuche entmutigt abbrechen. Im Gegenteil: Sie bemühen sich sogar intensiver als andere Arbeitslose um den Ausstieg aus der Arbeitslosigkeit, allerdings häufig ohne Erfolg.

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    Reaktion der Betriebe auf den Corona-Shutdown: Erst einmal weniger offene Stellen und nicht gleich Entlassungen im großen Umfang

    Dienstag, 26. Mai 2020

    Eine rot gefärbte Taste einer Tastatur mit der Aufschrift "Jobs" und einem MauszeigerIn den ersten zwei Wochen nach dem Corona-Shutdown Mitte März kam es noch nicht zu größeren Entlassungswellen. Stattdessen ging zuerst die Zahl der offenen Stellen zurück. Allerdings führte die abgeflaute Konjunktur schon vor der Corona-Krise zu einer sinkenden Personalnachfrage.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 12/2020


    Eine Deregulierung der Ladenöffnungszeiten hätte auch in Bayern zu mehr Beschäftigung im Lebensmitteleinzelhandel geführt

    Freitag, 22. Mai 2020

    Eine Frau zahlt an der Kasse eines SupermarktesWährend die meisten Bundesländer ihre Ladenöffnungszeiten liberalisiert haben, hält Bayern bislang an seinen restriktiveren Regelungen fest. Aus diesem Grund hat sich die Zahl der Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel dort weniger positiv entwickelt als in vergleichbaren Bundesländern.

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    Wirtschaftsförderung in Zeiten von Corona: Potenzielle Nutzung und Nutzen der staatlichen Soforthilfe

    Mittwoch, 20. Mai 2020

    Ein Tablet, ein Mundschutz mit der Aufschrift "Coronavirus", und mehrere EuroscheineDie Corona-Pandemie hält Deutschland fest im Griff und wirft lange Schatten auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. Noch ist nicht abzusehen, wie lange die Pandemie andauern wird und wie stark sich deren Konsequenzen – insbesondere in Form politischer Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung – letzten Endes auf die Wirtschaftskraft auswirken werden. Zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen hat der Bund Soforthilfen in Höhe von 50 Milliarden Euro bereitgestellt. Doch wie viele Betriebe können diese Hilfe in Anspruch nehmen und wie weit reichen die bereitgestellten Mittel?

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    Arbeitslosenversicherung für Existenzgründer: Zahl der freiwillig versicherten Selbstständigen ist stark gesunken

    Dienstag, 19. Mai 2020

    Ein Stempel mit der Aufschrift "Arbeitslosenversicherung"Die Arbeitslosenversicherung steht auch Selbstständigen offen, wenn sie vor der Gründung sozialversicherungspflichtig beschäftigt oder Arbeitslosengeld-Bezieher waren. Allerdings nutzen immer weniger Selbstständige die Möglichkeit, sich gegen Arbeitslosigkeit zu versichern.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 11/2020


    Weiterbildung in der Corona-Krise: E-Learning ist eine Chance für Unternehmen

    Montag, 18. Mai 2020

    Eine Person arbeitet mit einem TabletÄhnlich wie in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 ist in der aktuellen Corona-Krise zu erwarten, dass die Betriebe ihr Weiterbildungsangebot stark einschränken. Dabei bietet sich ihnen mit E-Learning gerade jetzt eine vergleichsweise kostengünstige, örtlich und zeitlich flexible Möglichkeit, um ihre Beschäftigten etwa in Phasen der Kurzarbeit weiterzubilden. Sie könnten sich dadurch besser für die Herausforderungen einer digitalen Zukunft rüsten.

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    Corona: Die Herausforderungen für den Arbeitsmarkt fangen erst richtig an

    Freitag, 15. Mai 2020

    Portrait von Prof. Bernd Fitzenberger, PhD Im Kommentar der Woche schreibt IAB-Direktor Prof. Bernd Fitzenberger, PhD, im Newsletter BDA Agenda: Trotz der Lockerungen des Shutdowns steht die eigentliche Bewährungsprobe für den Arbeitsmarkt noch bevor. Den Sozialpartnern kommt eine große Rolle im Interessenausgleich zu, denn der Staat wird nicht alle Härten abfangen können. Sehr schwierig ist die Situation für Stellensuchende und Arbeitsmarkteinsteiger. Es drohen ein Einbruch am Ausbildungsmarkt und ein Rückgang der Übernahme von Auszubildenden. Ein missglückter Einstieg in den Arbeitsmarkt und hohe Jugendarbeitslosigkeit können die weiteren Erwerbsperspektiven nachhaltig verschlechtern. Verlorene Corona-Jahrgänge darf es nicht geben.

    Zum vollständigen Kommentar von Bernd Fitzenberger


    Befristungen verloren im Jahr 2019 an Bedeutung

    Freitag, 15. Mai 2020

    Eine gläserne Sanduhr ist neben einem Kalender platziertZwischen 2018 und 2019 ist die Anzahl der Befristungen sowohl bei den bereits Beschäftigten wie auch bei den Neueinstellungen gesunken. Die Anzahl derjenigen, die in eine unbefristete Beschäftigung übernommen werden, war weiterhin hoch. Über 70 Prozent der Übernommenen waren zuvor sachgrundlos befristet eingestellt.

    Befristete Beschäftigung in Deutschland


    Corona-Krise: Der Staat alleine kann es nicht richten

    Freitag, 15. Mai 2020

    Zwei Personen schütteln sich im beruflichen Kontext die HändeUm Wirtschaft und Arbeitsmarkt in der Corona-Krise zu stabilisieren, nimmt der Staat sehr viel Geld in die Hand. Dies tut er aus gutem Grund. Gleichwohl darf und muss über Sinn und Unsinn einzelner Maßnahmen diskutiert werden. Denn staatliche Ausgabenprogramme schaffen fast immer massive Zielkonflikte. Hinzu kommt: Staatliches Geld allein wird nicht reichen, um den Arbeitsmarkt zu schützen. Denn die Wirtschaft wird zumindest kurzfristig – aller staatlichen Stützungsmaßnahmen zum Trotz – massiv einbrechen. Um dennoch Beschäftigung zu sichern, bedarf es – weit mehr als bisher – flexibler und partnerschaftlicher Lösungen, die Betrieben wie Beschäftigten einiges abverlangen werden, aber letztlich in unser aller Interesse sind.

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    Ost- und Westdeutschland nähern sich bei der Reichweite der betrieblichen Mitbestimmung an

    Mittwoch, 13. Mai 2020

    Eine Betriebsversammlung mit vielen TeilnehmernIn deutschen Unternehmen werden die Interessen der Beschäftigten vielfach durch Betriebsräte vertreten. Seit der Jahrtausendwende war allerdings in beiden Landesteilen lange Zeit eine schleichende Erosion zu beobachten. In den letzten Jahren nahm der Anteil der Beschäftigten in Betrieben mit Betriebsrat jedoch in Ostdeutschland wieder zu. In Westdeutschland zeigte sich zuletzt kein klarer Trend. Damit verringert sich im Osten der langjährige Rückstand bei der betrieblichen Mitbestimmung.

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    Tarifbindung nimmt weiter ab

    Mittwoch, 13. Mai 2020

    Schreibtisch mit Rechenmaschine und GeldscheinenDer Anteil der Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben ist im Jahr 2019 weiter zurückgegangen. In Westdeutschland arbeiteten 46 Prozent der Beschäftigten im Jahr 2019 in Betrieben mit Branchentarifvertrag. Im Jahr 2018 waren es mit 48 Prozent noch zwei Prozentpunkte mehr. In Ostdeutschland sank der entsprechende Anteil der Beschäftigten 2019 gegenüber dem Vorjahr um einen Prozentpunkt von 35 auf 34 Prozent.

    Presseinformation

    Den Beitrag von Susanne Kohaut zum Thema Tarifbindung finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum


    Entscheidende Faktoren bei der Eindämmung der Corona-Pandemie: Schulen und Kitas, Ausgangsbeschränkungen, Profi- und Breitensport

    Dienstag, 12. Mai 2020

    Zwei kleine Jungs mit Rucksäcken halten sich an den Händen.Den größten Effekt unter den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland hatten die Schul- und Kitaschließungen. Das stellen die Wissenschaftler Enzo Weber und Tobias Hartl in einer am Dienstag veröffentlichten Studie fest. Beide forschen am IAB und an der Universität Regensburg.

    Presseinformation


    IAB startet die Online-Befragung „Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona“

    Freitag, 8. Mai 2020

    Vater hilft Kindern bei den HausaufgabenDie Corona-Krise hat das Leben vieler Menschen grundlegend verändert. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) startet daher am 8. Mai 2020 die Online-Befragung „Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona“. Das IAB schreibt für die Befragung 200.000 Personen an und bittet sie, an der ca. 15-minütigen Online-Befragung teilzunehmen. Mit den erhobenen Daten soll untersucht werden, wie die Krise das (Erwerbs-)Leben von Menschen in Deutschland beeinflusst. Wichtige Themen sind dabei zum Beispiel Kurzarbeit, Homeoffice und Kinderbetreuung. Die Befragung des IAB soll auch dazu beitragen, unmittelbare Informationsbedarfe von Verwaltung und Politik aufzugreifen und Grundlagen für informierte Entscheidungen zu schaffen.

    Weitere Informationen für Teilnehmerinnen und Teilnehmer


    Wegen der Corona-Krise können viele Beschäftigte nicht zur Arbeit kommen

    Mittwoch, 6. Mai 2020

    Ein Gabelstapler steht verlassen in einer LagerhalleUm das Corona-Virus einzudämmen, hat Deutschland einschneidende Maßnahmen ergriffen und unter anderem Schulen und Kindertagesstätten geschlossen. Die damit verbundenen Arbeitsausfälle sind beträchtlich und dürften das während der Finanzkrise 2008/2009 erreichte Niveau deutlich überschreiten.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum

    Weitere Artikel zur Serie Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt


    IAB-Stellenerhebung 1/2020: Einbruch am Stellenmarkt im ersten Quartal

    Dienstag, 5. Mai 2020

    Hände halten verschiedene Arbeitsgeräte in die HöheIm ersten Quartal 2020 gab es bundesweit rund 1,08 Millionen offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gegenüber dem Vorquartal sank die Zahl der offenen Stellen um rund 330.000. Dies entspricht einem Rückgang von nahezu einem Viertel. Verglichen mit dem Vorjahresquartal beträgt der Rückgang rund 300.000.

    Presseinformation

    IAB-Stellenerhebung

    Lesen Sie dazu auch den Beitrag im Onlinemagazin IAB-Forum.


    Wo ist die Chance in der Krise? Das Corona-Virus und der wirtschaftliche Strukturwandel

    Montag, 4. Mai 2020

    Buchstaben bilden das Wort Chance bzw. ChangeIn der aktuellen Corona-Krise gilt es nicht nur, das kurzfristig Notwendige zu tun, sondern auch Lehren für die Zukunft zu ziehen. So muss das Verhältnis von Staat und Markt neu austariert werden – insbesondere dort, wo es um unsere Daseinssicherung geht.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum

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