Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zertifikat "audit berufundfamilie"


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IAB wird erneut für familienbewusste Personalpolitik ausgezeichnet

 


Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg hat sich erneut mit Erfolg dem so genannten „Familien-TÜV“ gestellt: Die Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit wurde für ihre nachhaltig familienbewusste Personalpolitik wieder mit dem Zertifikat zum „audit berufundfamilie“ ausgezeichnet. Es wird von der berufundfamilie gGmbH, einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, erteilt. Das IAB gehört damit zu den 129 Arbeitgebern dieses Zertifizierungsjahres, die das Audit-Verfahren ein zweites Mal erfolgreich durchlaufen haben. Sonja Danna vom Geschäftsbereich Personal, Infrastruktur und Finanzen, und Dr. Ulrich Wenzel, Leiter des Wissenschaftsmanagements, nahmen das Zertifikat in einer Festveranstaltung am 11. Juni 2012 in Berlin entgegen.

Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder und Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler tragen gemeinsam die Schirmherrschaft für das Audit. „Die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist eine der zentralen Antworten auf die Herausforderungen des demografischen Wandels. Dazu gehören familienbewusste Arbeitszeiten genauso wie eine Unternehmenskultur, in der Familie nicht als Nachteil, sondern als Bereicherung gilt“, erklärte Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, bei der Verleihung.
„Das Engagement familienfreundlicher Arbeitgeber nutzt nicht nur den Beschäftigten, sondern der ganzen Gesellschaft“, ergänzte Peter Hintze, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundeswirtschaftsminister. „Zugleich ist familienbewusste Personalpolitik ein wichtiger Vorteil im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte.“

Zertifikat zum Audit "berufundfamilie" 2012Mit seiner familienbewussten Personalpolitik investiert das IAB in die Zukunft: Als wissenschaftliche Einrichtung mit hohem Anspruch an die Qualität der Arbeitsergebnisse ist das Institut darauf angewiesen, hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu finden und an sich zu binden sowie auch für administrative und technische Aufgaben qualifiziertes Personal einsetzen zu können. Die Zukunftsfähigkeit des IAB und die Nachhaltigkeit seiner Arbeit erfordern daher, dass Potenziale voll ausgeschöpft werden können. Hierfür bedarf es ausreichend Möglichkeiten, das Berufs- und Familienleben in Einklang zu bringen. Davon profitieren das Institut als moderner und attraktiver Arbeitgeber wie seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichermaßen. Denn die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bedeutet auch die Förderung der Chancengleichheit und Gleichstellung von Frauen und Männern.

„Mit seinen familiengerechten Angeboten zur Arbeitsorganisation, seinen passgenauen Unterstützungsleistungen und mit einer breit verankerten gender- und familienbewussten Institutskultur gehört das IAB zu den Vorreitern bei der Erschließung der Potenziale seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dies belegt auch die nun erneuerte Auditierung, in deren Rahmen wir uns weitergehende Ziele gegeben haben“, hebt Wissenschaftsmanager Dr. Ulrich Wenzel hervor.

Bei der ersten Auditierung im Jahr 2009, die auf Initiative des Personalbereichs in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten am IAB erfolgte, gab es im Institut bereits ein breites Spektrum an familienfreundlichen Arbeitsbedingungen. Dazu zählen flexible Arbeitszeiten ohne Kernarbeitszeit, individuelle Arbeitszeitmodelle, mobile und alternierende Telearbeit und ein Eltern-Kind-Zimmer.

In den vergangenen drei Jahren hat das IAB weitere Schritte unternommen, um die Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie wirksam zu unterstützen – etwa bei der Personalentwicklung und dem Wiedereinstieg in den Beruf. Das IAB bietet außerdem in Kooperation mit den anderen Dienststellen des Verwaltungszentrums der Bundesagentur für Arbeit ein vielfältiges und auf den individuellen Bedarf ausgerichtetes Angebot an Betreuungsmöglichkeiten an wie den Organisationsservice Kinder und Pflege, Ferienbetreuung sowie ein Kontingent an Kindergarten- und Kinderkrippenplätzen.

„Ein Zeichen für die familienfreundliche Grundhaltung des IAB ist, dass wir im Institut viele junge Mütter und Väter haben“, freut sich Sonja Danna vom Personalbereich des IAB. Das Forschungsinstitut wird seine familienbewusste Personalpolitik in den kommenden drei Jahren nun noch weiter ausbauen. So will das IAB wissenschaftlichen Mitarbeitern bei Befristungen möglichst lange Perspektiven eröffnen. Das Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ soll in den Führungsstrukturen und Führungsinstrumenten systematisch verankert und das Informationsangebot weiter ausgebaut werden. 

 

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