Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Presseinformation des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung vom 12.11.2009

Zahl der offenen Stellen weiter zurückgegangen

Im dritten Quartal 2009 gab es in Deutschland 832.000 offene Stellen, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das waren 166.000 weniger als ein Jahr zuvor.

Über alle Branchen hinweg betrachtet gab es 17 Prozent weniger offene Stellen als im dritten Quartal 2008. In den Bereichen Metall, Maschinenbau, Elektrotechnik und Fahrzeuge ging die Zahl der offenen Stellen am stärksten zurück – bundesweit um rund 60 Prozent. Deutliche Zuwächse gab es dagegen bei den sozialen Dienstleistungen, aber auch im Bereich Bau. „Im Baubereich wirken sich die Konjunkturprogramme der Bundesregierung aus“, so die IAB-Arbeitsmarktforscherin Anja Kettner.

Rückgang ausschließlich in Westdeutschland

Der Rückgang bei den offenen Stellen fand ausschließlich in Westdeutschland statt. Die weniger exportabhängige ostdeutsche Wirtschaft sei von der Wirtschaftskrise nur in einem viel geringeren Ausmaß betroffen als der Westen, kommentieren die Nürnberger Arbeitsmarktforscher die Ergebnisse. Der ostdeutsche Arbeitsmarkt sei bislang bemerkenswert stabil.

Das IAB erfasst viermal jährlich das gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die nicht den Arbeitsagenturen gemeldet werden. Im dritten Quartal 2009 wurden 8.000 Arbeitgeber befragt.

Die Ergebnisse der IAB-Erhebung zum gesamtwirtschaftlichen Stellenangebot stehen im Internet unter http://doku.iab.de/grauepap/2009/os0903.pdf.

 

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