Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Epainos Preis für Wolfgang Dauth

Wolfgang Dauth, der im Graduiertenprogramm des IAB und für den Forschungsbereich Regionale Arbeitsmärkte tätig ist, hat auf der Jahreskonferenz der European Regional Science Association (ERSA) den Epainos-Preis gewonnen. Dieser Preis wird von der ERSA für die beste Arbeit eines jungen Wissenschaftlers (unter 33 Jahre) verliehen. Bereits vorher hatte Wolfgang Dauth den Preis der Spatial Econometrics Association für das beste Papier eines jungen Ökonometrikers auf der Jahreskonferenz in Chicago erhalten.

In dem prämierten Papier mit dem Titel "The Mysteries of the Trade: Interindustry Spillovers in Cities" (IAB-Discussion Paper 15/2010) beschäftigt sich Wolfgang Dauth mit Wechselwirkungen, denen Betriebe unterliegen, wenn sie in der gleichen Großstadt angesiedelt sind. Mit modernen Verfahren der räumlichen Ökonometrie modelliert er die Beziehungen zwischen unterschiedlichen Branchen, um zu untersuchen, welche theoretischen Ansätze für die Erklärung von sogenannten Agglomerationsvorteilen relevant sind und welche Branchen in besonderem Maße von gegenseitiger Nähe profitieren. Die Arbeitsmarkteffekte sind insbesondere dann positiv, wenn Betriebe in Lieferbeziehungen stehen, wenn sie ähnlich qualifizierte Mitarbeiter beschäftigen und wenn es zum Austausch von Wissen und Innovationen kommt.

Die ERSA-Konferenz 2010 in Jönköping (Schweden) war mit über 1000 Teilnehmern die größte regionalwissenschaftliche Konferenz, die jemals stattgefunden hat. Ein Höhepunkt war die Podiumsdiskussion mit M. Fujita, A. Venables und dem Nobelpreisträger Paul Krugman.

 

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